Zum Inhalt

Leffond verbindet mehrere Zeitschichten der Dorfgeschichte mit Spaziermöglichkeiten zwischen Feldern, Wäldern, Hängen und am Flussufer. Eine Kirche, zwei Brücken, ein Brunnen mit Viehtränke und ein benannter Spazierweg geben unterschiedlichen Interessen einen konkreten Anknüpfungspunkt. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Leffond suchen, können Ortsgeschichte, die Via Francigena oder Zeit im Freien den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bestimmen.

Kirche, Reliquiar und Ortsgeschichte

Die Kirche der Enthauptung Johannes des Täufers wurde um 1770 wiederaufgebaut. Ihr Glockenturm stammt aus dem Jahr 1809, das Glockenspiel aus dem Jahr 1946. Die Datierungen reichen damit vom Wiederaufbau bis zu einem späteren Element der Kirche und geben Einblick in mehrere historische Etappen. In der Kirche befindet sich außerdem ein Reliquiar aus dem 18. Jahrhundert. Es ist als bewegliches Kulturgut geschützt und wurde am 23. Dezember 2009 als Objekt unter Schutz gestellt. Gebäude und Reliquiar eröffnen unterschiedliche Blickwinkel auf das religiöse und bauliche Erbe Leffonds.

Östlich überragt eine Marienstatue den Ort. Sie wurde 1867 errichtet. Im Jahr 2009 plante der Verein „Leffond Animation“ ihre Restaurierung. Die Statue ergänzt die Baugeschichte um ein weiteres örtliches Denkmal.

Brücken als Orientierung im Ort

Der Salon durchquert Leffond von Norden nach Südosten. Über den Fluss führen eine steinerne Brücke und die Quiqueur-Fußgängerbrücke aus dem 19. Jahrhundert. Letztere verbindet den oberen und den unteren Teil des Ortes, führt jedoch nicht durch das Ortszentrum. Wer sich an der Dorfstruktur orientiert, kann so zwischen der Verbindung der Ortsteile und einem Weg durch den Ortskern unterscheiden.

Auch der Saint-Jean-Brunnen mit der Viehtränke ist ein eigenes Stück ländlichen Erbes. Brunnen und Tränke werden von einer Quelle gespeist und sind wie ein Höhleneingang gestaltet. Quelle, Tränke und Höhlenform bilden ein anderes Motiv als Kirche und Brücken und geben einen zusätzlichen Einblick in die ländliche Ortsgeschichte.

Spaziergänge und die Via Francigena

Rund um Leffond gibt es angenehme Spaziermöglichkeiten zwischen Feldern und Wäldern, über Hänge und am Flussufer. Der Sentier du Loupi ist ein 5,3 Kilometer langer Spazierweg, für den etwa eine Stunde und 30 Minuten angegeben werden. Eine konkrete Strecke mit Zeitrahmen und die allgemein beschriebenen Landschaftsmotive beantworten unterschiedliche Planungsfragen: Sie können überlegen, ob Sie einen benannten Weg zeitlich einordnen oder sich bei einem Spaziergang an der Umgebung orientieren möchten.

Leffond ist auch für die Via Francigena von Bedeutung: Über den Ort erreicht die Route das Département Haute-Saône. Seit 1994 ist sie als Kulturroute des Europarats anerkannt. Damit lässt sich Leffond sowohl über seine örtlichen Bauwerke als auch über die Geschichte einer europäischen Kulturroute betrachten. Für Reisende, die sich für Kulturrouten interessieren, ist dies ein eigener Zugang zum Ort neben den Spaziermöglichkeiten und den Bauwerken.

Ein kreativer Akzent für Erwachsene

Eine andere kulturelle Perspektive bietet Elle V’ in Leffond. Modedesign und Filzkunst gehören dort zusammen; außerdem werden Workshops für Erwachsene angeboten. Wenn Sie einen Workshop in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten, prüfen Sie bitte vorab die Verfügbarkeit.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Julien, Chargey-lès-Port, Conflandey, Champagney, Étuz, Bousseraucourt, Volon, Bourbévelle

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haute-Saône.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.