Zum Inhalt

Champigny-sous-Varennes verbindet die Baugeschichte der Église Notre-Dame-en-son-Assomption mit der Landschaft im Tal der Petite Amance. An der Kirche lassen sich mehrere Bauphasen unterscheiden: Der Chor stammt aus dem 16. Jahrhundert, Langhaus und Glockenturm wurden 1728 errichtet. Zugleich gehören ein bewirtschafteter Gemeindewald und ein Radfahr-Rundkurs, der durch den Ort führt, zu den markanten lokalen Themen. So lässt sich der Ort über Kultur, Landschaft und eine konkrete Radroute einordnen – drei verschiedene Blickwinkel für die Planung Ihres Aufenthalts.

Kirche und Ortsgeschichte

Die Baugeschichte der Kirche eröffnet einen Blick auf die Ortsgeschichte. Der Chor der Église Notre-Dame-en-son-Assomption stammt aus dem 16. Jahrhundert; Langhaus und Glockenturm wurden 1728 errichtet. Diese Bauchronologie lässt sich von einer älteren historischen Beziehung unterscheiden: Die Kirche steht im Zusammenhang mit der früheren Seigneurie von Champigny. Nach einer Schenkung Henri de Lafertés aus dem Jahr 1095 erhob das Priorat von Varennes die Pfarrzehnten. 1095 bezeichnet das Jahr der Schenkung, nicht eines der genannten Baudaten. Pfarrzehnten waren kirchliche Abgaben; ihre Erhebung durch das Priorat ergänzt die bauliche Zeitlinie um die institutionelle Geschichte des Ortes. So verbinden sich zwei Fragen: Welche Bauphasen prägen die Kirche, und welche Beziehung bestand zwischen früherer Seigneurie und Priorat?

Tal, Bäche und Gemeindewald

Die Landschaftsperspektive hat einen anderen Maßstab als die Baugeschichte. Champigny-sous-Varennes liegt im Tal der Petite Amance, zwischen Bächen, Gehölzen und Wäldern. Zur lokalen Waldlandschaft gehört die Forêt communale de Champigny-Sous-Varennes, ein bewirtschafteter Gemeindewald. Für ihn ist eine Fläche von 85 Hektar geplant; der Managementplan gilt von 2018 bis 2037. Flächengröße und Planungszeitraum beschreiben unterschiedliche Seiten des Waldes: seine vorgesehene Ausdehnung und den zeitlichen Rahmen seiner Bewirtschaftungsplanung. Das Tal ordnet den Ort landschaftlich ein, der Wald ergänzt dieses Bild um einen kommunalen Bewirtschaftungsbezug. Für die Ortswahl lassen sich so zwei Ebenen unterscheiden: das Tal als Landschaftsraum und der Wald als bewirtschaftetes Gebiet mit geplantem Umfang und Planungszeitraum.

Radroute und weitere Sakralbauten

Auch eine Radfahr-Rundfahrt lässt sich dem Ort zuordnen: Der Rundkurs „Thermalisme et vignoble à Bourbonne-les-Bains“ führt durch Champigny-sous-Varennes. Sein Name nennt Bourbonne-les-Bains sowie die Themen Thermalisme und vignoble; Champigny-sous-Varennes ist zugleich eine der durchfahrenen Gemeinden. Für Radreisende entsteht so ein anderer Blickwinkel als bei der Ortsgeschichte: Die Verbindung ergibt sich über den Verlauf der Runde, während Notre-Dame als lokales Bauwerk im Mittelpunkt steht. Wenn Sie Radfahren in Ihre Reiseplanung einbeziehen, ist die Rundfahrt ein konkreter Bezugspunkt für Champigny-sous-Varennes.

Eine weitere sakrale Sehenswürdigkeit ist die Chapelle Saint-Gengoulph de Varennes-sur-Amance. Sie befindet sich in Champigny-sous-Varennes im Département Haute-Marne. Die Kapelle ist von der Église Notre-Dame-en-son-Assomption zu unterscheiden: Die beiden Namen bezeichnen unterschiedliche Bauwerke, eine Kapelle und eine Kirche. So lassen sich die Sakralbauten als getrennte Themen in den kulturellen Blick auf den Ort einordnen.

Weitere Reiseziele entdecken: Praslay, Dancevoir, Foulain, Lafauche, Rouelles, Maranville, Villars-En-Azois, Le Châtelet-Sur-Meuse.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haute-Marne.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.