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Karojba lässt sich über zwei besondere Entdeckungen kennenlernen: die vier geschützten Pinien an der Straße zwischen Karojba und Pazin und den Quadruvium, einen Rundweg von 11,5 Kilometern. Der eine Akzent liegt auf einem bemerkenswerten Naturdenkmal, der andere auf einer längeren Tour mit Natur- und Kulturstationen. Für Ihre Reiseplanung geben die Angaben zu Strecke und Dauer des Rundwegs einen konkreten zeitlichen Anhaltspunkt.

Der Quadruvium: Länge und Stationen

Der Quadruvium beginnt in Karojba nahe der Kapelle Unserer Lieben Frau von Lourdes. Die Rundstrecke ist 11,5 Kilometer lang, wird als mittelschwer beschrieben und dauert etwa zwei Stunden. Länge, Schwierigkeitsgrad und ungefähre Dauer helfen dabei, diese Tour als einen eigenen Ausflug einzuordnen.

Zu den Naturstationen am Weg gehören die Quelle Badavca, die Doline Sopajac, auch Veliki dol genannt, sowie die Dolinen Gavranik und Grabovac. Auch die Andreaskirche in Karojba, die neben dem örtlichen Friedhof steht, ist als Attraktion der Route aufgeführt. So führt der Weg Naturformen und ein örtliches Bauwerk in einer Rundtour zusammen.

Der Rand der Doline Gavranik ist gefährlich. Die Andreaskirche bildet dazu einen anderen Akzent der Route: Sie steht unmittelbar beim Friedhof und ist zugleich ein Zielpunkt des Quadruviums.

Die Vier Pinien von Karojba

Die vier schirmförmigen Steinpinien stehen an der Straße zwischen Karojba und Pazin. Sie sind weit im Landesinneren bemerkenswert und bilden ein botanisches Naturdenkmal, das 1966 unter Schutz gestellt wurde. Als einzelne Natursehenswürdigkeit unterscheiden sie sich von den Quellen und Dolinen, die der Quadruvium berührt: Hier stehen die Baumgruppe und ihr Schutzstatus im Mittelpunkt.

Im übergeordneten Reiseziel Općina Karojba ergänzen weitere Natur- und Geschichtsthemen den Blick auf den Ort. Für die vier Pinien werden ein Stammumfang von 3,30 Metern beim ältesten Baum und eine Höhe von 14,5 Metern genannt. Valigaštar ist eine Trinkwasserquelle nahe dem Weiler Močibobi; ihr Wasser wurde bereits in byzantinischer und römischer Zeit genutzt. In der Antike befand sich vermutlich ein römisches Militärlager bei der Quelle, und in ihrer Nähe kreuzten sich römische Straßen.

Auch die bewaldeten Hügel rund um die Quellen Valigaštar und Vrućak gehören zu diesem regionalen Zusammenhang: Dort gibt es historische Fundstellen, und die Gegend war bereits seit der Vorgeschichte besiedelt. Die Natur lässt sich hier also neben ihren sichtbaren Landschaftsformen auch über ihre lange Nutzungsgeschichte betrachten.

Die Kirchen im übergeordneten Reiseziel Općina Karojba bieten weitere konkrete historische Anhaltspunkte. Die einschiffige Pfarrkirche Allerheiligen in Karojba wurde 1580 erbaut, 1840 und 1913 erweitert sowie 1986 restauriert. Die Andreaskirche in Karojba stammt aus dem 13. Jahrhundert, enthält Überreste aus dem 8. Jahrhundert und steht auf dem Gelände einer ehemaligen römischen Nekropole.

In Konobari steht die Magdalenenkirche aus dem 12. Jahrhundert mit einer Glocke aus dem Jahr 1607. Die romanische Nikolauskapelle in Rakotule bewahrt Fresken mit Christus in der Herrlichkeit sowie Szenen aus den Legenden des heiligen Nikolaus. Diese Beispiele ergänzen die Andreaskirche, die Sie als Station des Quadruviums kennenlernen können, um weitere Orte und Epochen innerhalb der Općina Karojba.

Ein weiterer geschichtlicher Zugang im übergeordneten Reiseziel Općina Karojba ist der Weg des Istrischen Grenzstreits. Er beginnt bei der 1898 erbauten Lourdesgrotte und verfügt über Informationstafeln zum Grenzstreit in vier Sprachen.

Weitere Reiseziele entdecken: Škropeti, Novaki Motovunski, Rakotule.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Karojba.

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