Zum Inhalt

Tancon verbindet einen markierten Rundwanderweg mit Bau- und Landschaftsgeschichte. Die Route „A la rencontre de la nature“ beginnt und endet in Tancon (Le Bourg); daneben stehen die Kirche des Ortes, der Étang de Bouvier und kulturhistorische Spuren bei Les Landières sowie am Château de Vertpré. Für Ihren Aufenthalt ergibt sich daraus eine Wahl zwischen einem Gehschwerpunkt und mehreren historischen Themen, die sich verschiedenen Epochen zuordnen lassen.

Rundweg und Landschaft

Der Rundwanderweg „A la rencontre de la nature“ beginnt und endet in Tancon (Le Bourg); der Ort ist somit zugleich Ausgangs- und Rückkehrpunkt. Die Strecke ist markiert und als mittelschwer eingestuft. Die Markierung betrifft die Orientierung auf dem Weg, die Einstufung gibt Ihnen einen Hinweis zur Schwierigkeit und kann bei der Wahl des Tagesprogramms helfen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Wegbedingungen.

Der Étang de Bouvier, auch Borvi genannt, ist mehr als 15 Hektar groß. Über seinen 340 Meter langen Damm führt ein weiterhin begehbarer Weg. Wenn Ihnen der Name Borvi begegnet, handelt es sich um denselben Étang. Die Flächenangabe bezieht sich auf das Gewässer, die Längenangabe auf den Dammweg. Prüfen Sie vor dem Gehen die örtlichen Wegbedingungen.

Kirche, Château und frühe Spuren

Die heutige Kirche von Tancon wurde 1852 neu erbaut und ersetzte eine romanische Kapelle, die für die wachsende christliche Gemeinde zu klein geworden war. Der Neubau hat drei Schiffe und ist im Stil des 13. Jahrhunderts gehalten. Baujahr und Stil gehören damit zu unterschiedlichen Zeitebenen: 1852 bezeichnet den Neubau, während die Gestaltung an eine ältere Epoche anknüpft. Drei Schiffe beschreiben die Gliederung des Kirchenbaus; der Stilhinweis ordnet seine Gestaltung historisch ein. Im Sommer wird die Kirche mit Blumenschmuck verschönert; die saisonale Gestaltung kann variieren.

Das Château de Vertpré wurde während der Französischen Revolution im Jahr 1789 abgetragen. Vom Straßenabschnitt der RD 383 zwischen Chauffailles und Charlieu ist noch der Turm zu sehen. Das Château lag am Talgrund und war durch größere, vom Fluss Aaron gespeiste Wasserflächen sowie tiefe, überflutete Gräben geschützt. Die Wasserflächen und Gräben gehören zur früheren Schutzsituation; der heute noch sichtbare Turm ist eine andere bauliche Spur aus der Geschichte der Anlage.

Bei Les Landières nahe dem Fluss Aaron befindet sich eine prähistorische Fundstätte, an der zahlreiche grob bearbeitete Feuersteine entdeckt wurden. Der Fundort ergänzt die Baugeschichte um einen archäologischen Bezugspunkt. Damit reicht der historische Blick von prähistorischen Funden bis zu den späteren Baugeschichten von Kirche und Château.

Weitere Reiseziele entdecken: Montchanin, Mazille, Crêches-Sur-Saône, Maltat, Saint-Martin-En-Bresse, Boyer, Lucenay-L'évêque, Sarry

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saône-Et-Loire.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.