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Ein gotischer Chor aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts und sichtbare Spuren früherer Befestigungen geben Sainte-Croix-en-Plaine einen markanten historischen Schwerpunkt. Dazu kommen wiederkehrende Gemeindeveranstaltungen, Keramikangebote und Freizeitaktivitäten.

Vom Kloster zur befestigten Siedlung

Als Ausgangspunkt der Ortsgeschichte gilt die Gründung eines Benediktinerinnenklosters südlich von Woffenheim. Graf Hugues IV d’Eguisheim und seine Ehefrau Heilwige de Dabo gründeten es zwischen 1006 und 1035. Später umschlossen Befestigungsanlagen die Häuser und die Abtei; sie werden in die Jahre 1230 bis 1250 eingeordnet. Ein genaueres Baudatum ist nicht überliefert. Klostergründung und Befestigung markieren damit zwei unterschiedliche Phasen der Ortsgeschichte.

Auch das ehemalige Schloss lässt sich in diese Ortsgeschichte einordnen: Es stand auf einer Motte und verschwand Ende des 18. Jahrhunderts. Ein Teil davon ist in der ehemaligen Grundschule „Le Château“ erhalten. Von der früheren Stadtmauer und dem Stadtgraben gibt es ebenfalls sichtbare Reste. Schlossfragment und Befestigungsspuren bieten verschiedene Ansatzpunkte, die baulichen Veränderungen des Ortes zu betrachten. Wenn Sie die Mauer- und Grabenreste einplanen, prüfen Sie ihre Sichtbarkeit und die Zugangsbedingungen vor Ort.

Kirche und sakrale Kunst

Die Kirche Saint-Barthélemy verbindet mehrere klar datierbare Zeugnisse. Ihr Chor stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts; außerdem besitzt sie eine Callinet-Orgel von 1840. Bei der Orgel sind Gehäuse und Instrumententeil getrennt als historische Denkmäler klassifiziert: der Instrumententeil am 6. Februar 1975, das Gehäuse am 11. Dezember 1980. Drei Reliquien des Heiligen Kreuzes in Kruzifixform werden bis heute in der Kirche aufbewahrt. Chor, Orgel und Reliquien zeigen unterschiedliche Seiten der Kirche: ihre mittelalterliche Architektur, den Orgelbau des 19. Jahrhunderts und die dort bewahrte religiöse Überlieferung.

Auch der Altaraufsatz der Marienkapelle bietet einen konkreten Blick auf sakrale Kunst. Er umfasst zehn Statuen: Gottvater, Joseph von Arimathäa, Johannes, Maria Magdalena und Nikodemus sowie fünf Putten. Wenn Sie die Kirche einplanen, prüfen Sie die örtlichen Zugangsbedingungen vor einem Besuch.

Erinnerungsorte

Am Ort Kosakenloch erinnern zwei Stelen an eine blutige Schlacht, die dort 1813 ausgetragen wurde. Die Gedenkstätte Fosse des Cosaques verfügt über eine Informationstafel. Sie erläutert die Geschichte des Ortes und die Organisation der Streitkräfte, die 1813 dort anwesend waren.

Veranstaltungen, Freizeit und Anreise

Die Gemeinde veranstaltet regelmäßig das Fest der Flammkuchen und einen Flohmarkt. Wenn Sie eines der Ereignisse in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten, prüfen Sie die Termine vor der Reise. Cairn Ceramique bietet in der 14a Rue du Rhin Töpferkurse und Keramik-Workshops an; bestätigen Sie die Verfügbarkeit, bevor Sie dafür Zeit einplanen.

Am Illweg befindet sich ein Gesundheitspfad. Prüfen Sie seinen Zustand vor einem Besuch. Radfahren im Wald ist eine weitere örtliche Freizeitaktivität; die Bedingungen können je nach Route variieren. Für die Anreise auf der Straße gibt es zwei direkte Zu- und Abfahrten zur Autobahn A35. Prüfen Sie die Straßenverhältnisse vor Ihrer Fahrt.

Weitere Reiseziele entdecken: Grentzingen, Galfingue, Bergheim, Stosswihr, Freland, Lièpvre, Logelheim, Illfurth.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haut-Rhin.

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