Valle bietet für die Reiseplanung mehrere konkrete Anknüpfungspunkte: einen Rundweg im oberen Tal, Waldwege zu benannten Zielen sowie Kapellen, eine Höhle und alte Steinbrüche. Wer eine Unterkunft auswählt, kann überlegen, ob der Giro di Valdilonte den Schwerpunkt bilden soll oder ob eher Kapellen und Landschaftsdetails interessieren. Die Ortsangaben geben unterschiedliche Formen eines Ausflugs vor: Beim Giro stehen Strecke und Dauer im Mittelpunkt, bei anderen Wegen vor allem die benannten Start- und Zielpunkte.
Wanderwege im oberen Tal
Nach dem Erreichen der Chiesetta di Regina Pacis, die am Zusammenfluss von Valdilonte und Valdibarco liegt, führt der Giro di Valdilonte als Rundweg durch das obere Tal. Er folgt Hangwegen entlang der Contrade Povoli, Sottoriva und Motto. Die Strecke ist 9,3 Kilometer lang, weist 150 Höhenmeter auf und dauert etwa zwei Stunden und 45 Minuten; sie eignet sich auch für Mountainbike-Fahrer. Für die Tagesplanung lässt sich die ungefähre Dauer als Zeitrahmen nutzen, während Länge und Höhenmeter den Umfang der Tour zusätzlich beschreiben.
Weitere Wegbeschreibungen setzen andere Ortsbezüge: Von Valdicase führt ein Waldweg zur betonierten Croxe del Galo. Die Croxe ist auch von den Wiesen von Valdilonte und einigen Lichtungen des Monte Mori aus sichtbar. Ein weiterer Waldweg verläuft von einem Rustico in Valdibarco am Berghang entlang nach Valdilonte. Wer den Bezug zu Valdilonte vergleicht, trifft ihn hier in unterschiedlicher Rolle: einmal als Wiesen, von denen die Croxe sichtbar ist, und einmal als Ziel des Weges vom Rustico.
Kapellen und Landschaftsformen
Bei der Chiesetta di San Valentino gibt es Holztische und eine von Bäumen umgebene Wiese, die sich zum Ausruhen oder für ein Picknick eignet. Hier steht eine Pause an einem einzelnen Ort im Vordergrund, während der Giro di Valdilonte eine längere Rundtour mit angegebener Dauer ist. So unterscheiden sich die beiden Ortsbezüge nicht nur durch ihre Namen, sondern auch durch den jeweiligen Charakter: Rastplatz oder Wegstrecke.
Nahe dem Pass Bocca liegt der Buso del Ponte, auch Covolo delle Anguane genannt: eine kleine Höhle mit einer großen kreisförmigen Öffnung nahe dem Eingang. Entlang der Strada vecia de Vale befinden sich unterhalb des Colle di San Valentino alte Steinbrüche für weißen Stein, die als weitläufige, helle Höhlen gelten. Zusammen mit den Kapellen und Wegzielen geben diese Orte unterschiedliche Anhaltspunkte für die Beschäftigung mit der Landschaft rund um Valle.
Denkmal und Kirchengeschichte
Das Monumento ai Caduti nahe der Pfarrkirche Santa Cecilia wurde am 24. April 1977 eingeweiht. Die Kirche Santa Cecilia in Castelgomberto stammt aus dem 18. Jahrhundert. Nachdem Anfang des 20. Jahrhunderts die neue Kirche San Pietro e Paolo errichtet worden war, wurde Santa Cecilia aufgegeben. Anschließend fiel der Beschluss, sie abzubauen und im Ortsteil Valle wieder aufzubauen. Damit reicht ihre Geschichte vom Bau im 18. Jahrhundert über die Aufgabe nach Errichtung der neuen Kirche bis zum Beschluss für den Wiederaufbau in Valle.
Orientierung vor Ort
Für den Weg zum Agriturismo Valdibarco können Sie sich am Platz von Valle di Castelgomberto orientieren: Folgen Sie der Straße in Richtung Torreselle etwa einen Kilometer, biegen Sie an der Chiesetta di Regina Pacis links ab und folgen Sie der Straße bis zum Agriturismo. Die Kapelle ist damit in zwei Wegbeschreibungen ein Bezugspunkt, jedoch in unterschiedlicher Funktion: beim Giro vor dem Rundweg und auf diesem Weg als Abzweig. Prüfen Sie die Wegführung vor dem Besuch, da sich Straßenbedingungen ändern können.
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