Zum Inhalt

Rund um die Burg Kakegawa blühen jeden Frühling etwa 130 Kirschbäume, darunter Shikizakura, Trauerkirschen und Somei-Yoshino-Kirschen. Wenn Sie Ihren Aufenthalt an der Blüte ausrichten möchten, bedenken Sie, dass der Zeitpunkt variieren kann. Daneben bieten Burg- und Stadtgeschichte, Sammlungen, Tee und Handwerk weitere Themen für Ihre Reiseplanung.

Burg und Tokaido-Geschichte

Die Geschichte der Burg Kakegawa begann in der Muromachi-Zeit: Der Imagawa-Clan beauftragte seinen Gefolgsmann Asahina mit ihrem Bau. Eine andere historische Perspektive eröffnet Kakegawas frühere Rolle an der Tokaido-Straße. Nach der Befriedung unter dem Tokugawa-Shogunat (1603–1867) wurde der Ort eine Poststation an der Straße zwischen Edo (Tokio) und Kyoto.

Auch Nissaka-shuku gehört zur Geschichte der Tokaido-Straße. Dort ist das einzige noch erhaltene Gebäude aus der Edo-Zeit am 53. Rastplatz der Straße bewahrt. So stehen mit der Burg und der Poststationsgeschichte unterschiedliche historische Themen zur Auswahl: der Bau einer Burg in der Muromachi-Zeit und die spätere Bedeutung der Route zwischen Edo und Kyoto.

Tee, Sammlungen und Glasmalerei

Das Teehaus Ninomaru ist ein traditionelles Gebäude im Sukiya-Stil im Kakegawa-Burgpark. Dort finden saisonale Teezeremonie-Veranstaltungen statt, darunter eine Tanabata-Teezeremonie und eine Mondschau-Teezeremonie. Termine und Programm können von Jahr zu Jahr variieren. Wenn Sie gezielt eine dieser Veranstaltungen erleben möchten, prüfen Sie vorab die Veranstaltungsdaten.

Das Ninomaru-Kunstmuseum beherbergt die Kinoshita-Sammlung für feine Kunsthandwerksarbeiten und die Suzuki-Sammlung moderner japanischer Malerei. Die Kinoshita-Sammlung umfasst etwa 2.300 Objekte aus der Edo- bis zur Meiji-Zeit: darunter Tabakutensilien, Inro, Schwertbeschläge, Kalligrafien und Gemälde. Darüber hinaus zeigt das Museum Werke des feinen Kunsthandwerks, der modernen japanischen Malerei und von in der Region tätigen Künstlern in etwa acht Sonderausstellungen pro Jahr. Das Programm kann je nach Jahr variieren.

Einen anderen Kunstschwerpunkt setzt das Stained Glass Museum der Stadt Kakegawa. Es zeigt etwa 70 Glasmalereien, von denen viele in englischen Werkstätten des 19. Jahrhunderts gefertigt wurden, und veranstaltet Workshops zur Herstellung von Glasmalereien. Damit reicht das Kunstthema von historischen Sammlungsstücken und Malerei bis zur Arbeit mit Glas.

Wohnsitzgeschichte und lokales Handwerk

Takenomaru war der ehemalige Hauptwohnsitz der Familie Matsumoto, die das seit der Edo-Zeit bestehende 葛布-Großhandelshaus Matsuya betrieb. Die Stadt Kakegawa wies Takenomaru am 30. Januar 2007 als Kulturgut aus; am 30. Mai 2009 wurde es für die Öffentlichkeit geöffnet. Diese Daten beschreiben die damalige Ausweisung und Öffnung. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsbedingungen.

An der Honjin-Straße reihen sich etwa zwei Dutzend Stände an beiden Seiten der Straße. Gemeinsam bilden sie ein eigenständiges Dorf, in dem lokale Handwerksprodukte verkauft werden; außerdem bieten die Stände Speisen an. Das verbindet auf dieser Straße zwei konkrete Schwerpunkte für den Aufenthalt: regionale Handwerksprodukte und Essen.

Anreise und Unterkunft planen

Der Bahnhof Kakegawa liegt an der JR-Tokaido-Shinkansen-Linie. Legen Sie außerdem fest, welche Themen Ihren Aufenthalt prägen sollen – etwa Burg und Kunst, die Tokaido-Geschichte, saisonaler Tee oder Handwerk und Speisen. Anschließend können Sie die Lage einer Unterkunft mit den tatsächlich geplanten Besuchen abgleichen.

Für einen Besuch im Frühling ist die Kirschblüte rund um die Burg ein möglicher saisonaler Schwerpunkt. Kunstinteressierte können dagegen die Sammlungen und die Glasmalerei-Workshops in ihre Planung einbeziehen. Wer sich besonders für die Teezeremonien interessiert, sollte die wechselnden Termine beachten.

Weitere Reiseziele entdecken: Numazu, Shizuoka, Higashiizu, Minamiizu, Fujieda, Makinohara, Ito, Izunokuni.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Shizuoka.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.