Zum Inhalt

In San Secondo stehen ein anschaulich gestaltetes Kriegsdenkmal und mehrere unterschiedliche Wegverläufe nebeneinander: Der Anello di Canoscio führt am Bach Aggia entlang und weiter durch Anbauflächen, während Route 14 durch das Dorf und vor dem Anstieg durch Kastanienwälder verläuft. Dazu kommen der restaurierte Altar des Heiligen Geistes und ein religiöses und volkstümliches Fest. Diese konkreten Orte und Themen geben Ihrer Erkundung verschiedene Anknüpfungspunkte, ohne dass sie zu einem einzigen Ausflug verbunden werden müssen.

Denkmal, Kirche und Festkultur

Das Kriegsdenkmal von San Secondo ist ein Gedenkplattenmonument vom 4. Juni 1925. Es zeigt einen Soldaten, der von einer Fahne und einem Helm bedeckt ist. Darunter befindet sich ein Adler als Allegorie des Sieges. Das Datum und die Bildgestaltung geben Ihnen zwei konkrete Details, auf die Sie beim Betrachten achten können: die zeitliche Einordnung des Monuments und die Bedeutung, die dem Adler ausdrücklich zugeschrieben wird. So erschließt sich das Denkmal sowohl über seine Form als auch über das dargestellte Motiv.

Ein weiterer Erinnerungsort ist der Altar des Heiligen Geistes in der Pfarrkirche San Bartolomeo. Am 19. Oktober 2025 wurde er nach einer mehr als einjährigen Restaurierung wieder dem Gottesdienst übergeben. Das verbindet eine konkrete Restaurierungsangabe mit der Nutzung des Altars im kirchlichen Gottesdienst. Wenn Sie einen Besuch der Kirche planen, prüfen Sie den aktuellen Zugang bitte vorab.

Auch „San Secondo in Festa – Madonna del Buon Consiglio“ gehört zum religiösen und volkstümlichen Charakter des Ortes. Das Fest umfasst religiöse, kulturelle und gastronomische Angebote. Damit reicht der Blick über Denkmäler und sakrale Kunst hinaus: Das Fest verbindet mehrere Themenbereiche, während das Kriegsdenkmal und der Altar jeweils ein einzelnes, genauer bestimmtes Objekt in den Mittelpunkt stellen.

Wege am Aggia-Bach und durch Kastanienwälder

Der Spazierweg Anello di Canoscio erreicht den Beginn der Fraktion San Secondo über einen bequemen unbefestigten Weg am Bach Aggia. Ab dem Beginn der Fraktion verläuft der Anello zwischen der Bahnstrecke und ausgedehnten Anbauflächen bis nach Fabbrecce. So wechselt die Wegbeschreibung vom Bachlauf zu einer Landschaft, die von Feldern und der Bahnstrecke geprägt ist. Wenn Sie sich für diesen Weg interessieren, können Sie diese Abfolge als Orientierung nutzen: zunächst der Zugang entlang des Aggia, danach der Abschnitt zwischen Bahn und Anbauflächen in Richtung Fabbrecce.

Eine andere Orientierung bietet Route 14, „The ancient villages and castles of the Upper Tiber Valley“, die durch San Secondo führt. Bei Kilometer 7,2 liegt die Abzweigung in Richtung Monte Santa Maria Tiberina, während die Strecke in San Secondo einfährt. Vor dem Anstieg zum Dorf führt ein Abschnitt durch eine ausgeprägt ländliche Landschaft; der Anstieg selbst verläuft durch Kastanienwälder. Die Kilometerangabe und die Richtung der Abzweigung sind konkrete Bezugspunkte, wenn Sie sich mit dem Verlauf dieser Route befassen.

Die beiden Wegbeschreibungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Beim Anello di Canoscio stehen der Aggia, die Bahnstrecke und die Anbauflächen bis Fabbrecce im Vordergrund. Route 14 bietet dagegen die Orientierung durch das Dorf, die Abzweigung bei Kilometer 7,2 und den Anstieg durch Kastanienwald. Diese Unterschiede helfen Ihnen, die jeweilige Landschaft und den beschriebenen Routenverlauf einzuordnen, ohne die beiden Wege als gemeinsame Strecke zu behandeln.

Weitere Reiseziele entdecken: La Fornace, Preggio, Cimbano, Pozzuolo, Citerna, Fighille, Corciano, Uppello.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perugia.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.