Eine frühere Kirche, die beim Dorfbrand 1723 verschwand, bildet den historischen Ausgangspunkt für die Geschichte der Büste von Dom Calmet, die 1862 an ihrem Standort eingeweiht wurde. La Serpe setzt mit einem 6,5 km langen Rundweg einen anderen Schwerpunkt; hinzu kommt eine Aktivität rund um aromatische Bio-Pflanzen. Diese Themen helfen Ihnen, Ménil-la-Horgne nach den Interessen einzuordnen, die für die Suche nach einer Ferienwohnung wichtig sind.
La Serpe: Rundweg durch Landschaft und Wald
La Serpe ist ein von der Gemeinde vorgeschlagener Rundweg. Der Rundweg La Serpe ist 6,5 km lang und als sehr leicht eingestuft. Sie beschreibt La Serpe als Naturspaziergang durch ländliche Landschaft und Wald, der für Familien geeignet ist. Die Distanz und die Schwierigkeitsbewertung beantworten unterschiedliche Planungsfragen: Die Kilometerzahl gibt den Umfang an, während die Einstufung den beschriebenen Schwierigkeitsgrad charakterisiert. Zusammen können Sie diese Angaben mit Ihren eigenen Erwartungen an den Spaziergang abgleichen.
Entlang der Strecke weist die Beschreibung auf einen Speierling am Waldrand hin. Dieser konkrete Naturbezug ergänzt die allgemeineren Angaben zu Landschaft und Wald. So steht bei La Serpe der Spaziergang im Mittelpunkt, während die Ortsgeschichte mit ihren Kirchen und Erinnerungsorten einen anderen thematischen Zugang bietet.
Dom Calmet, Kirchen und Riéval
Die Geschichte des Denkmals lässt sich über mehrere Daten nachvollziehen. Eine frühere Kirche in Ménil-la-Horgne verschwand beim Dorfbrand in der Nacht vom 3. auf den 4. April 1723. Am Standort dieser Kirche, in der Dom Calmet getauft worden war, wurde am 2. November 1862 die Büste von Dom Calmet eingeweiht. Charles Pêtre (1828–1907) wurde ausgewählt, die Büste für Ménil-la-Horgne anzufertigen. Der Ort der Einweihung verbindet damit die Erinnerung an die frühere Kirche mit Dom Calmets Taufe; die Auswahl Pêtres ergänzt diese Geschichte um den Kunstauftrag.
Zur Baugeschichte gehört die Kirche Sainte-Bénigne, die 1840 als dritte Kirche erbaut wurde. Ihr barock anmutendes Taufbecken stammte wahrscheinlich aus der Prämonstratenserabtei Riéval. Diese Abtei ist mit der Gemeinde Ménil-la-Horgne im Département Meuse verbunden. Baujahr und Becken führen zu unterschiedlichen Fragen: Das Baujahr ordnet die Kirche zeitlich ein, während die wahrscheinliche Herkunft des Taufbeckens einen Bezug zu Riéval herstellt. Für kulturinteressierte Reisende sind das zwei verschiedene Arten historischer Anknüpfung: ein datierter Kirchenbau und ein Ausstattungsstück mit wahrscheinlicher Herkunft.
Eine Aktivität rund um aromatische Bio-Pflanzen
Bei der Ferme pédagogique les P'tisânes stehen spielerische Besuche bei einem Erzeuger aromatischer Bio-Pflanzen im Mittelpunkt. Die Pflanzen werden zu Aufgüssen und Gewürzen verarbeitet. Zu den Aktivitäten gehört, dass Kinder aus ihren getrockneten Pflanzen Teebeutel für Aufgüsse herstellen. Anders als bei La Serpe, deren Angaben sich um Strecke und Landschaft drehen, stehen hier die Verarbeitung der Pflanzen und das eigene Tun im Mittelpunkt. Damit kommt zu den Natur- und Kulturthemen eine konkrete Aktivität für Kinder hinzu.
Weitere Reiseziele entdecken: Ligny-En-Barrois, Les Trois-Domaines, Montmédy, Chaillon, Vaux-devant-Damloup, Sommeilles, Écouviez, Pareid
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Maas.