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Montferrand-Le-Château verbindet eine hoch über dem Doubs-Tal gelegene Burgruine mit einer Rundwanderung bis zum Fluss und einem Markt, der zwischen vier Gemeinden wechselt. Für die Planung eines Aufenthalts ergeben sich damit unterschiedliche Schwerpunkte: mittelalterliche Baugeschichte, eine klar umrissene Wanderung und ein monatlicher Markttermin.

Die Burg über dem Doubs-Tal

Die imposanten Ruinen der Burg Montferrand stehen oberhalb des Doubs-Tals auf 354 Metern Höhe. Erhalten sind die äußeren Befestigungsmauern und der Donjon, der früher als Wohnsitz des Burgherrn diente. Zur Burg gehörten einst außerdem zwei Kapellen, die dem heiligen Nikolaus und dem heiligen Bartholomäus geweiht waren. So umfasst die Geschichte der Anlage sowohl ihre Befestigungs- und Wohnfunktionen als auch religiöse Widmungen.

Der Donjon steht auf einer Felsleiste 150 Meter über dem Dorf und ist zu Fuß erreichbar. Prüfen Sie vor dem Besuch die örtlichen Zugangsbedingungen. Am Fuß der Burgruinen befindet sich außerdem ein Aussichtspunkt auf einem 150 Meter hohen Felsgipfel, der das Doubs-Tal überragt.

Eine Rundwanderung mit klaren Eckdaten

Die Rundwanderung „Crête et Bois Rapin“ ist 10,2 Kilometer lang, mittelschwer und dauert etwa drei Stunden. Sie beginnt und endet an der Aire de jeux de Montferrand-le-Château. Damit lassen sich Strecke, Schwierigkeitsgrad und Zeitbedarf gemeinsam abwägen. Die Dauer ist ungefähr; auch Routenspezifikationen können angepasst werden. Folgen Sie unterwegs der örtlichen Beschilderung.

Die Strecke führt zum Ufer des Doubs und in den wilden, überschwemmungsgefährdeten Bereich Bois Rapin. Berücksichtigen Sie diesen Charakter des Gebiets bei Ihrer Planung. Wer sich auch für Radfahren interessiert: Die EuroVelo 6 verläuft durch das Doubs-Tal zwischen Dole und Basel. Prüfen Sie vor einer Fahrt die aktuellen Streckenbedingungen.

Glashütte und Arbeitersiedlung

Die Ortsgeschichte reicht über die Burg hinaus. Die Glashütte von Montferrand wurde 1859 auf den Fundamenten der ehemaligen Moulin Neuf eingerichtet und verfügte über eine Glasschleiferei mit 150 Schleifdrehbänken. Zu ihr gehörte eine Glasschleiferei mit 150 Schleifdrehbänken; hergestellt wurden luxuriöse Tafelservices im Stil geschliffenen Kristallglases. Neben der mittelalterlichen Anlage eröffnet die Glasbearbeitung damit einen weiteren Blick auf die Geschichte des Ortes.

Acht Häuser der ehemaligen Arbeitersiedlung von Montferrand sind in der Rue des Cités und der Rue des Salines noch erhalten. Die blanchierende Aktiengesellschaft errichtete sie um 1940. Zusammen mit der Datierung geben die Straßennamen einen konkreten Anhaltspunkt für diese spätere Zeitschicht der Ortsgeschichte.

Der rotierende Markt

Der Marché des 4 Villages ist ein gemeinsam mit Boussières, Thoraise und Grandfontaine veranstalteter Markt. Er findet abwechselnd in einer der vier Gemeinden statt; Montferrand-Le-Château ist einer der Austragungsorte. Der wiederkehrende Termin ist jeweils der erste Freitag des Monats von 17:30 bis 21:00 Uhr. Lokale Erzeuger und Handwerker aus dem Lebensmittel- und Nichtlebensmittelbereich bieten eine vielfältige Auswahl hochwertiger Produkte. Hinzu kommen Animationen, Aufführungen, Konzerte und zahlreiche Aktivitäten für Kinder und Erwachsene.

Wenn Sie einen Marktabend einplanen möchten, prüfen Sie vorab, in welcher Gemeinde die jeweilige Ausgabe stattfindet. So können Sie den wechselnden Austragungsort bei der Wahl Ihres Reisetermins berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Quingey, Charbonnières-Les-Sapins, Bonnétage, Nans-sous-Sainte-Anne, Fournet-Blancheroche, Métabief, Valoreille, Besançon.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Doubs.

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