San Pietro Apostolo und die Wege durch das Hügelland zeigen unterschiedliche Seiten Linaros. Die Ortsgeschichte reicht von einer möglicherweise sehr frühen Entstehung der Kirche bis zur Weihe des heutigen Baus im Jahr 1928. Draußen führen Rundwanderungen durch landwirtschaftlich genutztes Grün oder über einen Höhenrücken mit Blick auf Weinberge und Gehölze. Für Ihre Planung ist daher eine einfache Frage hilfreich: Stehen Kirchenkunst und Geschichte im Vordergrund oder möchten Sie Linaro über Wege zu Fuß und auf dem Rad erleben?
Kirche und Ortsgeschichte
Die dem Apostel Petrus geweihte Kirche San Pietro Apostolo könnte bereits aus der Langobardenzeit stammen. Die heutige Kirche wurde am 29. September 1928 feierlich geweiht. Die Pfarrei San Pietro Apostolo besteht mindestens seit dem 15. Jahrhundert. Diese Zeitpunkte beziehen sich auf unterschiedliche Aspekte: die mögliche frühe Entstehung der Kirche, die Weihe des heutigen Kirchenbaus und das Bestehen der Pfarrei.
Auch die Architektur bietet einen konkreten Bezugspunkt: San Pietro Apostolo hat einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes. Im Pfarrhof steht eine Madonna del Rosario, die lange Zeit die Kuppel der Kirche gekrönt hatte. So treten Kirchenbau, Grundriss und das Andachtsbild an seinem heutigen Standort als unterschiedliche Aspekte des Ortes hervor.
Zur Ortsgeschichte gehören außerdem die Ruine der Villa Nardozzi, die von der Straße aus sichtbar ist, und Casa Rigolino. Dort fielen am 1. Mai 1922 während einer Demonstration zum Tag der Arbeit Schüsse. Die Orte stehen für verschiedene historische Anknüpfungspunkte: eine sichtbare bauliche Spur und ein genau datiertes Ereignis.
Zu Fuß durch die ersten Hügellagen
Die Rundwanderung Le basse colline di Linaro führt durch die ersten Hügellagen inmitten landwirtschaftlich genutzten Grüns. Sie beginnt und endet am Friedhof von Linaro und führt an der Villa Torano vorbei. Als Rundtour hat sie einen klaren Verlauf mit demselben Start- und Zielpunkt. Bei starkem Regen ist der lehmige Untergrund nicht zu empfehlen; diese Wetterbedingung sollten Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen.
Eine andere Landschaft erschließt die Route Poggiolo e Morine. Sie verläuft über einen Höhenrücken zwischen dem Rio dei Palazzi und dem Oberlauf des Rio delle Morine. Von dort gibt es Ausblicke auf Weinberge, Gehölze der ersten Hügellagen und die nahe Stadt Imola. Die Route führt ebenfalls am Friedhof von Linaro vorbei und anschließend zur SP Montanara.
Die Wege unterscheiden sich damit sowohl in ihrer Form als auch in ihren Orientierungspunkten: Le basse colline ist eine Runde, die am Friedhof beginnt und endet; Poggiolo e Morine passiert ihn und führt danach zur SP Montanara. Bei der Landschaft steht einmal das landwirtschaftlich geprägte Grün der ersten Hügel im Vordergrund, beim anderen Weg der Höhenrücken mit Blick auf Flussläufe, Weinberge, Gehölze und Imola.
Im Umfeld von Linaro führt eine Rundwanderung in Richtung des Osservatorio Astronomico. Dort gibt es einen Vorführraum, einen Ausstellungsraum und eine Kuppel mit 4,5 Metern Durchmesser, in der das Hauptteleskop untergebracht ist. Wenn Sie einen Besuch einplanen möchten, kontaktieren Sie die Einrichtung direkt.
Radroute und Natur
Für das Radfahren ist die Route Imola–Casa del Fiume ein eigener Bezugspunkt. Sie verläuft auf dem Santerno-Rad- und Fußweg entlang des Canale dei Mulini. Die Route nennt die beiden Mühlen Paroli und Linaro; die Mühle Linaro ist eine davon. Damit stehen neben den Wanderwegen auch ein Rad- und Fußweg sowie konkrete Mühlen als Themen für die Reiseplanung bereit.
Ein weiterer Naturbezug ist das Vivaio Forestale Zerina in Imola. Es zählt zu den drei regionalen Baumschulen und unterstützt die Erhaltung der pflanzlichen Biodiversität. Das ergänzt die Landschaftseindrücke der Routen um einen institutionellen Schwerpunkt auf Pflanzenvielfalt. Zusammen eröffnen Kirche, Wanderwege, Radroute und Baumschule verschiedene Ansätze, Linaro und seine Umgebung nach den eigenen Interessen zu gewichten.
Weitere Reiseziele entdecken: Argelato, Villanova, Pianoro, Fiumetto, Baricella, Ponticelli, Anzola Dell'emilia, Santa Viola.
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