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Ein Brunnen, eine Viehtränke und ein überdachtes Waschhaus bilden auf der Place de l’Abreuvoir ein Ensemble mit klar unterscheidbaren Funktionen. Zusammen mit Schloss, Kirche und Wegkreuz setzt es den Akzent auf Bau- und Ortsgeschichte. Für Reisende mit Interesse an historischer Architektur bietet Chevigny mehrere konkrete Anknüpfungspunkte: ein Brunnenhaus aus behauenem Stein, ein Wegkreuz mit zwei unterschiedlichen Bildseiten und eine Schlossanlage mit Bauphasen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Eine Wanderbeschreibung zum Chêne de la Manche und der Laden der Kooperative ergänzen den kulturhistorischen Schwerpunkt um Landschaft und regionale Erzeugnisse.

Schloss, Kirche und Wegkreuz

Die Ruinen des Schlosses von Chevigny sind mit Ausnahme des wiederaufgebauten Gebäudes als historische Denkmäler eingetragen; das Châtelet ist als historisches Denkmal klassifiziert. Die Hauptbauphasen des Schlosses stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz. Klären Sie einen möglichen Zugang vor Ihrem Besuch lokal ab.

Bei der Kirche gilt der Schutz für das gesamte Bauwerk: Die ganze Kirche wurde am 7. August 1987 als historisches Denkmal eingetragen. Das steinerne Wegkreuz von Chevigny ist auf 1534 datiert und ebenfalls als historisches Denkmal klassifiziert; die Unterschutzstellung datiert vom 17. August 1945. Es steht an der Kreuzung der Straße von Rainans nach Chevigny mit dem Gemeindeweg von Chevigny nach Auxonne. Auf der Ostseite ist Christus dargestellt, auf der Westseite die Jungfrau mit dem Kind. Einzelne skulpturale Elemente sind beschädigt.

Das Brunnenensemble auf der Place de l’Abreuvoir

Das Ensemble aus Brunnen, Viehtränke und Waschhaus stammt aus dem Jahr 1832. Das überdachte Waschhaus ist durch ein langes Becken mit dem Brunnenhaus, dem puissoir, verbunden; das Becken diente als Viehtränke. Damit lässt sich die bauliche Verbindung des Waschhauses mit der früheren Nutzung des Beckens nachvollziehen. Das Brunnenhaus ist quadratisch und aus behauenem Stein gefertigt. Sein abgestuftes Steindach wird von einem Kreuz bekrönt, das aus einem einzigen monolithischen Steinblock gehauen ist. Während Form und Dach das Brunnenhaus kennzeichnen, zeigt das lange Becken, wie eng die verschiedenen Teile des Ensembles zusammengehören.

Wanderung und regionale Produkte

Eine Wanderbeschreibung aus dem Jahr 2019 gibt für die Strecke 12 km und etwa drei Stunden an; der Weg weist kaum Höhenunterschied auf. Er führt über einen Forstweg zum Chêne de la Manche, der 500 m entfernt liegt. Strecke und ungefähre Dauer bieten unterschiedliche Maßstäbe für die Planung des Ausflugs. Prüfen Sie die Wegverhältnisse vor Ort, denn die Beschreibung stammt aus 2019.

Der Chêne de la Manche wurde im Dezember 2009 als bemerkenswerter Baum ausgezeichnet. Eine Beschreibung von 2019 nennt ein Alter von etwa 250 Jahren und eine Höhe von 38 m.

Der Laden der Kooperative von Chevigny verkauft Comté, Morbier, Tomme, Raclette, Butter, Sahne, Rohmilch und fromage blanc sowie weitere lokale und regionale Produkte. Das Angebot ergänzt die Bau- und Landschaftsthemen um Erzeugnisse aus der Region. Einzelne Produkte können je nach Bestand variieren.

Weitere Reiseziele entdecken: Cuvier (Jura), Villard-Saint-Sauveur, Nozeroy, Lamoura, Bellefontaine, Moirans-En-Montagne, Blois-Sur-Seille, Graye-Et-Charnay.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jura.

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