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Sand lässt sich über den leichten Circuit de l’Ill, die Source Saint-Materne und seine Kapellen erkunden. Der Wanderweg misst 9,7 Kilometer und führt durch die Gemeinde; entlang der Strecke liegen eine Kapelle und Waschhäuser. Dazu kommen Besuchsziele mit unterschiedlichen Merkmalen: eine frei zugängliche Quelle und zwei Kapellen, von denen eine nur gelegentlich öffentlich geöffnet ist. So können Sie den Aufenthalt nach Wanderung, Naturbezug und Kulturstationen ausrichten.

Wandern auf dem Circuit de l’Ill

Der Circuit de l’Ill ist ein leichter Wanderweg über 9,7 Kilometer und führt durch Sand. Die Distanz beziffert den Umfang der Strecke, während die Einstufung als leicht ihre Schwierigkeit einordnet. Entlang der Route liegen eine Kapelle und Waschhäuser. Wer eine Wanderung mit konkreten baulichen Stationen verbinden möchte, findet beides am Weg. Die Strecke bietet damit neben der Bewegung auch einen Bezug zu örtlichen Bauwerken.

Source Saint-Materne und Picknickfläche

Die Source Saint-Materne hat das ganze Jahr über, im Sommer wie im Winter, einen nahezu konstanten Durchfluss. Ihre Temperatur liegt bei etwa 11 °C. Die Quelle kann selbstständig besichtigt werden; geführte Gruppenbesuche sind nach Terminvereinbarung möglich. Sie ist frei zugänglich. Damit können Sie zwischen einem eigenständigen Besuch und einem geführten Gruppenbesuch mit vorheriger Terminvereinbarung unterscheiden.

Die beschattete Picknickfläche an der Chapelle Saint-Materne liegt neben einer Kapelle und einer artesischen Quelle. Sie erreichen die Fläche über die Route de Muttersholtz (D 124) in Richtung Obenheim/Wittisheim. Am Waldeingang biegen Sie nach der kleinen Brücke rechts ab. So sind sowohl die Lage der Fläche als auch die Zufahrt für Ihre Planung benannt.

Zwei Kapellen mit unterschiedlichem historischem Bezug

Die Chapelle Saint-Materne wurde 1883 errichtet. Sie steht in einer natürlichen, idyllischen Umgebung und kann im Rahmen eines selbstständigen Besuchs besichtigt werden. Das Baujahr gibt einen zeitlichen Bezugspunkt; die Umgebung bildet einen zweiten Aspekt des Besuchs.

Die Chapelle Saints-Pierre-et-Paul wurde auf dem Beinhaus des ehemaligen Friedhofs errichtet. Ein Beinhaus diente der Aufbewahrung menschlicher Gebeine; der Bauplatz verbindet die Kapelle damit mit der früheren Friedhofsnutzung. So unterscheiden sich die historischen Bezugspunkte der beiden Kapellen: bei Saint-Materne das Baujahr 1883, bei Saints-Pierre-et-Paul der Standort auf dem ehemaligen Beinhaus.

Die Chapelle Saints-Pierre-et-Paul ist gelegentlich bei Konzerten oder am Fest Saints-Pierre-et-Paul am 25. Juni für die Öffentlichkeit geöffnet. Da diese Öffnung nur gelegentlich stattfindet, prüfen Sie den Zugang vor Ihrer Anreise. Für die Chapelle Saint-Materne ist ein selbstständiger Besuch vorgesehen; bei Saints-Pierre-et-Paul ist die öffentliche Öffnung an bestimmte Gelegenheiten gebunden.

Sand und das Naturgebiet Ried de la Zembs

Sand gehört zu den Gemeinden des ZNIEFF-Naturgebiets 1. Typs „Ried de la Zembs de Herbsheim à Erstein“. Wenn Sie bei der Auswahl eines Reiseziels auch ausgewiesene Naturgebiete berücksichtigen, bietet diese Zugehörigkeit einen eigenen Anhaltspunkt neben dem Wanderweg und den Kulturstationen.

Weitere Reiseziele entdecken: Schirmeck, Mussig, Gundershoffen, Duntzenheim, Haguenau, Sundhouse, Artolsheim, Wingen-Sur-Moder.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bas-Rhin.

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