Am Fuß des Monte Pegge, der 774 Meter hoch ist, liegt Coreglia Ligure. An den sonnigeren Hängen werden Oliven und Weinreben angebaut. Zur Hügellandschaft gehören auch die Terrassen, Gärten und Obstgärten, zwischen denen die Straße zum Passo della Crocetta ansteigt. Kirchen, Wanderwege und historische Spuren geben dem Ort unterschiedliche Perspektiven.
Hügellandschaft und Ausblicke
Die Straße zum Passo della Crocetta führt zwischen Terrassen, Gärten und Obstgärten bergauf. Auf der Passhöhe steht die Cappella della Misericordia; von dort bietet sich ein Panoramablick über den Tigullio. Ein weiterer Blick über die Landschaft eröffnet sich am Komplex der Chiesa di San Martino und auf dessen Vorplatz: Von dort sieht man auf das darunterliegende Tal, besonders bei Nacht.
Die beiden Orte verbinden unterschiedliche Landschaftseindrücke mit historischen Bauwerken: Am Passo della Crocetta richtet sich der Blick über den Tigullio, am Komplex der Chiesa di San Martino ins Tal. Zusammen mit dem Monte Pegge und den bewirtschafteten Hängen prägen solche Aussichten die landschaftliche Seite von Coreglia Ligure.
Wanderwege und Radroute
Der 12 Kilometer lange Anello di Coreglia beginnt bei Pian dei Manzi, nahe dem Gemeindehaus. Er führt durch Coreglia Ligure zum Kamm am Passo di Coreglia und weiter zum Santuario di Montallegro. Der Rückweg verläuft über den Passo di Canevale, Canevale und Pian di Coreglia sowie über den Sentiero Chichizola zurück nach Pian dei Manzi. Als Rundwanderung hat er einen klar benannten Ausgangs- und Rückkehrpunkt.
Der Sentiero „Giovanni Chichizola“ ist ein wichtiger Zugang zum Santuario di Montallegro von der Fontanabuona durch den Ort Canevale. Damit stehen zwei unterschiedliche Routenbezüge zum Heiligtum nebeneinander: der Anello als 12 Kilometer lange Runde und der Sentiero als wichtiger Zugang. Coreglia Ligure ist außerdem Etappenort der Ciclovia dell'Ardesia. So kommt zum Wandern ein Bezug zum Radfahren hinzu.
Kirchen und historische Spuren
Die Chiesa di San Nicolò di Bari steht isoliert auf einem Hügel über dem früheren Hauptkern von Coreglia. Sie wurde erstmals am 22. Mai 1147 erwähnt und 1667 wiederaufgebaut. Die beiden Jahreszahlen markieren unterschiedliche Stationen: die erste Erwähnung der Kirche und einen späteren Wiederaufbau.
Eine Kirche des 17. Jahrhunderts an der Via Canevale ist die Chiesa di S. Giacomo in Coreglia Ligure. Auch die Pfarreien haben eigene historische Zeitbezüge: Die Pfarrei San Martino in Dezerega besteht seit dem 12. Jahrhundert. San Giacomo in Canevale wurde am 26. Oktober 1622 wieder als unabhängige Pfarrei eingesetzt. In Canevale wurde 1882 außerdem eine Kapelle auf den Resten des Hauses von Chichizola errichtet.
Ein weiterer historischer Bezug ist Il Campo 52. Es wurde in den ersten Monaten des Jahres 1941 auf dem Gebiet der Gemeinde Coreglia Ligure errichtet, in einer weiten Lichtung zwischen dem Fluss Lavagna und dem Höhenrücken, der das hügelige Einzugsgebiet begrenzt. Zusammen mit den Kirchen und Pfarrorten zeigt dieser Ort eine weitere Facette der lokalen Geschichte.
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