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Die Pfarrkirche St. Marina in Novaki Motovunski wurde 1879 auf dem Platz einer älteren Kirche aus dem 16. Jahrhundert errichtet. Die 30 Kilometer lange Radroute Staza dobrih okusa i doživljaja setzt einen zweiten, bewegungsorientierten Schwerpunkt. So stehen Baugeschichte und Radfahren als unterschiedliche Zugänge zum Ort nebeneinander.

Radfahren in Novaki Motovunski

Die Staza dobrih okusa i doživljaja führt bis Brigi, einem Weiler innerhalb von Novaki Motovunski, und setzt sich anschließend in Richtung Rakotule fort. Ihre Gesamtlänge beträgt 30 Kilometer. Wer die Strecke einplant, sollte vor der Fahrt den Zustand der Route und ihrer Markierungen prüfen, denn beides kann sich ändern. Die Radroute lässt sich so als eigener Schwerpunkt betrachten, neben den Kirchen und historischen Bauwerken des Ortes.

Kirchen und Spuren der Baugeschichte

St. Marina steht am Standort einer älteren Kirche aus dem 16. Jahrhundert; der heutige Bau stammt von 1879. Gegenüber ist vom ehemaligen Polesini-Familienpalast nur das Portal erhalten. Es ist eine einzelne erhaltene Spur des früheren Palasts, während die Pfarrkirche den späteren Bau am selben Ort verkörpert. Die Kirche Unserer Lieben Frau vom Heiligen Rosenkranz wurde 1683 neben Novaki erbaut. Zusammen geben diese Bauwerke unterschiedliche Anhaltspunkte für die örtliche Geschichte: ein Vorgängerbau, ein erhaltenes Portal und eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert.

Gewässer, Landschaft und lokale Erzeugnisse

Der Krvar verläuft durch das Gebiet von Karojba und Motovunski Novaki, außerhalb des bebauten Gebiets, und gehört zum Einzugsgebiet der Mirna. Das Gewässer Čiže ist ein Versickerungsphänomen, das aus mehreren Bächen und Zuflüssen entsteht und sich von Kašćerga in Richtung Novaki Motovunski zieht. Die Katastergemeinde Motovunski Novaki liegt an der Kontaktzone von Rotem und Grauem Istrien, entlang der Grenze zwischen Flysch und Karstkalk. Die Landschaft wird damit sowohl über ihre Gewässer als auch über den Wechsel der geologischen Einheiten eingeordnet.

Eine konkrete Verbindung zu Weinbau und Olivenkultur bietet OPG Koraca in Motovunski Novaki auf 425 Metern über dem Meeresspiegel. Dort werden traditionelle Weinreben und Olivenbäume kultiviert. Unter der Marke „The spirit of wine“ produziert der Betrieb nach traditionellen Methoden Brände und Liköre. Diese Erzeugnisse gehören zu diesem Betrieb; die Angaben beschreiben nicht allgemein die Produktion des Ortes.

Weitere Entdeckungen im übergeordneten Reiseziel Općina Karojba

Im übergeordneten Reiseziel Općina Karojba steht das botanische Naturdenkmal „Ćetiri Pinije u Karojbi“ seit 1966 unter Schutz. Die vier Pinien befinden sich an der Straße zwischen Karojba und Pazin. Der Stammumfang der ältesten beträgt 3,30 Meter, ihre Höhe 14,5 Meter. Bei Dolac Sopajac, einer Doline zwischen Karojba und Vižinada nahe Škropeti, gilt der Zugang zum Grund wegen Gelände und Vegetation als erschwert. Die Doline gilt als größte und tiefste Istriens.

Valigaštar ist eine Trinkwasserquelle nahe dem Weiler Močibobi. Ihr Wasser wird seit byzantinischer und römischer Zeit genutzt. Auch die Magdalenenkirche im Weiler Konobari gehört zu den regionalen Bezugspunkten: Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und besitzt eine Glocke aus dem Jahr 1607. Der Weg des Istrischen Grenzstreits beginnt an der 1898 erbauten Lourdeskapelle; Informationstafeln erläutern den Grenzstreit in vier Sprachen. Diese Themen ergänzen den Blick auf Općina Karojba, ohne sie zu Merkmalen von Novaki Motovunski zu machen.

Weitere Reiseziele entdecken: Karojba, Škropeti, Rakotule.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Karojba.

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