Numazu bietet mehrere unterschiedliche Anlässe für einen Aufenthalt: Senbon Matsubara ist eine landschaftlich reizvolle Kiefernlandschaft mit Blick auf den Fuji und die Suruga-Bucht; am Hafen stehen Fisch und Meeresfrüchte im Mittelpunkt, und das Numazu Deep Sea Aquarium widmet sich Tiefseelebewesen. Hinzu kommen Wege und Aussichtspunkte am Kanukiyama. Für den Reiseschwerpunkt lässt sich so zwischen Natur, regionalen Speisen, Hafen und Wanderungen abwägen. Wenn Sie eine Unterkunft in Numazu suchen, hilft es, vorab zu überlegen, welche dieser Seiten des Ortes Ihren Aufenthalt prägen soll.
Fischmarkt und regionale Speisen
Im Numazu Fish Market INO gehört ein Restaurant zum Angebot. Dort können Besucher frischen lokalen Fisch probieren, der bei der Auktion des jeweiligen Tages eingekauft wurde. Auch den Auktionsbetrieb können Sie beobachten: Dafür ist im zweiten Obergeschoss ein Besucherweg vorgesehen. Der eigentliche Auktionsbereich im Erdgeschoss ist für die Allgemeinheit nicht zugänglich. Essen und Zuschauen bieten damit unterschiedliche Einblicke in den Fischmarkt, ohne dass Besucher den Arbeitsbereich der Auktion betreten.
Eine weitere Auswahl bietet das Numazu Minato Shinsenkan am Eingang des Hafens von Numazu. In Gaststätten und Geschäften werden Meeresfrüchte aus der Suruga-Bucht sowie regionales Gemüse, Tee, Wasabi und Süßwaren angeboten. Die Holzterrasse bietet einen Blick auf den Fischereihafen. Im Vergleich zum Restaurant im INO, dessen Fisch bei der Auktion des jeweiligen Tages eingekauft wird, umfasst das Angebot im Shinsenkan auch regionale Produkte und Süßwaren. Da sich einzelne Betriebe ändern können, lohnt es sich, die aktuellen Angebote vor dem Besuch zu prüfen.
Kiefernlandschaft und kulturelle Spuren
Ein Teil von Senbon Matsubara ist als Parkanlage gestaltet. Dort können Sie durch den Kiefernwald spazieren und Gedenksteine für Literaten besuchen. Eine lokale Überlieferung besagt, dass der Wald während der Kämpfe der Sengoku-Zeit abgeholzt und anschließend vom Mönch Zoyo über einen Zeitraum von fünf Jahren neu angepflanzt worden sein soll. Die überlieferte Geschichte ergänzt den kulturellen Bezug der Gedenksteine um eine weitere Perspektive auf den Kiefernwald.
Wege und Ausblicke am Kanukiyama
Am Kanukiyama unterscheiden sich die Wanderwege nach Länge und Ziel. Ein etwa 800 Meter langer Weg führt vom Ausgangspunkt des Wanderwegs bis zur Koryodai; die Koryodai ist außerdem mit dem Auto erreichbar. Von dort führt ein etwa 1 Kilometer langer Wanderweg zum Gipfel, daneben gibt es einen etwa 2 Kilometer langen Rundweg. Wer eine Strecke mit benanntem Ziel sucht, kann die Wege zur Koryodai oder zum Gipfel von der als Rundweg beschriebenen Option unterscheiden.
Am Rundweg liegt ein Rastplatz mit Spielgeräten und Picknickbänken. Wenn Sie dort eine Pause einplanen, prüfen Sie vor dem Besuch den Zustand der Ausstattung, da sie sich ändern kann. Nahe dem 193 Meter hohen Gipfel befindet sich ein Aussichtspunkt mit weitem Blick über die Stadt Numazu und die Suruga-Bucht. Bei klarem Wetter ist der Fuji über den Berg Aitaka hinweg zu sehen.
Auch das Byuo bietet einen Höhenblick: Die Aussichtsplattform liegt 30 Meter über dem Boden und eröffnet unter anderem den Blick auf den Fuji. Am Numazu Fish Market INO richtet sich die Aussicht von der Plattform auf den Innenhafen und ebenfalls auf den Fuji; die Sicht ist wetterabhängig. Wer statt Landschaftsblicken eine besondere Tierwelt erleben möchte, kann im Numazu Deep Sea Aquarium ganzjährig mehr als 100 Arten von Tiefseelebewesen sehen.
Mit der Fähre unterwegs
Die Ganyudo-Fähre verbindet die Ayumi-Brücke und Ganyudo; ein weiterer Anleger befindet sich am Hafen von Numazu. Da die Anlegestellen je nach Betriebsbedingungen variieren können, prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan und die Anlegestelle.
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