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Casalfiumanese liegt auf einer Anhöhe in der für das Santerno-Tal typischen Landschaft. Aprikosen- und andere Obstbäume, Weinberge sowie eindrucksvolle jahrtausendealte Badlands prägen den Charakter des Ortes. Die Verbindung von Kulturlandschaft und markanten Badlands macht Natur zu einem naheliegenden Schwerpunkt Ihres Aufenthalts.

Landschaft und Reisezeit

Im Frühling bietet Casalfiumanese die Blüte der Obstbäume und grüne Natur. Im Herbst laden milde Temperaturen zum Wandern und zu Aktivitäten im Freien ein. Die Wahl der Reisezeit lässt sich damit an einem konkreten Unterschied ausrichten: Im Frühling steht die Obstblüte im Vordergrund, im Herbst das Draußensein bei milden Temperaturen. Beide Jahreszeiten setzen eigene Akzente für die Beschäftigung mit der Landschaft.

Wege und Veranstaltungen

Der Sentiero Luca Ghini beginnt im Park der Villa Manusardi gegenüber dem Rathaus von Casalfiumanese. Im Park gibt es Parkmöglichkeiten für Autos. Der Wegbeginn, die Lage gegenüber dem Rathaus und die Parkmöglichkeiten geben Ihnen einen konkreten Ausgangspunkt für die Planung eines Wegbesuchs.

Der RavioloTrail findet während der Sagra del Raviolo sowohl als Wettkampf als auch als spielerischer Spaziergang statt. Damit umfasst der Trail zwei unterschiedliche Formate: eines mit Wettkampfcharakter und eines als spielerischer Spaziergang. Auch im Parco Manusardi finden Dorfveranstaltungen statt. So gehören neben den saisonalen Möglichkeiten in der Landschaft auch Veranstaltungen zu den angebotenen Anlässen, Casalfiumanese zu entdecken. Wenn Sie den RavioloTrail einplanen, prüfen Sie vorab die Termine der Sagra del Raviolo.

Sakrale Kunst und Geschichte

Die Chiesa della Visitazione della Beata Vergine di Riviera ist das älteste vollständig aus Stein errichtete Marienheiligtum im Santerno-Tal. Fresken schmücken die Gewölbe der Kirche. Ein Fresko im Apsidenbecken wird Bernardino da Tossignano zugeschrieben und zeigt den Besuch der Madonna bei Elisabetta; für dieses Werk besteht Restaurierungsbedarf. Architektur und Malerei geben der Kirche unterschiedliche Akzente: Die Einordnung als steinernes Marienheiligtum steht neben den Bildwerken im Inneren. Für Reisende, die sich für sakrale Baukunst und Fresken interessieren, verbinden sich diese Aspekte an einem benannten Ort.

In Fiagnano gilt das befestigte Dorf als Geburtsort von Lamberto Scannabecchi. Er war von 1124 bis 1130 unter dem Namen Honorius II. Papst. Von Fiagnanos ehemaliger Pfarrkirche ist heute nur noch der 13 Meter hohe Glockenturm erhalten. So treffen in Fiagnano zwei verschiedene historische Hinweise aufeinander: die Verbindung des Ortes mit einem späteren Papst und ein erhaltenes Bauteil der einstigen Pfarrkirche. Der Turm vermittelt dabei einen anderen Zugang zur Vergangenheit als die Erzählung über Scannabecchi – als verbliebener Teil eines früheren Kirchengebäudes.

Weitere Reiseziele entdecken: Porretta Terme, Farneto, Calcara, Tossignano, Pieve Di Cento, Minerbio, San Vincenzo, Roncobilaccio.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bologna.

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