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Capitignano verbindet Wanderwege zu benannten Zielen mit historischen Bauwerken in Capitignano und Mopolino. Das Gemeindegebiet reicht bis ans Ufer des Lago di Campotosto; der See umfasst etwa 14 km². Für die Planung eines Aufenthalts lassen sich so Naturwege und Baukultur als zwei unterscheidbare Schwerpunkte betrachten: mit konkreten Zielen im Landschaftsraum und verschiedenen architektonischen Merkmalen in den Orten.

Wanderwege und Landschaft am Lago di Campotosto

Von Mopolino und Capitignano führen Wanderwege zum Lago di Campotosto, nach Poggio Cancelli und zum Monte Civitella (1.603 m). Einige dieser Wege können auch zu Pferd oder mit dem Mountainbike genutzt werden. Bei der Auswahl zählen folglich nicht nur der Endpunkt, sondern – für einen Teil der Wege – auch die mögliche Fortbewegungsart. So können Sie die genannten Optionen anhand des gewünschten Ziels und der für einzelne Wege genannten Nutzungsarten vergleichen.

Die Riserva Naturale del Lago di Campotosto liegt im Herzen des Nationalparks Gran Sasso e Monti della Laga und umfasst Gewässer, Wälder und Weiden. Während der Lago di Campotosto über seine Fläche eingeordnet werden kann, gehören im Schutzgebiet unterschiedliche Landschaftselemente zusammen. So stehen der See als konkreter Naturbezug und die Vielfalt der Landschaften im Schutzgebiet als zwei verschiedene Perspektiven nebeneinander.

Kirchen und Baugeschichte in Capitignano

Die Kirche San Flaviano wird bereits 1153 als bestehend erwähnt. Ihre drei Schiffe vereinen sich im Bereich des Presbyteriums unter einer Kuppel zu einem achteckigen Zentralbaukörper. Der besondere architektonische Akzent liegt in diesem Übergang vom dreischiffigen Aufbau zum achteckigen Zentrum. Damit lässt sich San Flaviano sowohl über seine frühe historische Einordnung als auch über die Gliederung seiner Architektur betrachten.

San Domenico in Capitignano hat seine Ursprünge im 13. Jahrhundert. Das Santuario di Santa Maria degli Angeli wurde im 17. Jahrhundert erbaut und ist weiterhin ein Wallfahrtsziel. Zusammen mit San Flaviano, das 1153 bereits als bestehend erwähnt wird, ergibt sich eine zeitliche Spannweite über mehrere Jahrhunderte. Beim Santuario kommt zur Bauzeit seine fortdauernde Funktion als Wallfahrtsziel hinzu.

Palazzo Ricci in Mopolino

Im Ortsteil Mopolino ergänzt der Palazzo Ricci die Sakralbauten um einen historischen Wohnsitz. Wahrscheinlich wurde er in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts von Umberto Ricci erbaut. Drei Geschosse, ein quadratischer Grundriss und eine Adelskapelle kennzeichnen das Gebäude. Diese Merkmale bieten verschiedene Ansatzpunkte für den Blick auf die Architektur: Der Grundriss beschreibt die Form, die Geschosszahl die vertikale Gliederung, und die Kapelle ergänzt den Wohnsitz um einen sakralen Raum. Im Vergleich mit den Kirchen richtet sich der Blick hier auf einen historischen Wohnsitz mit eigenen baulichen Merkmalen.

Capitignano und Mopolino verbinden Natur- und Kulturthemen auf unterschiedliche Weise: Von beiden Orten führen Wanderwege aus; die genannten Sakralbauten befinden sich in Capitignano, der Palazzo Ricci im Ortsteil Mopolino. Diese Ortszuordnung kann helfen, die Reiseplanung an den Themen auszurichten, die Sie besonders interessieren.

Weitere Reiseziele entdecken: Rocca Pia, Pagliare, Paganica, Rocca Di Cambio, Castelvecchio Calvisio, San Demetrio Ne' Vestini, Spineta, Morino.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: L-Aquila.

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