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Wattwiller verbindet zeitgenössische Kunst mit historischen Brunnen und Wasser als Thema des Kulturprogramms der Fondation François Schneider. Dazu kommen eine Kirche mit Krypta aus dem 12. Jahrhundert, Weinbau und ein Bach mit Kaskaden. Für die Planung sind wiederkehrende Termine, saisonale Festtage und die Bedingungen am Hartmannswillerkopf hilfreich.

Kunst im Ort und im Kunstzentrum

Die FEW ist ein jährlich stattfindendes, zweiwöchiges Festival für zeitgenössische Kunst. Es entfaltet sich im öffentlichen Raum und in den Häusern der Einwohner; die konkreten Termine wechseln jährlich, sodass Sie den Zeitraum vorab prüfen sollten, wenn das Festival Anlass Ihrer Reise ist. Das Kunstzentrum der Fondation François Schneider zeigt jährlich zwei bis drei Ausstellungen und bietet ein Kulturprogramm zum Thema Wasser. So kommen in Wattwiller zwei unterschiedliche Kulturformate zusammen: ein zeitlich begrenztes Festival und das Ausstellungsprogramm im Kunstzentrum.

Kirche und Brunnen

Die Église Saint-Jean-Baptiste wurde 1930 als Monument historique eingestuft; ihre Krypta stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Fontaine Saint Népomucène ist achteckig, hat ein rechteckiges Becken und steht neben der Kirche und dem Pfarrhaus. Sie wird seit 1487 erwähnt und ist aus rotem Vogesensandstein gefertigt. Eine Erwähnung aus dem Jahr 1577 bezeichnet die Fontaine de Gohr als wiederaufgebaut; sie soll aus der Zeit um 1480 stammen. Die Brunnen unterscheiden sich damit nicht nur in Form und Material, sondern auch in ihren historischen Zeitangaben.

Weinbau und Bachlandschaft

Auch der Weinbau gehört zum Ortsprofil: Das Weinbaugebiet mit der Appellation Alsace umfasst in Wattwiller 16 Hektar; der Anbau ist seit dem 8. Jahrhundert belegt. Der Siehlbaechle entspringt an den Hängen des Molkenrain und weist einen Wildbachverlauf mit mehreren Kaskaden auf. Brunnen und Bach eröffnen zwei unterschiedliche Blickwinkel auf Wasser: gestaltete historische Anlagen und ein Kaskadenlauf in der Landschaft. Der Weinbau ergänzt diese Kultur- und Naturthemen um eine klar umrissene landwirtschaftliche Tradition.

Saisonale Festtage im Lehwald

An den zwei Teichen im Lehwald finden in der warmen Jahreszeit wiederkehrende Festtage statt: jeweils am letzten Sonntag im April und im September. Zum Programm gehören Ausschank, ein Essen mit gebratenen Karpfen und Angelmöglichkeiten. Der konkrete Termin kann variieren; prüfen Sie ihn vorab, wenn ein Festtag für Ihre Reiseplanung wichtig ist.

Hartmannswillerkopf und Anreise

Das Schlachtfeld am Hartmannswillerkopf ist ganzjährig zu Fuß zugänglich; von einem Besuch im Winter wird jedoch abgeraten. Der Eintritt ist frei, und ein pädagogischer, szenografisch gestalteter Rundgang ermöglicht die selbstständige Besichtigung. Geführte Besichtigungen werden auf Französisch, Deutsch, Englisch und Elsässisch angeboten; Buchung und Verfügbarkeit können variieren. Wenn Sie eine Führung in einer bestimmten Sprache wünschen, prüfen Sie deren Verfügbarkeit vorab.

Der Bahnhof Cernay liegt vier Kilometer entfernt und bietet Wattwiller Zugang zum Bahnverkehr. Außerdem wird der Ort von der Buslinie Cernay–Guebwiller bedient. Prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Fahrpläne und Linienführung.

Weitere Reiseziele entdecken: Carspach, Mulhouse, Herrlisheim-près-Colmar, Holtzwihr, Ensisheim, Rammersmatt, Husseren-Les-Châteaux, Hohrod.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haut-Rhin.

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