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Am Ufer des Lago Centro Cadore, auf der rechten Seite des oberen Piave-Tals, liegt Domegge di Cadore. Der Ort verbindet Spaziermöglichkeiten am Wasser mit Wanderzielen und Kirchen, deren Geschichte mehrere Jahrhunderte umfasst. Für Ihre Planung können Sie je nach verfügbarer Zeit zwischen kurzen Wegen, längeren Wanderungen und einem Schwerpunkt auf Baukunst und lokalen Spezialitäten wählen.

Wege am See und Wanderziele

Die kommunale Route Nr. 1 führt in 30 Minuten von der Piazza dei Martiri in Domegge über Vallesella zur Brücke über den See. Route Nr. 2 ist ein leichter Weg von Vallesella über Pignola zur Kapelle des Molinà. Als weitere leichtere Spaziermöglichkeiten in der Umgebung kommen ein Weg am See und die Hochebene Pian dei Buoi infrage.

Für eine Runde mit mehr Zeit ist Route Nr. 5 eine 1,5-stündige naturnahe Rundroute über Talagona, die am See entlang zurückführt. Route Nr. 7 erreicht vom Platz in Domegge aus das Rifugio Cercenà in einer Stunde und das Rifugio Padova in zwei Stunden. Diese beiden Zeitangaben helfen, die Wanderziele nach dem geplanten Zeitrahmen zu unterscheiden. Das örtliche Wanderangebot umfasst Wege verschiedener Schwierigkeitsgrade, darunter die Alta Via Nr. 6.

Die CAI-Sektion von Domegge di Cadore betreut 16 Wege mit einer Gesamtlänge von 50 Kilometern. Zusammen mit den kommunalen Routen eröffnet das unterschiedliche Möglichkeiten für die Tagesplanung: von einem kurzen Weg bis zu Zielen, für die Sie ein größeres Zeitfenster vorsehen können. Die jeweilige Wegbeschreibung ordnet die Optionen nach Route, Ziel und – bei einigen Wegen – Dauer oder Schwierigkeitsgrad.

Eremo dei Romiti und Kirchen

Das Eremo dei Romiti ist ein Kloster aus dem 18. Jahrhundert: Es wurde 1720 gebaut, die angrenzende Kirche 1724. Das Eremo ist Ziel kurzer Ausflüge und Ausgangspunkt für Wege zum Col Cros, zum Montanel und in Richtung Spalti di Toro. In der kleinen Kapelle am Eremo wird jedes Jahr am 24. Juni, dem Festtag Johannes des Täufers, eine Messe gefeiert.

In Domegge wurde die Pfarrkirche San Giorgio zwischen 1861 und 1865 erbaut und am 20. April 1933 geweiht. Bargellini malte 1930 Fresken in Kuppel und Chor. In der Kirche befindet sich außerdem das Marco Vecellio zugeschriebene Gemälde „Madonna mit Kind auf dem Thron zwischen der heiligen Apollonia und der heiligen Lucia“. In San Rocco wird ein weiteres Werk aufbewahrt: die Francesco Vecellio zugeschriebene „Madonna auf dem Thron mit Kind zwischen den Heiligen Rochus und Sebastian“.

Auch die Kirchen in den Ortsteilen erzählen von unterschiedlichen Zeiten und Anlässen. Die Kirche Madonna della Neve (S. Antonio) in Val di Croce wurde 1508 an der damaligen Straße nach Lozzo errichtet und 1659 geweiht. Die Chiesa della Madonna delle Grazie in Valesella entstand zwischen 1510 und 1515: Nicolò Ruopèl errichtete sie als Votivkirche nach der Schlacht von Vallesella im Jahr 1509 gegen die Truppen Maximilians I. von Habsburg. An die Kirche ist eine ehemals von einem Eremiten bewohnte Zelle angebaut. Diese gilt als einziges erhaltenes Beispiel ihrer Art im Cadore.

Lokale Spezialität

Ein kulinarischer Akzent ist La Cartufola. Ihr zentrales Produkt ist eine in Öl eingelegte Konserve aus dünnen Topinamburscheiben, die nach einem alten lokalen Rezept handwerklich verarbeitet werden. Die Spezialitäten von La Cartufola gehören weiterhin zur Speisekarte der Antica Hostaria Serenissima und können dort verkostet werden. Besucher können dort außerdem Produkte von La Cartufola kaufen und abholen.

Die Routen bieten konkrete Zeitangaben für mehrere Ausflüge; die Kirchen und die lokale Spezialität ergänzen die Naturwege um Kultur- und Genussinteressen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Belluno.

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