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Das Château de Courtalain erzählt von mehreren Bauphasen, während sein 200 Hektar großer englischer Landschaftspark mit Wiesen und großen Sichtachsen einen anderen Blick auf die Anlage eröffnet. Für aktive Entdeckungen kommen eine markierte Radrunde ab Courtalain und eine Reitroute in Vald’Yerre hinzu. So stehen Schlossgeschichte, Parkbesuch und zwei unterschiedliche Formen des Unterwegsseins zur Auswahl.

Schlossgeschichte und Besichtigung

Guillaume d’Avaugour erbaute das Château de Courtalain. Seine Bauzeit reicht vom Ende des 15. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts; Anfang des 19. Jahrhunderts wurde es umgestaltet. Das Bauwerk verbindet mittelalterliche und Renaissance-Architektur mit neomittelalterlichen Erweiterungen des 19. Jahrhunderts. Die Kombination vereint damit Bauformen verschiedener Epochen. Die mittelalterliche und Renaissance-Architektur stehen für die frühe Baugeschichte, während die neomittelalterlichen Ergänzungen eine spätere Phase bilden. Bei einem Besuch mit Interesse an Architektur lohnt es sich, diese zeitliche Abfolge mitzudenken.

Bei einer Führung durch das Château können die Außenbereiche mit Schloss, Park und Nebengebäuden sowie Innenbereiche wie Orangerie und Ehrentreppe besichtigt werden. Die Besuchsmöglichkeiten sind saisonabhängig. Wenn Sie die Innenräume einplanen möchten, prüfen Sie deshalb vor Ihrer Reise die Führungstermine.

Landschaftspark und Wege

Der englische Landschaftspark des Château de Courtalain ist für Besichtigungen zugänglich und umfasst 200 Hektar. Zu seinem Bild gehören Wiesenfläche und große Sichtachsen rund um das Schloss. Der Park gibt dem Besuch einen eigenen Schwerpunkt neben den Räumen und der Architekturgeschichte: Hier stehen die Landschaftsgestaltung und die offenen Flächen im Mittelpunkt. Erkundigen Sie sich vorab nach den Besuchsmodalitäten, wenn Sie den Park in Ihre Planung aufnehmen möchten.

Die Fahrradschleife „À la recherche de la Chevêche“ ist eine markierte Rundstrecke von 13 Kilometern ab Courtalain. Als Sehenswürdigkeit nennt sie die Église Saint-Jean-Baptiste aus dem 12. Jahrhundert. Die Kirche entstand aus der Kapelle des Château de Courtalain; dadurch erhält die Radrunde einen konkreten Bezug zur Schlossgeschichte und zugleich ein eigenes sakrales Bauwerk als Thema. Wenn Sie Kultur gern mit einer Radroute verbinden, bietet diese Schleife eine klar benannte Strecke und einen historischen Schwerpunkt.

„Plaine et vallée de l’Yerre“ ist eine einfache Reitroute von 35 Kilometern in Vald’Yerre. Sie führt durch abwechslungsreiche Landschaften zwischen den Hügeln des Perche und der Ebene der Beauce und endet mit der Entdeckung des Château de Courtalain. Die Route unterscheidet sich von der 13 Kilometer langen Radrunde nach Länge und Fortbewegungsart. Damit können Sie gezielt zwischen einer markierten Radtour mit Kirchenbezug und einem längeren Ausritt mit Landschaftswechsel wählen.

Weitere Reiseziele entdecken: Gommerville, Maisons, Yèvres, Le Gué-De-Longroi, Faverolles, La Puisaye, La Loupe, Moléans.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eure-Et-Loir.

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