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Vier Pinien unter Schutz, eine Doline, deren Grund wegen Gelände und Vegetation schwer zugänglich ist, historische Kirchen und eine Küche mit Maneštra, hausgemachten Teigwaren und herbstlichem Trüffel zeigen verschiedene Seiten von Općina Karojba. Landschaft, Baugeschichte und regionale Speisen setzen jeweils eigene Schwerpunkte für die Entdeckung des Reiseziels.

Naturdenkmäler und Quellen

Das botanische Naturdenkmal „Ćetiri Pinije u Karojbi“ steht seit 1966 unter Schutz. Die vier Pinien befinden sich an der Straße zwischen Karojba und Pazin. Beim ältesten Stamm beträgt der Umfang 3,30 Meter, seine Höhe 14,5 Meter. Diese Maße beziehen sich auf den ältesten Baum, nicht auf die gesamte Gruppe.

Der Dolac Sopajac liegt zwischen Karojba und Vižinada, nahe Škropeti. Er gilt als größte und tiefste Doline Istriens. Der Zugang zu ihrem Grund ist wegen des Geländes und der Vegetation erschwert – ein wichtiger Unterschied zwischen der eindrucksvollen Beschreibung der Doline und den Bedingungen für einen Abstieg.

Valigaštar ist eine Trinkwasserquelle nahe dem Weiler Močibobi. Ihr Wasser wurde bereits in byzantinischer und römischer Zeit genutzt. In der Antike befand sich vermutlich bei der Quelle ein römisches Militärlager; römische Straßen kreuzten sich in ihrer Nähe. Auch die bewaldeten Hügel um Valigaštar und Vrućak gehören zur historischen Landschaft: Dort gibt es historische Fundstellen, und die Hügel waren bereits seit der Vorgeschichte besiedelt.

Kirchen und historische Spuren

Die einschiffige Pfarrkirche Allerheiligen in Karojba wurde 1580 erbaut, 1840 und 1913 erweitert und 1986 restauriert. Die Andreaskirche stammt aus dem 13. Jahrhundert, enthält Überreste aus dem 8. Jahrhundert und steht auf dem Gelände einer ehemaligen römischen Nekropole. So kommen in Karojba unterschiedliche Zeitschichten zusammen: ein Bau aus dem 16. Jahrhundert, ältere Baureste und ein römischer Begräbnisplatz.

Im Weiler Konobari steht die Magdalenenkirche aus dem 12. Jahrhundert; sie besitzt eine Glocke aus dem Jahr 1607. In Rakotule bewahrt die romanische Nikolauskapelle Fresken mit Christus in der Herrlichkeit (Maiestas Domini) sowie Szenen aus den Legenden des heiligen Nikolaus. Baugeschichte und Bildthemen eröffnen damit verschiedene Zugänge zur religiösen Vergangenheit des Reiseziels.

Wege mit historischem Bezug

Der angelegte Weg des Istrischen Grenzstreits liegt in der Nähe von Karojba und beginnt bei der 1898 erbauten Lourdesgrotte. Informationstafeln erläutern den Grenzstreit in vier Sprachen. Auf der Parenzana liegt der Bereich des ehemaligen Bahnhofs unmittelbar vor Karojba; von dort erreicht man zu Fuß in weniger als fünf Minuten das Viadukt über den Bach Krvar. Die beiden Wegerlebnisse setzen unterschiedliche Akzente: Hier vermitteln Tafeln ein historisches Thema, dort führt ein kurzer Fußweg zu einem Viadukt.

Regionale Küche und Unterkunftssuche

Zur regionalen Küche in Karojba gehören Maneštra, hausgemachte Teigwaren wie Fuži, Njoki, Pasutice und Ravioli sowie Wildspargel. Trüffel ist eine herbstliche Spezialität. Wenn Sie Hotels in Općina Karojba suchen, legen Sie am besten zunächst Ihren gewünschten Schwerpunkt fest: Baugeschichte und Fresken, Naturdenkmäler und Quellen oder regionale Küche.

Orte entdecken: Karojba, Rakotule, Škropeti, Novaki Motovunski.

Weitere Reiseziele entdecken: Općina Sveta Nedelja, Općina Rovinj, Općina Labin, Općina Vodnjan.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gespanschaft Istrien.

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