Pittulongu liegt an der Küste von Olbia im Nordosten Sardiniens, zwischen der Costa Smeralda und dem Meeresschutzgebiet Tavolara. Die Strände unterscheiden sich in Form, Sand und Felsstruktur; dazu kommen eine Küstenroute und der nahe Pozzo Sacro di Sa Testa. Diese Details geben Ihnen verschiedene Anhaltspunkte, um Ihren Aufenthalt nach den Themen auszurichten, die Sie interessieren.
Strände mit unterschiedlichen Konturen
La Playa di Pittulongu, auch Puntale Lungo genannt, ist ein ausgedehnter, sichelförmiger Strand mit sehr feinem, weißem Sand. Nahe am Ufer finden sich auch Abschnitte mit kleinen Muscheln. Mare e Rocce hat ebenfalls hellen, weichen Sand, dessen Farbe von Weiß bis zu sehr hellem Grau reicht. Pellicano ist etwa 200 Meter lang; kleine Felsen ragen dort aus dem Wasser.
Auch Bados lässt sich an seinen Küstenmerkmalen erkennen: Der Strand hat hellen, feinen Sand, der ins Graue tendiert, und klares Wasser in verschiedenen Blauschattierungen. Die Unterschiede sind konkret: Bei La Playa prägen die sichelförmige Gestalt und die Muschelabschnitte das Bild, bei Mare e Rocce die hellen Sandtöne und bei Pellicano die aus dem Wasser ragenden Felsen.
Wasser, Felsen und Aussichten
Pellicano hat einen flachen, sanft abfallenden Meeresboden, der besonders für Kinder geeignet ist. Mare e Rocce weist ebenfalls einen flachen, sandigen Meeresboden auf, doch dort gibt es zahlreiche Felsen. Der Strand eignet sich dadurch auch zum Tauchen und Schnorcheln. Die Felsen erscheinen also an beiden Orten, aber in unterschiedlicher Form: Bei Pellicano ragen sie aus dem Wasser, bei Mare e Rocce prägen sie den Meeresboden.
Von Pellicano aus sehen Sie den Golf von Olbia und die Insel Tavolara; von Mare e Rocce aus sind die Küste von Olbia und ebenfalls Tavolara zu sehen. Tavolara ist beiden Ausblicken gemeinsam, während sich der zusätzliche Küstenbezug unterscheidet. Zwischen Lo Squalo und La Playa liegt außerdem eine kleine Felsspitze. Sie trennt die Strände, lässt sich aber zu Fuß begehen.
Bei Bados ist der Strand für Rollstuhlnutzer zugänglich. Diese Besuchsmöglichkeit kann saisonal variieren und sollte deshalb bei der Planung Ihres Besuchs berücksichtigt werden.
Die Küstenroute Sa Testa
Die Route Sa Testa beginnt am Parkplatz des Strands von Pittulongu und verläuft entlang der Küste. Sie führt zum Strand S’Imbrestia, dessen kleine graue Kiesel von mediterraner Macchia umgeben sind, und zum Strand Sa Dogana Ezza. Dieser ist landseitig von einem kleinen Feuchtgebiet begrenzt. Die beiden Ziele bieten somit unterschiedliche Landschaftsmerkmale: Kiesel und Macchia bei S’Imbrestia, ein Feuchtgebiet am Rand von Sa Dogana Ezza.
Der Ausgangspunkt der Route wird von der ASPO-Buslinie 4 zwischen Olbia und Bados bedient; die Haltestelle heißt Pittulongu. Wenn Sie die Busverbindung einplanen, prüfen Sie die Fahrtzeiten für Ihren Besuchstag. Für die Orientierung auf der Straße: La Playa erreichen Sie über die SP 82. Sechs Kilometer vor Olbia biegt man in Richtung Pittulongu ab.
Einblicke in die ältere Geschichte
Im Umfeld Pittulongus liegt der Pozzo Sacro di Sa Testa, ein Heilbrunnentempel, der in die Zeit zwischen dem Ende der Bronzezeit und der frühen Eisenzeit datiert wird. Diese Datierung bezeichnet die Epoche des Tempels, nicht die Zeit seiner Ausgrabung: Der Pozzo Sacro wurde 1938 ausgegraben. Dabei kamen zahlreiche Funde aus nuragischer, punischer und römischer Zeit zutage, darunter Keramik, Metallgegenstände und Räuchergefäße.
Am Pozzo Sacro gibt es Informationstafeln sowie Parkplätze für Autos und Reisebusse. Der Ort ergänzt die Küstenthemen um einen historischen Schwerpunkt: Während Strände und Route durch Sand, Felsen und Küstenvegetation geprägt sind, stehen hier der Tempelbau und die Funde aus mehreren Epochen im Mittelpunkt.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Olbia-Tempio.