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Fuipiano Valle Imagna bietet eine alternative Wanderung zum Monte Resegone, die Buchen von Tre Faggi und die Zollgeschichte von Arnosto. Hinzu kommen historische Kapellen und kirchliche Kunstwerke. Die verschiedenen Themen geben dem Ort ein klares Profil für einen Aufenthalt mit Natur- und Kulturinteressen.

Wandern und Tre Faggi

Fuipiano Valle Imagna ist Ausgangspunkt für eine alternative Wanderung zum Monte Resegone. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen vor Ort. Ein eigenes Naturthema ist Tre Faggi: Die Ortschaft verdankt ihren Namen drei jahrhundertealten Buchen, die auf dem Gipfel des Berges stehen. Bei der Ortschaft steht außerdem eine Kapelle, die der Madonna dei Tre Faggi gewidmet ist. Der Name Tre Faggi verbindet so Ortschaft und Kapellenwidmung; die Buchen bilden den Bezug zur Landschaft.

Arnosto: Siedlung und Zollgeschichte

Die Contrada Arnosto gehört zum Gemeindegebiet von Fuipiano Valle Imagna. Die charakteristische Gruppe ländlicher Wohnhäuser liegt auf 1.033 Metern Höhe an einem alten Verkehrsweg auf einer Hochebene etwas oberhalb von Fuipiano. Bis 1797 war Arnosto Sitz eines venezianischen Zollamts. Der Zollpalast besitzt charakteristische Dächer aus übereinandergelegten Kalksteinplatten. So lassen sich das ländliche Ortsbild der Contrada und die Geschichte des Zollamts als zwei unterschiedliche Aspekte Arnostos betrachten.

Kapellen und Kunstwerke

Die Kapelle San Filippo Neri e San Francesco di Paola wurde 1664 erbaut. Ihr Altarbild stammt aus dem Jahr 1665 und zeigt die Madonna, den heiligen Philipp Neri und den heiligen Antonius von Padua. Die Kapellenwidmung und die Figuren des Gemäldes benennen unterschiedliche Heilige: Franziskus von Paola gehört zum Namen der Kapelle, während das Altarbild Philipp Neri und Antonius von Padua zeigt. So bleiben Baujahr, Widmung und Bildmotiv klar voneinander unterschieden.

Die Kirche San Giovanni Battista bewahrt Fresken von Giuseppe Orelli. Außerdem beherbergt sie das Gemälde „Madonna delle Grazie“ mit den Heiligen Sebastian, Rochus und Johannes. Das Werk stammt von Giacomo Francia da Bologna und ist auf 1535 datiert. Zeitlich liegt dieses Gemälde vor den Daten der Arnostoer Kapelle: 1664 bezeichnet deren Bau, 1665 ihr Altarbild. Wer die Kunstwerke zeitlich einordnen möchte, kann so ein Gemälde aus dem 16. Jahrhundert den beiden Daten des 17. Jahrhunderts gegenüberstellen.

Ein Museum in Arnosto

Im südlichen Teil von Arnosto befindet sich ein kleines ethnografisches Museum. Wenn Sie es in Ihren Aufenthalt einplanen möchten, klären Sie vorab, ob und wann ein Besuch möglich ist.

Für die Hotelwahl ist ein Unterschied hilfreich: Die Wanderung zum Monte Resegone ist ein einzelner Aktivitätsanlass, während die Kulturgeschichte mehrere Themen von der Siedlung Arnosto bis zu kirchlicher Kunst umfasst. Richten Sie die Suche nach einem Hotel danach aus, welcher Schwerpunkt Ihren Aufenthalt bestimmen soll.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bergamo.

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