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Quellwasser zeigt sich im Sunto District sowohl als Naturraum als auch als gestaltete Ressource. In Nagaizumi bezieht die Bewässerungsanlage Honjuku Wasser aus einem Wehr oberhalb des Ayutsubo-Wasserfalls am Kise-Fluss. Zu ihr gehören ein etwa 500 Meter langer Tunnel und ein ungefähr zwei Kilometer langer Kanal. Am 4. November 2023 wurde die Anlage als Weltbewässerungsanlagen-Erbe registriert.

Quellflüsse und Parks am Wasser

Der Kakita-Fluss im Zentrum von Shimizu ist ein Quellfluss des Kano-Flusssystems und wird von reichlich Quellwasser des Fuji gespeist. Seit 2011 ist er als nationales Naturdenkmal ausgewiesen; 1985 wurde er in die Auswahl der 100 berühmten Wasser Japans aufgenommen. Außerdem zählt er zu den drei großen klaren Flüssen Japans. Diese Einordnungen geben dem Fluss neben seinem Quellwasser auch eine besondere naturkundliche und kulturelle Bedeutung.

Im Kakita-Flusspark können Sie am Quellwasserplatz die Füße ins Wasser stellen und dessen Kälte erleben. Von der ersten und zweiten Aussichtsplattform lassen sich ganzjährig wasserführende Quellaustritte sehen. Im Ayutsubo-Park bietet sich ein weiter Blick auf den Ayutsubo-Wasserfall, einen Geostandort im UNESCO Global Geopark Izu-Halbinsel.

Der Maruike-Park in Shimizu wurde am 13. Januar 2019 eröffnet und bildet gemeinsam mit dem Maruike-Teich einen belebten Aufenthalts- und Erholungsraum. Ein von Quellwasser gespeistes Becken ist ungefähr so groß wie ein Tennisplatz; viele Kinder können dort gleichzeitig sicher im Wasser spielen. Bei Spaziergängen im Park wechseln die Ansichten des Fuji mit den Jahreszeiten.

Ortsgeschichte und überlieferte Spuren

Die Kulturdenkmal-Ausstellungshalle in Nagaizumi widmet sich der Ortsgeschichte und Volkskunde. Ihre Dauerausstellung reicht von Steinwerkzeugen aus der Altsteinzeit, die mehr als 32.000 Jahre alt sind, bis zu Dokumenten aus der Edo-Zeit. Im Mitmachbereich können Besucher unter anderem Keramik anfassen; der Eintritt ist kostenlos. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Betriebsangaben.

Der 759 Meter hohe Ashigara-Pass diente seit früher Zeit als wichtiger Verkehrsweg zwischen Ost- und Westjapan. Am Pass sind der Hauptbereich, weitere Kuruwa-Wallabschnitte und trockene Gräben erhalten; von dort bietet sich auch ein Blick auf den Fuji. In Oyama gilt Kintarō, auch Sakata Kintoki genannt, als lokaler Held und als Legende, auf die die Einwohner stolz sind. Unterrichtsmaterial nennt Oyama als Geburtsort von Kintarō. Der Hōmon-Park in Oyama umfasst sechs registrierte materielle Kulturgüter, darunter die Hōmon-Halle.

Fuji-Aussichten und Radfahren

Auf dem Gelände des Fuji-Asama-Schreins in Subashiri steht die Harunire-Ulme. Sie ist seit dem 19. Februar 1963 als Naturdenkmal der Präfektur Shizuoka ausgewiesen. Ihr Stammumfang beträgt vier Meter, ihre Höhe 24,5 Meter. Im Honjōyama-Park in Shimizu gibt es Spazierwege und eine Aussichtsplattform auf dem Gipfel; von dort überblickt man den Fuji und die gesamte Stadt.

Oyama bietet mit der steilen Fujiazami-Linie und drei Pässen Möglichkeiten für anspruchsvolle Bergauffahrten mit dem Fahrrad. Auch die hügelige, naturnahe Landschaft eignet sich zum Radfahren. Damit stehen unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander: Quellwasser und Parks, Kultur- und Geschichtsspuren sowie sportliche Anstiege. Für die Planung können Sie zuerst entscheiden, ob Sie Ihren Aufenthalt eher an Naturbeobachtungen, historischen Themen oder dem Radfahren ausrichten möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Nagaizumi, Izu.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Shizuoka.

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