Zum Inhalt

Die Etappe „Conca aquilana“ der Ippovia Gran Sasso beginnt und endet in Paganica; die dokumentarischen Nachrichten zur Chiesa di Santa Maria Assunta reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Zusammen mit sakraler Kunst und lokalen Festtraditionen eröffnen sich zwei Blickwinkel auf den Ort: eine Runde durch die genannten Ortschaften und eine Kulturgeschichte mit mehreren datierbaren Stationen.

Etappen und Streckenverläufe

Die Etappe „Conca aquilana“ führt auf dem Tratturo von Colle Paganica bergauf nach Filetto. Bergab verläuft der Rückweg über den Ortsteil Pescomaggiore zurück nach Paganica. Filetto und Pescomaggiore markieren damit unterschiedliche Abschnitte derselben Runde. Prüfen Sie vor einer Buchung die aktuellen Betriebsangaben zur Route.

Die „Destinazione Gran Sasso“ hat einen anderen Verlauf: Sie führt vom Stadtzentrum von L’Aquila oder von der Autobahnausfahrt A/24 durch Paganica und das Naturschutzgebiet Tempera nach Assergi. Assergi ist Sitz des Parco Gran Sasso Monti della Laga und der Zugang zum Gran Sasso d’Italia. Für die Routenwahl liegt der Unterschied im Verlauf: Die „Conca aquilana“ führt zurück zum Ausgangspunkt, während die „Destinazione Gran Sasso“ Assergi als Ziel nennt.

Kirchen, Kunst und Festtraditionen

Die Chiesa di Santa Maria Assunta verbindet mehrere historische Zeitmarken. Dokumentarische Nachrichten zur Kirche reichen ins 12. Jahrhundert zurück; eine Weihe ist für den 8. Oktober 1195 überliefert. Zwischen 1648 und 1655 wurde die Kirche vollständig in barocken Formen wiederaufgebaut.

Die neue Mauer der Chiesa umfasst zwei mittelalterliche Fragmente. Ein Maßwerkfries wird durch stilistische Vergleiche ins 12. Jahrhundert datiert; ein Pluteus stammt ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert. So stehen die mittelalterlichen Fragmente und die barocke Bauphase für unterschiedliche Aspekte der Kirchengeschichte.

In der näheren Umgebung von Paganica liegt das Santuario della Madonna d’Appari zwischen Felsen und dem Wildbach Raiale. Im Heiligtum befindet sich das von Pompeo Mausonio geschaffene Gemälde „Madonna del Santissimo Rosario con i quindici misteri“ aus dem Jahr 1596. Die traditionellen Feierlichkeiten zu Madonna d’Appari finden am Dienstag nach Ostern statt und umfassen eine Prozession bis zum kleinen Heiligtum.

Auch die Sagra dei Fagioli gehört zu den alten lokalen Traditionen Paganicas. Sie ist mit dem örtlichen Slow-Food-Presidio verbunden und umfasst gastronomische Stände mit typischen Produkten. Damit ergänzen sich sakrale Festtradition und lokale Esskultur als unterschiedliche Themen für die Reiseplanung.

Eine Linienroute im Blick

Eine am 6. November 2025 aktualisierte Linienbeschreibung der AMA-Linie M6B nennt einen Rundkurs über Paganica piazza, Via Fioretta und Via dell’Industria mit Rückkehr zur Paganica piazza. Prüfen Sie vor einer konkreten Fahrt die aktuellen Linienangaben.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Capistrello, Trasacco, Collettara, Villalago, Collepietro, Coppito, Pacentro, San Benedetto In Perillis.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: L-Aquila.