Zum Inhalt

Fgura verbindet religiöse Baugeschichte, archäologische Funde und Naturbezüge. Die Spuren reichen von einer 1798 errichteten Kapelle über punische Gräber in der Liedna Street bis zu Bäumen, Trockenmauern und Wasserformationen in Wied Blandun. Hinzu kommen die Cottonera-Bastionen als historisches Bauwerk an der Grenze zwischen Fgura und Bormla. Wenn Sie Fgura als Reiseziel erwägen, bietet der Ort damit unterschiedliche Schwerpunkte: Sakralgeschichte, Straßenbild, Archäologie, Befestigungsbau und Natur.

Kirchen und Straßenbild

Eine kleine Kapelle wurde in Fgura 1798 errichtet und 1844 wiederaufgebaut. Die heutige Pfarrkirche Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel befindet sich in der Triq Hompesch; sie wurde am 25. Mai 1988 gesegnet und am 1. Februar 1990 konsekriert. Bei der Kapelle stehen Errichtung und Wiederaufbau im Mittelpunkt, bei der Pfarrkirche die beiden späteren kirchlichen Ereignisse. So lassen sich die sakralen Spuren zeitlich unterscheiden: Die Kapelle verweist auf das späte 18. und mittlere 19. Jahrhundert, die Pfarrkirche auf 1988 und 1990.

Carmel Street zählt zu den ältesten Straßen Fguras. Sie ist weiterhin von Bauernhäusern und Häusern gesäumt, deren Architektur an frühere Zeiten erinnert. Auch ihr Name soll auf eine alte Nische zurückgehen, in der sich eine Ikone Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel befand. Damit treffen an der Straße ein erhaltenes Ortsbild und eine mögliche Erklärung für die Namensherkunft aufeinander. Die Bezeichnung der Ikone stellt außerdem einen thematischen Bezug zum Namen der Pfarrkirche her.

Archäologische Funde und Bastionen

An der Liedna Street wurden sechs punische Gräber entdeckt, die auf das 3. bis 4. Jahrhundert v. Chr. datiert werden. Artefakte aus den Gräbern sind im Archäologiemuseum in Valletta öffentlich ausgestellt. Fundort und Ausstellungsort sind dabei klar zu unterscheiden: Die Gräber verankern die archäologische Geschichte in Fgura, während die zugehörigen Artefakte in Valletta zu sehen sind. Diese Verbindung führt von einem konkreten archäologischen Fund in Fgura zu seiner öffentlichen Präsentation im Museum.

Auch die Cottonera-Bastionen bieten einen historischen Bezug. Ein Teil von ihnen bildet die Grenze zwischen Fgura und Bormla. Der Grundstein der Bastionen wurde im August 1670 gelegt; sie sind zudem eine touristische Attraktion. Die Jahreszahl datiert die Grundsteinlegung, während die Grenzfunktion das Bauwerk in Beziehung zu den beiden Orten setzt. So erschließen sich die Bastionen sowohl über ihre Geschichte als auch über ihre Rolle an der Grenze zwischen Fgura und Bormla.

Natur in Wied Blandun

Mit Wied Blandun wechselt der Blick vom gebauten Erbe zur Landschaft. Wied Blandun ist ein Stück Land in Fgura, an dem man die Natur genießen kann. Dort gibt es weiterhin Bäume, Trockenmauern und Pflanzen sowie Formationen von Wasserquellen. Diese Formationen können besonders nach Regen bewundert werden. Wenn Sie Wied Blandun wegen der Landschaft berücksichtigen, ist dieser Wetterbezug ein hilfreicher Hinweis für Ihre Planung. Der Naturbezug ist hier nicht nur landschaftlich: Wied Blandun ist auch mit Spaziergängen in der Natur und Familienaktivitäten verbunden.

Weitere Reiseziele entdecken: Attard, St. Julians, Marsaxlokk, Ta' Xbiex, San Lawrenz, Birżebbuġa, Luqa, Xewkija

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Malta.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.