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Dreizehn Jahrhunderte Geschichte liegen in der Area archeologica di San Vittorino: Die archäologische Stätte reicht von kaiserzeitlichen Domus und frühchristlichen Baptisterien über eine große langobardische Kathedrale bis in die schwäbische Zeit. Die verschiedenen historischen Schichten machen L’Aquila zu einem Ziel für alle, die gern nachvollziehen, wie unterschiedliche Epochen in einem Ort aufeinandertreffen.

Geschichte und Baukunst entdecken

Auch die Basilica di San Bernardino erzählt von einer langen Geschichte: Sie wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet, um den Leichnam des heiligen Bernardino zu bewahren und zu ehren. Er starb 1444 in L’Aquila. Die Renaissancefassade schuf Nicola Filotesio, genannt Cola dell’Amatrice; sie wurde 1542 vollendet. Im Mittelschiff überspannt eine geschnitzte und vergoldete Holzdecke den Raum. Ihre Fertigstellung datiert auf 1724, drei Gemälde ergänzten sie 1732–1733. An der Basilika lassen sich so unterschiedliche Stationen ihrer Bau- und Gestaltungsgeschichte betrachten.

Die Chiesa di Santa Maria del Suffragio wurde nach dem Erdbeben von 1703 zum Gedenken an dessen Opfer errichtet. Beim Santuario della Madonna d’Appari prägt ein anderer Rahmen die Geschichte: Das Heiligtum entstand zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert zwischen Felsen und dem Bach Raiale. In unmittelbarer Nähe befinden sich Kletterwände im Freien, die für Freeclimbing genutzt werden. Wenn Sie sich dafür interessieren, prüfen Sie vor dem Klettern die örtlichen Bedingungen.

Tradition, Kunst und Museen

Die Perdonanza Celestiniana verbindet eine historische Gründung mit einer wiederkehrenden Feier. Papst Cölestin V. führte sie 1294 ein. Während der Perdonanza wird die Porta Santa der Basilica di Santa Maria di Collemaggio jedes Jahr am Abend des 28. August geöffnet und 24 Stunden später, am Abend des 29. August, wieder geschlossen. Besucher können am 28. und 29. August teilnehmen; prüfen Sie vor der Reise das aktuelle Veranstaltungsprogramm.

Im Palazzo Ardinghelli befindet sich das MAXXI L’Aquila, ein Labor für künstlerische und kulturelle Produktion. Dort werden MAXXI-Sammlungen aus Kunst, Architektur und Fotografie mit Wechselausstellungen, vertiefenden Programmen und Bildungsprojekten verbunden. Die jeweiligen Ausstellungsinhalte ändern sich. Der Innenhof des Palazzo dient als öffentlicher Raum, der der Stadt zur Verfügung steht. Auch der rote Konzertsaal des Auditorium del Parco ist ein konkreter Kulturort: Er bietet Platz für etwa 250 sitzende Personen.

Ein anderes Themenfeld erschließt das interaktive Museo del Legno. Es widmet sich dem Wald, alten Handwerken und dem Holz; auch die frühere Herstellung von Holzkohle ist dort dokumentiert. Bei Restaurierungsarbeiten nach dem Erdbeben wurden in der Chiesa di San Pietro Apostolo mehrere Fresken freigelegt, darunter ein großes Kreuzigungsfresko aus dem frühen 15. Jahrhundert. Beim Museo Nazionale d’Abruzzo wurde im Dezember 2025 berichtet, dass ein bedeutender Teil der Sammlungen mit moderner Gestaltung an seinen früheren Standort zurückgekehrt war. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen, gegebenenfalls temporären Besuchsregelungen.

Unterwegs zwischen Stadt und Landschaft

Auch bei der Orientierung vor Ort unterscheiden sich die Möglichkeiten. Die Fontana delle 99 Cannelle ist für Besucher jederzeit geöffnet; ein Blick auf aktuelle örtliche Hinweise hilft bei der Planung. Das Forte Spagnolo ist wegen der Rekonstruktion derzeit geschlossen. Sein äußerer Rundgang kann jedoch begangen und die Architektur von außen betrachtet werden. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Zugangshinweise.

In der Riserva naturale del Vetoio bildet der Fluss Vetoio einen kleinen See, an dem Graureiher brüten. Für sportliche Interessen gibt San Donato Golf Unterricht durch zertifizierte Trainer – sowohl für erfahrene Golfer als auch für Menschen, die mit dem Sport beginnen. Da sich Platzbedingungen ändern können, empfiehlt sich vorab ein aktueller Blick darauf.

Für Wege in L’Aquila steht an mehreren strategischen Punkten ein Fahrradverleihsystem mit elektrisch unterstützten Fahrrädern zur Verfügung. Prüfen Sie bei Ihrer Planung die aktuelle Verfügbarkeit und die Standorte. Der Gran Sasso ist von L’Aquila aus mit dem Auto oder dem Bus erreichbar; informieren Sie sich vor der Abfahrt über die jeweiligen Verbindungen. So können Sie die Stadt und eine mögliche Fahrt in die Berglandschaft als unterschiedliche Bestandteile Ihrer Planung betrachten.

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