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In Épinac treffen Wege für unterschiedliche Fortbewegungsarten auf eine Geschichte, die von Bergbau, Eisenbahn und lokaler Architektur geprägt ist. Die Voie Verte verläuft durch das Zentrum und kann zum Wandern, Radfahren und Inlineskaten genutzt werden. Mehrere Rundwege setzen eigene Schwerpunkte und unterscheiden sich in Länge und Verlauf – eine konkrete Grundlage, um die geplanten Strecken mit den verfügbaren Reisetagen abzugleichen.

Wege durch Épinac und den Bois de Mollaire

Der 6,2 Kilometer lange Rundweg Autour du Puits Hottinguer führt über die Fußgängerbrücke Gué de Champy, die Promenade de Barlibeau und den Chemin de Monestoy. Wer eine längere Runde sucht, kann die Distanzen der anderen beschriebenen Wege vergleichen: En passant par Grandvaux ist 11,1 Kilometer lang und führt über einen botanischen Weg durch den Bois de Mollaire nach Grandvaux. La chapelle de Montartaux umfasst 10,9 Kilometer. Der Weg steigt zum Weiler Ressille hinauf; von dort aus kann man die Chapelle de Montartaux sehen.

Ein weiterer, 9,5 Kilometer langer Rundweg führt zu den Standorten der zehn wichtigsten ehemaligen Bergwerksschächte im damaligen Gebiet Épinac-les-mines. Er lässt sich dank erklärender Tafeln selbstständig erkunden und kann ganzjährig zu Fuß, mit dem Mountainbike oder mit dem Auto begangen beziehungsweise befahren werden. Die Ziele reichen hier also von einer Tour mit benannten Brücken und Wegen bis zu einem Rundweg, der die frühere Bergbaugeschichte der Gegend aufgreift.

Der Naturlehrpfad Fontaine Bonhomme ist ein markierter botanischer Weg im Bois de Mollaire. Familien können dort die Tier- und Pflanzenwelt des Waldes entdecken. Er ergänzt die Rundwege um einen eigenen Zugang zur Natur: Im Mittelpunkt stehen die Pflanzen und Tiere des Waldes, nicht eine weitere Streckenlänge.

Aktivitäten an der Drée

An der Drée sowie an ihren Nebenflüssen Petite Drée und Miette ist Angeln möglich. Eine Freizeitanlage an der Drée bietet Minigolf, Kinderspiele, Tischfußball und Tischtennis. Damit stehen neben den Wegen auch konkrete Freizeitangebote bereit; die Gewässer und die Anlage bieten unterschiedliche Möglichkeiten, Zeit an der Drée zu verbringen.

Bergbau-, Bahn- und Baugeschichte

Die Chapelle de la Garenne ist eine Backsteinkapelle im Herzen der Cité de la Garenne und besitzt bemerkenswerte Glasfenster. Die Compagnie du Chemin de fer et des Houillères d’Épinac errichtete sie zwischen 1866 und 1869 für ihre Beschäftigten und insbesondere für die private Schule der Siedlung. An diesem Bauwerk treffen lokale Architektur und die Geschichte der Bergbaugesellschaft aufeinander.

Das Musée de la Mine, de la Verrerie et du Chemin de Fer behandelt die Themen Geschichte, Industrie und Mineralien. Die frühere Eisenbahnstrecke wurde 1992 zur Promenade de Monestoy. Für das Musée, die Maison Sœurotte und ein Escape-Game werden Reservierungen unter reservation@epinacmusee.fr entgegengenommen. Wenn eines dieser Angebote zu Ihrer Planung gehört, prüfen Sie die Verfügbarkeit vor der Reise.

Auch in der Umgebung gibt es historische Bauwerke: Das Kloster Val Saint Benoît liegt im Wald der Battées nahe Épinac und wurde 1236 von Gauthier de Sully errichtet. Die Proportionen seiner Kirche erinnern an Zisterzienserabteien. Bei der Chapelle de Dinay bleibt die zeitliche Einordnung vorsichtig: Sie könnte etwa aus der Zeit um das Jahr 1000 stammen.

Weitere Reiseziele entdecken: Chassigny-Sous-Dun, Saint-Jean-De-Vaux, Verdun-Sur-Le-Doubs, Igornay, Romenay, Toutenant, Bosjean, Fleurville.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saône-Et-Loire.

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