Zum Inhalt

Alpette wurde früher „terra dei mastri ramai“ genannt, „Land der Kupferschmiede“, weil das Kupferhandwerk dort eine lokale Tradition hatte. Diese Geschichte gibt dem Ort einen kulturellen Bezugspunkt. Daneben prägen sakrale Bauwerke, ein astronomisches Zentrum und Wanderziele die Auswahl für einen Aufenthalt. Je nachdem, ob Sie sich eher für lokale Geschichte, religiöse Kunst oder Zeit im Freien interessieren, können Sie den Schwerpunkt Ihrer Reise unterschiedlich setzen.

Handwerkstradition und sakrale Kunst

Die Cappella della Madonna della neve verbindet ein konkretes Baudatum mit kunstgeschmückter Architektur: Sie wurde 1883 von der Familie von Seren Piocca Giacomo und Giovanna errichtet. Ihre Fassade ist mit Fresken der Heiligen San Francesco, San Giacomo und Sant’Agostino versehen. Wer sich für die Kapelle interessiert, findet so sowohl einen historischen Anhaltspunkt als auch drei benannte Figuren in der Fassadengestaltung.

Bei der Cappella di San Rocco stehen ein geschichtlicher Anlass und ein bis heute gepflegter Brauch im Mittelpunkt. Sie wurde nach der Pest von 1523 zu Ehren von San Rocco errichtet und stammt wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert. An der Kapelle wird noch heute das „pane della carità“ verteilt. Die Chiesa dell’Immacolata bietet einen anderen Zugang zur religiösen Kunst: Dort wird eine Ikone aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts aufbewahrt, die die Unbefleckte Jungfrau darstellt; die Loggia zeigt Fresken der Heiligen San Pietro und San Giuseppe.

Auch die Parrocchiale dei Santi Pietro e Paolo besitzt ein klar bestimmtes künstlerisches Merkmal: Vier farbige Fenster wurden 1998 vom Künstler Padre Costantino Ruggeri geschaffen. Die Cappella votiva della Madonna del Pilone wiederum wurde 1954 von der örtlichen Bevölkerung errichtet. Solche unterschiedlichen Details machen die religiösen Bauwerke nicht zu einer bloßen Namensliste: Bauzeit, Widmung, Bildmotive und künstlerische Gestaltung setzen jeweils eigene Akzente.

Sternwarte, Planetarium und ein fester Festtag

Das Polo Astronomico „Don Giovanni Capace“ besteht aus einer Sternwarte und einem Planetarium. Damit ergänzt ein astronomischer Schwerpunkt die Ortsgeschichte und die sakrale Kunst. In der Chiesa di San Giacomo finden am 25. Juli Feierlichkeiten zu Ehren von San Giacomo statt. Wenn Sie Ihre Reise an diesem Termin ausrichten möchten, prüfen Sie das Programm des jeweiligen Jahres, denn die jährliche Gestaltung kann variieren.

Wanderziele und Zeitplanung

Rund um Borgata Trione wird ein Teil des früheren Wegenetzes weiterhin zum Wandern genutzt. Borgata Trione wurde 2014 von UNCEM PIEMONTE als authentisches Bergdorf ausgezeichnet. Für eine Wanderung zum Monte Soglio nennt die Orientierung ein anderes konkretes Planungsmaß: Der 1.971 Meter hohe Berg ist von Alpette aus in etwa drei Stunden zu Fuß erreichbar. Die ungefähre Gehzeit und die Höhenangabe helfen, dieses Ziel in die persönliche Zeitplanung einzuordnen.

Ein weiterer Wegbezug führt zur Cappella votiva della Madonna del Pilone: Sie liegt am Weg zur Cima Mares, dem mit 1.570 Metern über dem Meeresspiegel höchsten Punkt des Berges von Alpette. Die Angaben setzen unterschiedliche Akzente — beim Monte Soglio steht die ungefähre Gehzeit im Vordergrund, bei Cima Mares die Höhe und die Lage der Kapelle am Weg. Sechs ausgestattete Picknickbereiche ergänzen die Auswahl um Möglichkeiten für eine Pause im Freien.

Für Ihre Übernachtungsplanung können Sie zunächst überlegen, ob Kulturgeschichte, sakrale Kunst und Astronomie oder die Wanderziele den Schwerpunkt bilden sollen. So lässt sich die Suche nach einem Hotel in Alpette an den eigenen Reiseinteressen ausrichten; die genannten Themen bieten dafür verschiedene Ansatzpunkte, ohne dass daraus ein festes Tagesprogramm entstehen muss.

Weitere Reiseziele entdecken: Palazzo Canavese, San Mauro Torinese, San Gillio, Colleretto Giacosa, Druento, Balme, Roure, San Maurizio Canavese.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.