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Im historischen Zentrum von Florenz sind ganze Straßen, befestigte Paläste, Loggien und Brunnen aus der mittelalterlichen und Renaissance-Vergangenheit der Handelsstadt bewahrt. Für Ihre Reiseplanung eröffnet das mehrere Blickwinkel: Kunstsammlungen, Kirchenbau, Stadtgeschichte, Wissenschaft und Freiräume. Bei der Suche nach einem Hotel können Sie zuerst überlegen, welcher dieser Schwerpunkte den Aufenthalt prägen soll.

Kunstsammlungen und Paläste

Das von Giorgio Vasari entworfene Gebäude der Uffizien entstand zwischen 1560 und 1580; die Uffizien nehmen vollständig sein erstes und zweites Obergeschoss ein. Die Gemäldesammlung umfasst Werke von Giotto, Botticelli, Leonardo, Michelangelo, Caravaggio und weiteren europäischen Malern. Daneben beherbergen die Uffizien antike Statuen und Büsten aus der Medici-Sammlung, darunter antike römische Kopien verlorener griechischer Skulpturen. Malerei und Skulptur bilden damit zwei unterschiedliche Einstiege in die Bestände: Auf der einen Seite stehen Werke europäischer Maler, auf der anderen antike Stücke und ihre römischen Nachbildungen.

Der Pitti Palace setzt einen anderen Akzent: Als größter der florentinischen Paläste beherbergt er heute die Schatzkammer der Großherzöge, die Palatinische Galerie, die Königlichen und Kaiserlichen Gemächer, die Galerie für Moderne Kunst sowie das Kostüm- und Modemuseum. So stehen in Florenz sowohl eine Gemäldesammlung als auch ein Palast mit mehreren Sammlungen und Museen als unterschiedliche kulturelle Themen zur Wahl.

Dom und bürgerliche Geschichte

Santa Maria del Fiore gehört zu den größten Kirchen der Welt. Die Kirche ist 153 Meter lang, an der Vierung 90 Meter breit und vom Boden bis zum Ansatz der Laterne 90 Meter hoch. Diese Maße beziehen sich auf unterschiedliche Teile des Bauwerks und geben so mehrere Dimensionen seiner Architektur an. Der Grundstein wurde am 8. September 1296 gelegt. Nach der Fertigstellung der Kuppel weihte Papst Eugen IV. die Kirche am 25. März 1436.

Eine andere Perspektive auf die Geschichte der Stadt bietet der Palazzo Vecchio: Seit mehr als sieben Jahrhunderten symbolisiert er die bürgerliche Macht von Florenz. In der Cappella dei Magi im Palazzo Medici Riccardi malte Benozzo Gozzoli 1459 die Fresken aus. Diese Orte ergänzen die Kirchen- und Sammlungsgeschichte um Beispiele für Florenz’ bürgerliche und künstlerische Vergangenheit.

Wissenschaft und Sammlertradition

Im Museo Galileo stehen wissenschaftliche Instrumente im Mittelpunkt. Seine Instrumentensammlungen gehören zu den bedeutendsten der Welt. Die Bestände dokumentieren die Förderung wissenschaftlicher Forschung durch die Medici-Dynastie und die lothringischen Großherzöge. Außerdem präsentiert das Museum Instrumente und Erinnerungsstücke von Galileo Galilei. So verbindet sich die Sammlungsgeschichte mit konkreten Objekten, die an den Wissenschaftler erinnern.

Skulpturen und Freiräume

Auch außerhalb von Sammlungsgebäuden lassen sich Kunst und Freiraum als eigene Schwerpunkte betrachten. Der Giardino di Boboli ist ein Freilichtmuseum mit Skulpturen aus der römischen Epoche bis zum 17. Jahrhundert. Das Piazzale Michelangelo erreichen Sie über die Viale Galileo, die Viale Michelangiolo oder von der Piazza Poggi aus über die monumentalen Treppen namens Rampe del Poggi.

Der Parco delle Cascine wird von Einheimischen und Touristen als Grünanlage für Sport, Spaziergänge und Erholung genutzt. Damit unterscheiden sich die genannten Freiräume in ihrem beschriebenen Schwerpunkt: Im Giardino di Boboli stehen Skulpturen im Außenraum im Vordergrund, während die Cascine als Ort für Bewegung und Erholung dienen. Zusammen mit Kunst, Architektur, Stadtgeschichte und Wissenschaft ergibt sich eine vielfältige Auswahl an Themen, an denen Sie Ihren Aufenthalt in Florenz ausrichten können.

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