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Die Präfektur Shizuoka ist Japans führendes Teeanbaugebiet: Hier wird seit der Mitte des 12. Jahrhunderts Tee angebaut. Dazu kommen Orte mit eigener Geschichte, Wege durch die Landschaft und saisonale Erlebnisse. Wer seine Reise plant, kann die Auswahl danach ausrichten, ob Tee und regionale Spezialitäten, ein Ausflug zum Fuji oder historische Stätten im Mittelpunkt stehen sollen.

Anreise und Orientierung

Von Tokio aus erreicht der JR Tokaido Shinkansen den Bahnhof Shizuoka in höchstens einer Stunde. Diese Verbindung bietet eine konkrete Orientierung für die Anreise; prüfen Sie den Fahrplan für Ihre Reisedaten. Auch der Mt. Fuji Shizuoka Airport fertigt Inlands- und Auslandsflüge mehrerer Fluggesellschaften ab. Für die Fährverbindung zwischen Shimizu und Izu Doi gilt die anerkannte Bezeichnung „Sea Route 223 (Fujisan)“. Bei Flug und Fähre lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Verbindungen und Fahrpläne.

Für die Orientierung in Shizuoka ist auch der Sunpu Castle Park hilfreich: Vom JR-Bahnhof Shizuoka sind es etwa 15 Gehminuten, wobei die Gehzeit je nach Weg variieren kann. Davon unabhängig eröffnet Sunpu Castle einen historischen Zugang zur Stadtgeschichte: Hier lebte der Shogun Tokugawa Ieyasu.

Tee, Wasabi und Aal

Der lange Teeanbau ist ein markanter regionaler Bezugspunkt. Eine andere kulinarische Tradition führt zum Wasabi, der ursprünglich aus der Präfektur Shizuoka stammt. Am Lake Hamana ist die Gegend für ihre Aalzucht bekannt. Zusammen zeigen diese Themen unterschiedliche Seiten der regionalen Erzeugung, ohne dass sie zu einem einzigen Gericht oder Erlebnis zusammengefasst werden müssen.

Im Kamo Garden können Besucher von Ende April bis Juni eine Lunchbox im Bambusblatt genießen; Termine und Verfügbarkeit können je nach Jahr variieren. Zu der Mahlzeit gehören mit Gardenie gelb gefärbter Reis, in Sojasauce geschmortes Gemüse und Shoyu no mi. Das macht das saisonale Angebot auch über seine einzelnen Bestandteile greifbar. Im Kamo Garden steht außerdem der Kamoso-Wohnsitz: Er stammt aus der mittleren Edo-Zeit (1600–1868) und war das Wohnhaus des Dorfvorstehers.

Wege am See und in den Bergen

Am Lake Hamana verläuft eine 70 Kilometer lange Radroute entlang des Sees. An verschiedenen Stationen stehen Fahrräder zur Miete bereit; prüfen Sie deren Verfügbarkeit vor der Reise. Am Lake Tanuki im Asagiri-Hochland stehen Radfahren, Campen und Angeln als mögliche Aktivitäten im Vordergrund. Die beiden Orte geben damit unterschiedliche Anhaltspunkte für die Gestaltung eines Aufenthalts im Freien.

Im Norden der Präfektur liegt Okuoi, ein präfekturales Naturgebiet, das von Bergen mit Höhen bis zu 2.000 Metern umgeben ist. Dort beginnt der Wanderweg Love Romance Road an der Sessokyo Onsen Station und überquert die 240 Meter lange Minami Alps Sesso Great Suspension Bridge, die 13 Meter über der Wasseroberfläche hängt. Prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ihrer Tour.

Der Fuji erstreckt sich über die Präfekturen Yamanashi und Shizuoka. Vier Wege zum Gipfel beginnen an den Ausgangspunkten Yoshida, Fujinomiya, Subashiri und Gotemba; die saisonalen Zugangsbedingungen variieren. Der Fuji ist als Weltkulturerbe in der Kategorie Kulturerbe eingetragen. Wer sich für Naturdenkmäler interessiert, findet mit den Shiraito Falls einen weiteren ausgezeichneten Ort: Sie sind als national ausgewiesener Ort landschaftlicher Schönheit und als offizielles Naturdenkmal anerkannt.

Am Lake Hamana ist die Radroute mit 70 Kilometern ein konkreter Anhaltspunkt für die Planung; in Okuoi stehen dagegen Wanderweg und Hängebrücke im Mittelpunkt. Der Vergleich hilft, zwischen einer langen Strecke am See und einem Weg mit markantem Übergang über die Wasserfläche zu unterscheiden, ohne eine Gehzeit oder Schwierigkeit für die Wanderung vorauszusetzen.

Geschichte und saisonale Erlebnisse

Eine Seilbahn verbindet Nihondaira mit dem historisch bedeutenden Kunozan Toshogu Shrine. Das Hauptgebäude des Schreins wurde 2010 als Nationalschatz Japans ausgewiesen. Prüfen Sie den aktuellen Betrieb der Seilbahn, wenn Sie sie in Ihre Planung aufnehmen. Beim Sunpu Castle steht hingegen die Verbindung zu Tokugawa Ieyasu im Vordergrund: Der Shogun lebte dort.

Auch die Oigawa Railway verbindet Landschaft und Bewegung: Sie fährt durch Teefelder und verbindet Kanaya Station mit Senzu. Die Fahrt dauert etwa 70 Minuten; die Betriebszeiten können variieren. So lässt sich die Bahnfahrt zeitlich anders einordnen als die Radroute am Lake Hamana, deren Länge mit 70 Kilometern angegeben ist.

Manche Erlebnisse sind an eine Jahreszeit gebunden. Im November veranstaltet der Hamamatsu Flower Park jährlich die Hamamatsu Chrysanthemum Convention; Datum und Programm können sich von Jahr zu Jahr ändern. Im Izu Shaboten Zoo gibt es im Winter das originale Capybara-Freibad im Capybara Rainbow Plaza. Auch dessen Zeitplan und Bedingungen variieren je nach Jahr. Prüfen Sie vor einem Besuch die Angaben für die betreffende Saison.

Weitere Reiseziele entdecken: Shimada, Ito, Atami, Shizuoka, Shimoda, Izunokuni, Hamamatsu, Numazu, Mishima, Kakegawa, Fujieda, Gotemba, Midaka, Inatori Higashiizu, Kawazu, Higashiizu, Izu, Sunto District, Makinohara, Yaizu, Kosai, Iwata, Omaezaki, Fuji, Susono, Fujinomiya, Nishiizu, Kamo District, Kannami, Minamiizu, Fukuroi.

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