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Quarna Sopra verbindet aussichtsreiche Höhenpunkte mit einer Ortsgeschichte, die sich an Kirchen, Oratorien und Kunstwerken ablesen lässt. Bergblicke, Kultur und wiederkehrende Feste bieten unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt. So können Sie Ihren Besuch nach Landschaft, Baugeschichte oder Veranstaltungsterminen ausrichten.

Bergblicke und Wege

Der Monte Mazzoccone ist mit 1.424 Metern der höchste Punkt von Quarna Sopra. Vom Gipfel reicht der Panoramablick über den Ortasee. Wer verschiedene Aussichtsmotive unterscheiden möchte, findet weitere Blickpunkte: Vom Monte Castellaccio sieht man den Ortasee und den Mottarone; von der Alpe Campello und vom Ciar reicht der Blick über die Valstrona bis zum markanten Monte Massone. Während der Mazzoccone und der Castellaccio den Ortasee ins Blickfeld rücken, kommen von Campello und Ciar die Valstrona und der Monte Massone hinzu.

Die Wege von Quarna Sopra führen zu Aussichtspunkten über den Ortasee und zu ehemaligen Almen. Auch zwei benannte Wanderungen haben konkrete Orientierungspunkte: Die Route „Castellaccio (Monte) e Monte Ciar da Cireggio“ erreicht zunächst die ersten Häuser von Quarna Sopra und führt anschließend zum Monte Castellaccio. Der Rundweg Anello di Quarna erreicht den Ort auf 860 Metern Höhe und führt am Oratorio della Madonna del Pero vorbei. Für die Orientierung können Sie damit zwischen einem Bergziel und einer Route mit Bezug zum Oratorium unterscheiden.

Kirchen, Oratorien und Kunst

Die Kirche Santo Stefano wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Erweiterung einer bereits bestehenden Kirche errichtet. Sie beherbergt eine Orgel von Giuseppe Serassi aus dem Jahr 1727, die zu seinen ersten Werken zählt. Die Kirche ist während der Gottesdienste frei zugänglich. Das Oratorio della Madonna del Pero stammt ebenfalls aus einer klar benannten Bauzeit: Es wurde 1598 errichtet und der Geburt der Jungfrau Maria geweiht.

Das Oratorio di San Rocco führt weiter zurück in die Ortsgeschichte. Es wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert als erste Kirche von Quarna Sopra errichtet und überwiegend als Taufkirche genutzt. Das Oratorium liegt im alten Ortskern. Dieser war bis zum 18. Jahrhundert das bürgerliche, wirtschaftliche und religiöse Zentrum der Gemeinschaft. Zusammen zeigen Santo Stefano, Madonna del Pero und San Rocco unterschiedliche Stationen der religiösen Baugeschichte.

Einen anderen Akzent setzt das Festival del Muro Dipinto: Seit 2018 hat es Quarna Sopra mit 24 Werken ausgestattet, darunter Wandgemälde und Mosaiken. Neben den Kirchen und Oratorien stehen damit auch diese Kunstwerke als eigener kultureller Schwerpunkt im Ort.

Feste im August und weitere Aktivitäten

Im August geben mehrere wiederkehrende Feste konkrete zeitliche Orientierung. Das jährliche Fest der Madonna della Neve am Fontegno findet am ersten Sonntag des Monats statt. Das Fest der Madonna del Pero wird traditionell am letzten Sonntag im August gefeiert. Das Ferragosto quarnese findet ebenfalls im August statt und wechselt sich als Veranstaltung mit Quarna Sotto ab. Wenn Sie Ihre Reise an einem dieser Anlässe ausrichten möchten, prüfen Sie die Termine für Ihr Reisejahr vor der Planung.

Für weitere Aktivitäten ist die Alpe Campello, auch Campello genannt, als Sportgelände von Quarna Sopra ausgewiesen; dazu gehört ein Kinderspielplatz. Für Radfahrende verläuft die Route C08 Gravellona Toce–Quarne entlang der Kehren, die nach Quarna Sotto und Quarna Sopra führen. So stehen neben Wanderwegen und Aussichtspunkten auch ein benanntes Sportgelände und eine Radroute als unterschiedliche Anknüpfungspunkte zur Verfügung.

Weitere Reiseziele entdecken: Belgirate, Cissano, Carmine, Viganella, Someraro, Santa Maria Maggiore, Cambiasca, Trontano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verbano-Cusio-Ossola.

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