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Das Viaduc von Chaumont ist 600 Meter lang, hat 50 Bögen und ist 52 Meter hoch. Seit dem 8. Juni 2012 ist es beleuchtet. Die Maße geben einen ersten Eindruck von diesem prägenden Bauwerk: Länge, Höhe und die Abfolge seiner Bögen zeigen unterschiedliche Seiten seiner Architektur. In Chaumont begegnen Ihnen daneben mittelalterliche Baugeschichte, Kunst und Wege durch die Stadt und ihre Landschaft.

Baugeschichte vom Donjon bis zur Basilika

Der Donjon ist der einzige erhaltene Teil des Schlosses der Herren von Chaumont. Der mittelalterliche Turm ist 19 Meter hoch und hat vier Ebenen. Ein Besuch ist auf Anfrage über den Verein Médiévalys möglich; klären Sie die Besuchsmöglichkeit vorab. So lässt sich der Donjon als eigenständiger Ort der Stadtgeschichte wahrnehmen, ohne ihn mit dem erhaltenen Kirchenschiff der Basilique Saint-Jean-Baptiste zu verwechseln: Dieses stammt aus der ersten Bauphase der Kirche im frühen 13. Jahrhundert.

Auch die Halles gehören zum Stadterlebnis, allerdings mit einem anderen Schwerpunkt als die historischen Bauwerke. Dort findet samstags vormittags ein Lebensmittelmarkt statt. Wenn Sie den Marktbesuch einplanen möchten, prüfen Sie den Termin vor Ort, bevor Sie Ihren Tag danach ausrichten.

Kunst und Sammlungen

Die Chapelle des Jésuites ist ein Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst und veranstaltet zwei bis drei Ausstellungen pro Jahr. Le Signe – Centre national du graphisme widmet sich der Produktion, Vermittlung und Förderung grafischer Gestaltung. Zusammen geben die beiden Orte unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Hier steht zeitgenössische Kunst im Mittelpunkt, dort die grafische Gestaltung in ihren verschiedenen Aufgabenfeldern.

Das Musée de la Crèche ist eine Annexe des Musée d’Art et d’Histoire und beherbergt eine außergewöhnliche Sammlung alter Krippen. Das Musée d’art et d’histoire de Chaumont ist seit dem 17. September 2003 als Musée de France anerkannt. Wer sich für die Geschichte und die kulturellen Einrichtungen der Stadt interessiert, kann diese Orte als eigene Stationen neben den Sakralbauten und dem Donjon betrachten.

Stadtwege und Landschaft unterscheiden

Chaumont liegt auf einem steilen historischen Sporn über den Tälern der Suize und der Marne. Ein Grüngürtel und nahegelegene Wälder prägen das Landschaftsumfeld. Zwei beschriebene Wege setzen unterschiedliche Akzente: Die Boucle des Tanneries ist 2,6 Kilometer lang und verlässt Chaumont auf einem schattigen, abwärts führenden Pfad in Richtung Suizetal. Sie verbindet damit den Stadtausgang mit einem Weg hinunter zum Tal.

Der Circuit des tourelles ist dagegen ein innerstädtischer Rundgang. Für die Sommersaison 2026 vorgestellt, führt er zu mehr als 60 Türmchen, die zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert errichtet wurden; mehr als 40 davon sind noch von den Straßen aus sichtbar. Die Wahl zwischen den beiden Rundgängen hängt damit vor allem davon ab, ob Sie einen Weg aus der Stadt in Richtung Suizetal oder einen Rundgang zu den Türmchen im Stadtgebiet suchen. Die Angaben zu Länge und Verlauf der Boucle und zu den Türmchen des Circuit beschreiben unterschiedliche Besuchsoptionen, nicht eine gemeinsame Route.

Viadukt, Donjon, Basilika, Museen und Rundgänge zeigen verschiedene Seiten Chaumonts: markante Bauwerke, erhaltene Geschichte, Kunst und Wege im Stadtraum oder hinaus in Richtung Tal. Ergänzt wird diese Auswahl durch den samstäglichen Lebensmittelmarkt an den Halles. Für Ihren Aufenthalt können Sie so zwischen Architektur, Kultur und einem Besuch im Freien gewichten, ohne die unterschiedlichen Orte und Wege zu einer festen Abfolge verbinden zu müssen.

Weitere Reiseziele entdecken: Chantraines, Ecot-La-Combe, Laferté-sur-Aube, Brainville-Sur-Meuse, Aprey, Clinchamp, Maranville, Flagey

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haute-Marne.

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