Zum Inhalt

In Treville verbinden sich Sakralarchitektur und Landschaft: Drei Kirchen setzen unterschiedliche historische Akzente, während Höhenrücken, Tal und markierte Wege weitere Perspektiven eröffnen. Für die Planung können Sie den Schwerpunkt auf Baugeschichte, Aussicht oder Ziele am Sentiero 713 legen.

Kirchen aus verschiedenen Jahrhunderten

Die Pfarrkirche Sant'Ambrogio wurde zwischen 1772 und 1783 nach einem Entwurf des Ingenieurs Evasio Andrea De Giovanni erbaut. Sie ist zugleich ein außergewöhnlicher Aussichtspunkt. Bauzeit und Aussicht geben der Kirche zwei unterschiedliche Akzente: Sie können das Bauwerk zeitlich einordnen und zugleich den weiten Blick über das umliegende Gebiet berücksichtigen.

Einen deutlich älteren architektonischen Bezug bietet die Landkirche San Quirico. Sie wurde zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert erbaut und ist ein typisches Beispiel romanischer ländlicher Kirchenarchitektur. Im Vergleich dazu entstand Sant'Ambrogio im späten 18. Jahrhundert. Die beiden Bauzeiten machen den zeitlichen Abstand zwischen diesen Kirchen konkret, ohne sie auf dieselbe Epoche zu reduzieren.

Die Kirche San Giacomo ergänzt die Baugeschichte um historische und kulturelle Nutzungen: 1830 diente sie als Sitz der Bruderschaft des Allerheiligsten Sakraments. Ab 2002 fanden dort Ausstellungen zeitgenössischer Autorenkunst statt. Wenn eine Ausstellung für Ihre Planung ausschlaggebend ist, prüfen Sie die aktuellen Termine vorab.

Ein weiterer kultureller Ort ist die Gemeindebibliothek „Giuseppe Spina“. Sie befindet sich im Palazzo Devasini und bietet Buchverleih an.

Höhenrücken und Tal im Westen Trevilles

Der Bric d'la Crus liegt auf dem Höhenrücken westlich von Treville und bietet einen weiten Blick über das umliegende Gebiet. Eine andere Landschaftsform findet sich im Tal des Rio Molino: Dort liegen die Fonti del Roncheiz in einem feuchten und kühlen Gebiet. Beide Orte befinden sich westlich von Treville, doch ihre Lage unterscheidet sich deutlich – hier der Höhenrücken mit weitem Blick, dort das kühle, feuchte Tal. Dieser Vergleich hilft Ihnen, die unterschiedlichen Landschaftsbezüge des Ortes einzuordnen.

Der Sentiero 713 und seine historischen Ziele

Weiße und rote Wegmarkierungen kennzeichnen den Sentiero 713 durch die Landschaft rund um Treville. Von der Piazza Devasini führt er zur Kirche San Quirico, zu den historischen Hanfgruben, zu den Resten einer ehemaligen Mühle und zur Schwefelquelle. Die Ziele unterscheiden sich auch in ihrem Zustand: Nach einem Uferabbruch am Bach sind die Mühlenreste nur noch schwer zu erkennen; die Schwefelquelle ist aufgegeben. Da sich Wegverhältnisse ändern können, prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Situation.

Treville liegt außerdem in der Pufferzone des Monferrato degli Infernot. Diese ist eine Komponente der UNESCO-Welterbestätte „Die Weinbaugebiete des Piemont: Langhe-Roero und Monferrato“, die 2014 eingetragen wurde. Die Einordnung als Pufferzone ist der genaue regionale Bezug für Treville.

Weitere Reiseziele entdecken: Guazzolo, Frassineto Po, Camagna Monferrato, Grognardo, Gamalero, Vignale Monferrato, Mombello Monferrato, Palazzina

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alessandria.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.