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Isili verbindet eine Landschaft aus fruchtbaren Tälern und sanften, bewirtschafteten Hügeln mit prähistorischem Erbe und unterschiedlichen Möglichkeiten für Aktivitäten im Freien. Für die Reiseplanung bietet sich ein Blick auf die verschiedenen Schwerpunkte an: archäologische Stätten, Kirchen, See, Kletterfelsen und eine stillgelegte Bahnstrecke erzählen jeweils eine andere Seite des Ortes.

Landschaft, Orientierung und Wege

Die SS 128 verläuft durch Isili und ist eine wichtige Orientierung für die Anreiseplanung; die Verkehrslage kann sich ändern. Im Gemeindefreizeitpark Monte Simudis prägt Wald das Gelände, das von mehreren Wegen durchzogen wird. Deren Zustand kann variieren. Der Park ergänzt damit die landwirtschaftlich geprägte Umgebung um ein eigenes Waldgebiet.

Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Eisenzeit

Isili zählt zu den wichtigsten Zentren der prähistorischen Produktion anthropomorpher Statuen auf Sardinien. Im Gemeindegebiet wurden bisher 51 Menhir-Statuen der Glockenbecherkultur geborgen; sie datieren in die Zeit von 2.100 bis 1.900 v. Chr. Die Architektur der sieben Domus de Janas in Isili weist auf einen spätneolithischen Horizont der Ozieri-Kultur zwischen 3.200 und 2.850 v. Chr. hin. Unterschiedliche Zeitstellungen geben der Vorgeschichte des Ortes mehrere klar unterscheidbare Kapitel.

Die Domus de Janas Is Tanas ‘e Mrexani nahe dem Belvedere von Isili umfassen zwei nebeneinanderliegende Bestattungen: eine mit einer Kammer, die andere mit zwei Kammern. Am Nuraghe Is Paras beginnen Siedlungsphasen in der Spätbronzezeit (1.330–1.150 v. Chr.) und reichen über die Endbronzezeit bis in die frühe Eisenzeit (1.150–900 v. Chr.). Der Nuraghe steht auf einer kleinen Mergelerhebung auf 505 Metern Höhe am unmittelbaren nördlichen Ortsrand. Seine zentrale Kammer ist zwölf Meter hoch.

Kirchen und Handwerk

Die Pfarrkirche San Saturnino wurde im 14. Jahrhundert errichtet und später im gotisch-aragonesischen Stil verändert. Ihr Hauptaltar aus Marmor stammt aus dem Jahr 1780. Einen anderen landschaftlichen Zusammenhang zeigt die Kirche San Sebastiano: Sie steht auf einem Kalksteinsporn, der nach dem Bau des künstlichen Staudamms Is Borrocus zu einer Insel wurde. Beide Kirchen bieten damit eigenständige architektonische und historische Anknüpfungspunkte.

Im rekonstruierten Handwerksatelier des Maraté-Museums können auf Anfrage Vorführungen eines Kupferschmieds stattfinden. Wenn Sie diese Vorführung in Ihre Planung aufnehmen möchten, klären Sie die Verfügbarkeit vor der Anreise. Die Anfragebedingung gehört hier zum Erlebnis: Eine Vorführung ist nicht als jederzeit verfügbar vorauszusetzen.

See, Felsen und Bahntrasse

Am Lago San Sebastiano sind Kanufahren, Kajakfahren, Segeln, Dragon Boat und Sportfischen möglich. Klären Sie vor einer Teilnahme die örtlichen Betriebsbedingungen. Die „Le falesie“ genannten Felsen am Rio Corrigas bieten mehr als 300 Kletterrouten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Routenbestand und Kletterbedingungen können sich mit Ausbau und Pflege verändern; prüfen Sie daher die aktuellen Bedingungen vor einer Tour.

Eine weitere Möglichkeit ist die stillgelegte Eisenbahnstrecke von der Station Sarcidano in Richtung Villacidro. Sie kann zum Spazierengehen und Mountainbiken genutzt werden. Oberfläche und Zugangsbedingungen können variieren und sollten vor der konkreten Tour geprüft werden. So unterscheiden sich die Aktivitäten nicht nur nach ihrer Art, sondern auch nach den Bedingungen, die vor der Teilnahme zu klären sind.

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