Zum Inhalt

Demigny verbindet eine ausgedehnte Waldlandschaft mit Teichen, Weinspuren und historischen Bauwerken. Die Gemeinde umfasst 2.900 Hektar; die Hälfte davon ist bewaldet. Das Château de Demigny überragt das Dorf von einem Hügel aus. Für die Ausrichtung eines Aufenthalts bietet der Ort verschiedene Schwerpunkte: eine längere Fuß-Rundtour, Wege zur Entdeckung von Flora und Fauna sowie Bau- und Weinbaugeschichte.

Wald, Teiche und Wegwahl

Der Circuit des 7 étangs ist eine leichte, 13,8 Kilometer lange Fuß-Rundtour mit Start in Demigny. Für die Runde sind etwa 3 Stunden und 40 Minuten angegeben. Sie führt durch den Wald und zu den Teichen rund um Demigny; unterwegs bietet sich die Beobachtung von Flora und Fauna an. Die Dauer ist ein Richtwert. Da sich Routendetails durch die Wegverwaltung ändern können, prüfen Sie den Verlauf vor dem Start.

Eine andere Naturperspektive bietet der Sentier botanique: Er führt durch den Wald von La Mailleroye und richtet sich auf die familiengeeignete Entdeckung von Flora und Fauna. Der Startpunkt liegt am Parkplatz La Mailleroye im Weiler Tirechat in Demigny. Da sich der Startpunkt mit der lokalen Wegverwaltung ändern kann, prüfen Sie ihn vorab.

Der Circuit découverte verbindet Wald- und Teichlandschaften mit einem Panoramablick auf die Weinberge der Côte de Beaune. Am Ende führt er über den Sentier du Bois Milord zu einer Kreuzung mit der Véloroute Beaune–Verdun. Diese Landschaftskombination unterscheidet ihn von den beiden Wegen, bei denen Flora und Fauna besonders im Mittelpunkt stehen. Routenverbindungen können sich durch Umleitungen verändern; prüfen Sie deshalb den Verlauf vorab.

Der Étang de Beauregard ist ein privater Teich, der 2026 für Angler zugänglich ist. Bestätigen Sie den Zugang vor dem Besuch erneut.

Historische Bauwerke und Kulturerbe

Beim Château de Demigny gehören die Fassaden und Dächer im Directoire-Stil, die Nebengebäude mit der Weinpresse, die Presse selbst und der Park zu den am 5. Juni 2002 als historische Denkmäler klassifizierten Bestandteilen. In den Nebengebäuden befindet sich außerdem eine hölzerne Radkelter aus dem Jahr 1777, die im Verzeichnis der historischen Denkmäler eingetragen ist. Das Château war nacheinander der Wohnsitz des Marquis de Foudras und von Émile Guimet.

Auch die Église Saint-Martial bietet einen eigenen historischen Bezugspunkt: Die gotische Kirche wurde zwischen 1460 und 1470 errichtet. In Demigny gibt es außerdem rund 400 Wappengrenzsteine; zwei davon sind als historische Denkmäler klassifiziert. Die klassifizierte Eiche von Rondelot gilt als bemerkenswertes Kulturerbe und als lohnendes Ziel für einen Besuch.

Historische Weinspuren

Weinbaugeschichte gehört ebenfalls zur lokalen Geschichte. Für die historische Weinproduktion in Demigny wurde Pinot noir für Rotweine verwendet, während Chardonnay und Aligoté zu Weißweinen verarbeitet wurden. Die hölzerne Radkelter im Umfeld des Château gibt dieser Geschichte einen konkreten Bezug zu einem benannten Ort und Objekt. Zusammen mit den Wegen durch Wald und Teichlandschaft ergibt sich so eine Wahl zwischen Naturerlebnis und den historischen Bau- und Weinbauspuren des Ortes.

Weitere Reiseziele entdecken: Chaintré, Saint-Didier-Sur-Arroux, Cuisery, Igornay, Charbonnat, Anzy-Le-Duc, Saint-Martin-En-Bresse, Chiddes.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saône-Et-Loire.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.