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Les Mayons verbindet die Natur der Plaine des Maures mit einer konkreten Wanderung und markanten historischen Bezugspunkten. Für die Wahl des Reiseziels können Sie diese Schwerpunkte auseinanderhalten: Pin Pignon führt durch mehrere Waldtypen zu einem Aussichtspunkt; die Maison départementale de la nature setzt den Akzent auf Umweltbildung, während Kirche, Kastanienbaum und Bergbaugeschichte Einblicke in die Ortsgeschichte geben.

Naturraum und Umweltbildung

Die Réserve naturelle nationale de la plaine des Maures umfasst auch die Gemeinde Les Mayons. In der Plaine des Maures bieten geschützte Lebensräume unter anderem der Europäischen Sumpfschildkröte, der Maurischen Landschildkröte, dem Vipernaugen-Lizard und mehreren Froscharten Lebensraum. Dort können außerdem 134 Vogelarten und 32 Säugetierarten, darunter neun Fledermausarten, beobachtet werden.

Ein anderer, konkreter Naturbezug ist die Maison départementale de la nature des Mayons. Sie liegt zwischen dem Massif des Maures und der Plaine des Maures, am Fuß des Dorfes Les Mayons; zwei Hektar Wiesen und Olivenbäume umgeben sie. Das Département Var hat die Einrichtung für Umweltanimation und Umweltbildung geschaffen und verwaltet sie. So stehen der Schutzgebietsraum und eine auf Naturvermittlung ausgerichtete Einrichtung als unterschiedliche Naturbezüge nebeneinander.

Wanderungen in Wald und Schutzgebiet

Die Wanderung Pin Pignon beginnt am Parkplatz de la Fabrique am Ortseingang von Les Mayons. Sie führt durch Kastanienhaine, maritime Kiefernwälder und Korkeichenwälder, vorbei an einem geheimen Cabanon bis zu einem Aussichtspunkt über einen Bergkessel. Die Route verbindet damit einen konkreten Startpunkt mit verschiedenen Waldlandschaften und einem klar benannten Ziel.

Die Route „Balade dans la plaine des Maures“ verläuft teilweise innerhalb der Réserve naturelle nationale de la plaine des Maures. Ihr beschriebener Bezug zum Schutzgebiet unterscheidet sich vom Wald- und Aussichtspunkt-Schwerpunkt der Pin-Pignon-Wanderung.

Ortsgeschichte und lokale Bezüge

Les Mayons wurde durch ein Dekret Napoleons III. vom 7. November 1863 unter dem Namen Mayons du Luc zur Gemeinde erhoben. Der Grand-père châtaignier, ein ehrwürdiger, im Mittelalter gepflanzter Kastanienbaum, dient im Ort als Monument. Die Kirche Saint Jean wurde im 17. Jahrhundert erbaut und beherbergt ein Gemälde aus demselben Jahrhundert. Es zeigt eine Kreuzigung mit Johannes, Maria und dem Gral.

Auch die Eisenminen bei den Weilern Rascas und Valpayette gehören zu den historischen Bezugspunkten in der Nähe von Les Mayons. Die verschiedenen Zeitmarken lassen sich einordnen: Der Kastanienbaum wurde im Mittelalter gepflanzt, Kirche und Gemälde stammen aus dem 17. Jahrhundert, und die Erhebung zur Gemeinde erfolgte 1863.

Zu den lokalen Erzeugnissen gehören Honig und Kastanienprodukte. Bei Les Ruchers des Maures bietet Lucien Lamoine, Imker und Kastanienbauer in Les Mayons, Produkte aus seinen Bienenstöcken und Kastanienbäumen an. Wenn Sie solche Produkte gezielt einplanen möchten, fragen Sie vorab nach dem aktuellen Angebot.

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