Saint-Martin gibt Grentzingen einen klaren historischen Bezugspunkt: Die heutige Pfarrkirche wurde ab 1782 errichtet und 1784 fertiggestellt. Daneben stehen lokale Architektur, die Véloroute de l’Ill, Spaziergänge und Angeln an der Ill für unterschiedliche Interessen. Wer eine Ferienwohnung in Grentzingen sucht, kann damit zunächst den Schwerpunkt des Aufenthalts bestimmen; die Aktivitäten unterscheiden sich auch in ihren konkreten Planungsbedingungen.
Saint-Martin: Bau- und Orgelgeschichte
Das Langhaus der heutigen Pfarrkirche ist vierjochig. Daran schließt sich ein gerundeter Chor mit polygonalem Chorschluss an; der seitliche Turm steht an der Nordseite des Chors, die Sakristei an seiner Südseite. Die Angabe „vierjochig“ beschreibt die Gliederung des Langhauses in vier Joche. Zusammen mit der Form des Chors und der Position von Turm und Sakristei ergibt sich so ein konkretes Bild der Bauanlage.
Eine frühere Kirche Saint-Martin nahe der Ill war die Mutterkirche von Grentzingen, Henflingen, Oberdorf und Waldighoffen. Auch die Orgel hat ihre eigene Abfolge von Arbeiten: François Antoine Berger baute sie 1863 um. Im Herbst 1931 baute Georges Schwenkedel ihren Instrumentalteil vollständig neu auf. Die Daten betreffen damit unterschiedliche Stationen der Kirchen- und Orgelgeschichte.
Ortsbild und Zimmermannsbauten
Die Ortsdurchquerung von Grentzingen verläuft parallel zur Ill und macht ein markantes Gebäudeensemble sichtbar, das überwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammt. Dieser Blick auf mehrere Gebäude ergänzt die Geschichte der einzelnen Pfarrkirche um ein breiteres Ortsbild.
Zwischen 1798 und 1804 gab es in Grentzingen und im benachbarten Ruederbach mindestens fünf Zimmerleute. Ihre Bauten folgten dem ländlichen Architekturstil des 18. Jahrhunderts. Zu den Merkmalen zählen eine eigenständige Tragstruktur für jede Wohnebene und symmetrisch angeordnetes Holz. Damit lassen sich Konstruktion und Anordnung des Holzes als zwei verschiedene Aspekte dieser Bauformen betrachten.
Radfahren auf der Véloroute de l’Ill
Die Véloroute de l’Ill verläuft von Altkirch bis Hippoltskirch im Elsässer Jura und umfasst einen Abschnitt zwischen Grentzingen und Henflingen. Die Route ist 30 km lang. Der Höhenunterschied beträgt 140 m in Richtung Hippoltskirch–Altkirch und 320 m in der Gegenrichtung. Für die Planung lohnt es sich, die Werte passend zur gewählten Richtung zu vergleichen. Veröffentlichte Routenspezifikationen können überarbeitet werden; auch Oberflächenbedingungen können sich ändern. Prüfen Sie die aktuellen Angaben vor der Fahrt.
Spaziergänge und Aussicht
Eine am 24. August 2018 veröffentlichte Routenbeschreibung führt einen Spaziergang in der Umgebung von Illtal zu den Wäldern von Grentzingen und in das Riesbach-Tal. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen.
Panoramablick am Waldrand
Am Waldrand bietet ein Spaziergang einen Panoramablick auf das Illtal. Die Bedingungen am Aussichtspunkt können sich ändern; prüfen Sie sie vor Ihrem Spaziergang.
Angeln an der Ill
Im Angelgebiet des APP d’Illtal zwischen Grentzingen und Oberdorf ist das Angeln entlang der Ill auf den Gemeindeflächen von Grentzingen und Oberdorf möglich. Dafür ist ausschließlich eine Jahreskarte erforderlich. Prüfen Sie vor der Reise die örtlichen Angelbestimmungen und Kartenanforderungen erneut.
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