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Auf dem Treidelpfad durch Montreuil-sur-Maine verläuft die Vélo-Francette; zugleich gehören eine Nachbildung der Grotte von Lourdes und das Manoir de la Chouanière zu den Kulturzielen des Ortes. Die Bocage-Landschaft und die Wege entlang des Wassers ergänzen diesen historischen Blick. So können Sie den Aufenthalt nach Rad- und Fußwegen oder nach Sehenswürdigkeiten ausrichten.

Bocage, Fluss und Fernroute

Die Bocage-Landschaft prägt Montreuil-sur-Maine. Im Osten durchquert die Mayenne das Gemeindegebiet, im Westen begrenzt es der Oudon. Der ausgebaute Treidelpfad ermöglicht Fuß- und Radverbindungen zwischen dem Norden und dem Süden. Bei schönem Wetter bietet er außerdem einen Panoramablick auf die Mayenne.

Auf diesem Treidelpfad verläuft die Vélo-Francette durch Montreuil-sur-Maine. Die Fernroute führt von Ouistreham im Département Calvados bis nach La Rochelle im Département Charente-Maritime. Wer eine längere Radreise plant, kann den Ort so als Station auf der Route einordnen.

Ein 9,5 Kilometer langer Weg führt am Fluss auf dem Treidelpfad in Richtung Haras du Lion d’Angers und Parc de l’Isle Briand. Zurück zum Dorf verläuft er über einen ausgebauten Fußweg entlang der Départementstraße.

Die Gemeinde hat außerdem mehrere Fußwege und Grünwege in ihren Straßen und Wohngebieten angelegt. Für Radtouristen und Wanderer gibt es einen Rastplatz mit überdachten Picknicktischen, einer Wasserstelle und Toiletten. Prüfen Sie die Ausstattung vor Ort, bevor Sie sich darauf verlassen.

Grotte, Kirche und Manoir

Eine Mühle gehört zu den touristischen Sehenswürdigkeiten von Montreuil-sur-Maine. Hinzu kommt die Nachbildung der Grotte von Lourdes, die auch unter dem Namen „Petit Lourdes Angevin“ bekannt ist. Die Kirche Saint-Pierre lässt sich ebenfalls entdecken.

Am Manoir de la Chouanière sind die Fassaden und Dächer seit dem 24. Oktober 1973 als französische historische Denkmäler eingetragen. Zum Anwesen gehört ein von Trockenmauern eingefasster Garten mit sechs regelmäßig angeordneten Beeten. Darin stehen Obstbäume wie Apfel-, Birn- und Quittenbäume. Auch eine 1716 errichtete Kapelle gehört zum Manoir.

Zur Geschichte des Ortes gehören weitere zeitliche Anhaltspunkte: Der erste schriftliche Nachweis von Montreuil-sur-Maine stammt vom Ende des 12. Jahrhunderts. Im Mittelalter unterstanden die Ländereien der Gemeinde der Abbaye du Ronceray d’Angers. Diese Angaben ordnen die örtlichen Kulturstätten in eine längere Geschichte ein, ohne sie mit einer einzigen Epoche gleichzusetzen.

Schleuse und Anreise

Von April bis September können Besucher die in Betrieb befindliche Schleuse erleben, wenn Freizeitschiffe hindurchfahren. Wenn Sie Ihren Besuch auf diesen Moment ausrichten, prüfen Sie die Betriebsbedingungen vor Ort.

Montreuil-sur-Maine ist über die D775 und die N162 gut erreichbar. Für Ihre Planung können Sie so die Straßenanreise mit dem Aufenthalt an Flusswegen, dem Rundweg oder den Kulturstätten verbinden.

Weitere Reiseziele entdecken: Linières-Bouton, Les Rairies, Champtocé-Sur-Loire, La Chapelle-Sur-Oudon, Turquant, Grez-Neuville, Saint-André-De-La-Marche, Méon.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Maine-Et-Loire.

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