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Am Fuß des Monte Taburno im Valle Caudina liegt Bonea. Für einen Aufenthalt mit kulturellem Schwerpunkt bietet der Ort unterschiedliche Anknüpfungspunkte: römische Zeugnisse, Kirchen mit eigener architektonischer Gestalt und eine überlieferte Tradition. Auch die Landschaft des Monte Taburno gehört zum Bild des Ortes. Bei der Wahl eines Hotels in Bonea können Sie überlegen, ob Sie Ihren Aufenthalt vor allem den historischen Spuren, der Kirchenarchitektur oder einem Ausflug in die Landschaft widmen möchten.

Am Fuß des Monte Taburno

Wer den Monte Taburno in die Reiseplanung einbeziehen möchte, kann sich an der Route „Cresta sud-est Monte Taburno“ orientieren. Eine CAI-Wanderbeschreibung vom 2. Juni 2022 dokumentiert ihren Verlauf: Sie beginnt in San Pietro (Bonea), führt über den Südostgrat und endet am Gipfel. Damit sind Startpunkt, Streckenrichtung und Ziel benannt. In der Umgebung von Bonea wird außerdem die Foresta Demaniale del Taburno über die Straße Montesarchio–Taburno, die Provinzstraße SP 93, erreicht. Da sich Straßenverhältnisse ändern können, prüfen Sie diese vor der Fahrt.

Römische Zeugnisse

Die römischen Zeugnisse umfassen unterschiedliche Arten von Orten. Die Villa di Cocceio ist eine römische Villenanlage am Rand des bebauten Gebiets von Bonea, in der Ortschaft San Biagio. Das Mausoleo Pizzillo ist dagegen ein römisches Grabmonument von erheblichem archäologischem Interesse. Es liegt auf einem Felsvorsprung an der Ostseite des Monte Taburno. Hinzu kommen die Überreste antiker Zisternen in Bonea. Zusammen geben diese Orte verschiedene Einblicke in die römische Vergangenheit: in eine Villenanlage, ein Grabmonument und bauliche Spuren der Wasserversorgung. Wer sich für Archäologie interessiert, kann diese unterschiedlichen Zeugnisse als eigene Schwerpunkte der Reise betrachten.

Kirchenarchitektur und Tradition

Auch die Kirchen unterscheiden sich deutlich in ihrer Gestaltung. Die Chiesa di San Nicola wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Zu ihren genannten architektonischen Merkmalen gehören das gemeißelte Steinportal am Eingang und der dreigeschossige Glockenturm. Die Chiesa di San Sebastiano stammt aus dem Jahr 1506. Sie hat einen rechteckigen Grundriss mit einem einzigen Mittelschiff sowie eine Kuppel mit Scheinlaterne über dem Altar. Der Vergleich dieser Bauformen lenkt den Blick auf unterschiedliche Details: hier Portal und Turm, dort Grundriss, Mittelschiff und Kuppel. Zum traditionellen Festa di San Biagio in Bonea gehört außerdem ein Ritus der Salbung des Zäpfchens. Die kirchlichen Bauwerke und die lokale Tradition ergänzen so die archäologischen Themen um religiöse Architektur und Brauchtum.

Ein Besuch mit Verkostung

Ein anderes Besuchsformat bieten die Programme der Masseria Frattasi. Besuche mit Verkostung dauern etwa eine Stunde; Zeitfenster am Vormittag und am Nachmittag sind verfügbar. Zum Programm gehören der Besuch des unterirdischen Weinkellers, die Verkostung typischer handwerklich hergestellter Produkte und die Verkostung des biologischen nativen Olivenöls extra. Damit setzt dieser Programmpunkt einen kulinarischen Akzent neben den Themen Geschichte, Architektur und Landschaft. Wenn Sie eine Verkostung einplanen, prüfen Sie vorab die Verfügbarkeit des gewünschten Zeitfensters.

Weitere Reiseziele entdecken: Benevento, Sant'angelo A Cupolo, Amorosi, Morcone, San Marco Dei Cavoti, Pietrelcina, San Salvatore Telesino, Melizzano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Benevent.

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