Zum Inhalt

Renaissancekunst, Keramik und eine Festung mit Ausblicken auf Meer, Berge, Stadt und Hafen markieren unterschiedliche Seiten Savonas. Hinzu kommen archäologische Funde, religiöse Baugeschichte und ein langer Sandstrand. Welche dieser Themen Ihren Aufenthalt prägen sollen, ist ein hilfreicher Ausgangspunkt für die Wahl einer Unterkunft in Savona.

Kunst, Archäologie und Keramik

Die Pinacoteca Civica dokumentiert die künstlerische Entwicklung in Savona und Ligurien vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Zu ihren herausragenden Werken gehört die Pala Fornari von Vincenzo Foppa. Besonders hervorgehoben wird außerdem Donato de’ Bardis Crocifissione, ein einzigartiges Werk im Panorama der Renaissance-maler­­ei. Zusammen zeigen die beiden Beispiele, wie sich ein breiter zeitlicher Überblick und die Beschäftigung mit einzelnen Kunstwerken als unterschiedliche Zugänge zur Sammlung verstehen lassen.

Archäologische Themen setzt das Civico Museo Archeologico e della Città di Savona auf zwei Etagen in Szene. Keramik bildet den Leitfaden des Rundgangs; zu sehen sind auch die wichtigsten bisher durchgeführten Ausgrabungsstätten im Raum Savona. Ein Ausgrabungsbereich einer byzantinischen Nekropole aus dem 4. bis 7. Jahrhundert n. Chr. kann besucht werden. Dort sind Spuren des Dorfes der Liguri Sabazi sichtbar. Das Museum ist barrierefrei und bietet einen taktilen Rundgang mit Beschriftungen in Braille. Wenn Sie auf bestimmte Einrichtungen angewiesen sind, empfiehlt es sich, deren Zustand vor dem Besuch zu bestätigen.

Die Geschichte der Keramik steht auch im Museo della Ceramica di Savona im Mittelpunkt. Im Palazzo del Monte di Pietà vermitteln mehr als 1.000 Werke fünf Jahrhunderte Keramikgeschichte, von der Renaissance bis zur Gegenwart. Die Installation Quadrisfera des Astrophysikers Paco Lanciano ergänzt die Sammlung um Bilder und multimediale Eindrücke zur Geschichte der ligurischen Keramik. So setzt das Archäologiemuseum Keramik als Leitmotiv für einen Rundgang mit Ausgrabungsfunden ein, während das Museo della Ceramica ihre lange Entwicklung anhand einer umfangreichen Werksammlung und einer Installation vermittelt.

Priamàr und historische Bauwerke

Die Festung Priamàr verbindet ihre Geschichte mit einem Rundgang im Freien: Wege, Bastionen und Balkone bilden eine Promenade mit Ausblicken auf das Meer, die Berge, die Stadt und den Hafen. Der Baubeginn auf der Anhöhe war am 2. August 1542; Genua hatte den Bau begonnen. Am 25. April 1543 war die zunächst errichtete Anlage verteidigungsfähig. Heute beherbergt der Priamàr-Komplex das Civico Museo Archeologico e della Città di Savona sowie das Museo Sandro Pertini e Renata Cuneo. Unter der Festung gibt es Galerien, Verbindungsgänge und unterirdische Räume. Der Gruppo Speleologico Savonese DLF organisiert dafür geführte Besichtigungen; Termine und Buchungsbedingungen können variieren, deshalb lohnt sich eine vorherige Prüfung.

Die Cattedrale di N.S. Assunta wurde im 16. Jahrhundert errichtet und 1605 geweiht. Zu ihrem Komplex gehören die Appartamenti di Pio VII. Ihre ursprüngliche Ausstattung wurde unter der Leitung von General Chabrol für den Aufenthalt des Papstes eingerichtet; Gemälde und Skulpturen bedeutender Künstler gehören ebenfalls dazu. Die Cappella Sistina in Savona wiederum wurde als Grabkapelle für Leonardo della Rovere und Luchina Monleone errichtet. Zwischen 1762 und 1764 wurde sie restauriert und von einer Renaissance-Grabkapelle in eine prunkvolle Barockkirche umgewandelt.

Im Torre del Brandale veranschaulichen Gemälde, Inschriften und Skulpturen die Geschichte vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert. Die Glockenstube bietet Ausblicke auf den Hafen und die Stadt Savona sowie entlang der ligurischen Küste in Richtung Genua und Portofino. Die historischen Orte setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Kunstsammlungen, sakrale Baugeschichte, Festungsanlage und Stadtgeschichte lassen sich daher unabhängig voneinander als Interessen für die Reise betrachten.

Strand und Küste

Die Spiaggia Prolungamento a Mare bietet einen etwa einen Kilometer langen Sandstrand. Der sandige Meeresboden fällt sanft zum offenen Meer ab. Zum Strand gehören zwei frei zugängliche Abschnitte und acht Badeanstalten, darunter Bagni Savona, Bagni Aurora, Bagni Iris und Bagni Wanda. Die Angebote der Badeanstalten und ihre Zahl können saisonal wechseln. Damit ergänzt die Küste Savonas die kulturellen Themen um eine konkrete Möglichkeit, Zeit am Meer einzuplanen.

Weitere Reiseziele entdecken: Varazze, Casanova Lerrone, Finale Ligure, Bergeggi, Borgio Verezzi, Calice Ligure, Cosseria, Vezzi San Giorgio.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Savona.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.