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Coppito verbindet unterschiedliche kulturhistorische Themen: die Kirche San Pietro Apostolo und ein dort entdecktes Fresko, mittelalterliche Bezüge zu Poppleto sowie archäologische Spuren aus einer römischen Villa. Wenn Sie Hotels in Coppito suchen, können diese konkreten Ortsbezüge dabei helfen, den eigenen Schwerpunkt für den Aufenthalt zu bestimmen.

Anreise mit dem Bus

Für die Anreise mit dem Bus verbindet der Link-Service von Regionale den Bahnhof L'Aquila mit dem Polo Universitario di Coppito; der Dienst ist montags bis samstags aktiv. Prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag, da sich Fahrpläne ändern können. So lässt sich die Ankunft mit zwei konkreten Angaben planen: Zielpunkt und Betriebstage.

San Pietro Apostolo: Bauform und Fresko

Am Ortseingang von Coppito steht die antike Kirche San Pietro Apostolo, auch Madonna delle Grazie genannt. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert. Ihr Grundriss ist rechteckig; an der Rückseite liegen drei halbrunde Apsiden. Eine Apsis ist ein halbrunder Bauteil am Abschluss eines Kirchenbaus. Für Architekturinteressierte lassen sich hier die Grundform und die drei rückwärtigen Abschlüsse getrennt betrachten.

Bei Restaurierungsarbeiten wurde in der Kirche außerdem ein zart ausgeführtes Fresko mit der Darstellung der Geburt Christi entdeckt. Es wird Saturnino Gatti zugeschrieben. Damit gibt es neben der baulichen Anlage ein konkretes Kunstthema: die Darstellung selbst und ihre Zuschreibung an einen Künstler. Kirche und Fresko eröffnen zwei unterschiedliche Blickwinkel auf Coppitos Kulturerbe.

Poppleto und seine mittelalterlichen Bezüge

Der antike Borgo Poppleto entstand als langobardische Burg. Poppleto liegt auf einem kleinen Felsvorsprung entlang des Flusses Vetorio. So verbindet sich die Geschichte des Borgo mit einer konkreten Landschaftsform und einem benannten Fluss.

Zur Zeit Friedrichs von Schwaben lebten die Grafen von Poplito in der Burg auf dem Hügel. Diese historische Angabe ergänzt die Beschreibung des Borgo um die Menschen, die mit der Burg verbunden waren. Entstehung als langobardische Burg und die Grafen als Bewohner sind zwei unterschiedliche Aspekte der mittelalterlichen Ortsgeschichte.

Römische Archäologie in Coppito

Die römische Villa B del Santo Padre befindet sich innerhalb der Kaserne der Guardia di Finanza in Coppito. Bei Ausgrabungen wurde in einem ihrer Räume eine Kinderbestattung entdeckt, die mit Dachziegeln ausgekleidet war. Dieser konkrete archäologische Fund gibt dem römischen Bezug einen eigenen Schwerpunkt und unterscheidet sich zeitlich wie thematisch von den mittelalterlichen Bezügen zu Poppleto.

Naturpark und Madonna delle Grazie

Der Naturpark Murata Gigotti liegt im Zentrum von Coppito. Mit ihm tritt neben Bau- und Geschichtsthemen auch die Landschaft als eigener Ortsbezug in den Blick.

Auf dem Gipfel des Colle Macchione sind die monumentalen Überreste des ehemaligen Klosters Madonna delle Grazie sichtbar. Der ähnliche Name kann bei der Orientierung verwirren: San Pietro Apostolo am Ortseingang wird ebenfalls Madonna delle Grazie genannt, während die Bezeichnung auf dem Colle Macchione das ehemalige Kloster meint. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Bezugspunkte – hier die Kirche mit ihrem Grundriss und Fresko, dort die sichtbaren Überreste eines früheren Klosters.

Weitere Reiseziele entdecken: Sulmona, Collepietro, Mascioni, Pianelle, Scurcola Marsicana, San Demetrio Ne' Vestini, Meta, Villalago.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: L-Aquila.

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