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Xewkija liegt auf halber Strecke zwischen dem Hafen von Mġarr und ir-Rabat. Der Ort vereint unterschiedliche historische Themen: die Rotunde, eine Windmühle aus dem Jahr 1710 und die mittelalterliche St.-Cecilia-Kapelle. Auch religiöse Festtage und Aktivitäten im Freien gehören dazu: Xewkija eignet sich als Ausgangspunkt zum Wandern sowie im Winter und Frühling zum Abseilen.

Rotunde und Steinmetzhandwerk

Die Kuppel der Rotunde hat einen Durchmesser von 28 Metern und ist 75 Meter hoch. Im Skulpturenmuseum der Rotunde werden wertvolle Steinmetzarbeiten aus der älteren Kirche bewahrt, darunter Steinskulpturen und Marmorelemente. Xewkija ist außerdem dafür bekannt, gozitanische Steinmetze und maltesische Steindekorateure hervorgebracht zu haben; viele von ihnen wirkten am Bau der Rotunde mit. Kuppelmaße und bewahrte Arbeiten zeigen zwei verschiedene Aspekte des örtlichen Erbes: die Dimension des Bauwerks und die Steinmetzarbeit aus der älteren Kirche. Zum Glockenturm führt ein Aufzug; von dort bieten sich Panoramablicke über Gozo. Prüfen Sie vor dem Besuch, ob der Zugang möglich ist.

Die Windmühle von Xewkija

Die Xewkija-Windmühle wurde 1710 erbaut und ist die älteste noch bestehende Windmühle auf Gozo. Ihre achteckige Form und die Ausrichtung an den Hauptwindrichtungen unterscheiden sie architektonisch von der Rotunde. Beim Vergleich der beiden Bauwerke stehen somit verschiedene Merkmale im Vordergrund: bei der Windmühle Grundriss und Windorientierung, bei der Rotunde die Kuppel und ihre Maße. Zusammen geben sie einen Einblick in zwei unterschiedliche Formen historischer Architektur auf Gozo.

Kapellen und Festtermine

Am Rand des Ortes Xewkija liegen der Turm und die Kapelle von St. Cecilia. Die Kapelle ist die einzige auf der Insel, die aus dem Mittelalter stammt. Sie ergänzt die Baugeschichte des Ortes um einen weiteren, zeitlich anders einzuordnenden Bezugspunkt.

In der Kapelle Our Lady of Mercy werden am 17. September ein Fest zu Ehren Unserer Lieben Frau und am 24. August eines zu Ehren des heiligen Bartholomäus gefeiert. Das Fest von Xewkija findet jedes Jahr an dem Sonntag statt, der dem 24. Juni am nächsten liegt. Die Feste folgen damit unterschiedlichen Terminregeln: Zwei liegen auf festen Kalendertagen, das Fest von Xewkija richtet sich nach dem Wochentag nahe dem 24. Juni. Wenn Sie Ihre Reise auf ein Fest abstimmen möchten, prüfen Sie die konkrete Jahresplanung.

Landschaft und Outdoor-Aktivitäten

Auf Gozo zählt Wied Ħanżira zu den tiefsten Tälern und ist ein Rückzugsort für Wildpflanzen. Das Tal setzt einen anderen Akzent als Rotunde, Windmühle und Kapellen: Hier steht die Landschaft im Vordergrund, während die Bauwerke unterschiedliche Aspekte der Bau- und Handwerksgeschichte zeigen.

Xewkija eignet sich als Ausgangspunkt zum Wandern; saisonale Bedingungen und der Routenzugang können variieren. Im Winter und Frühling eignet sich der Ort außerdem als Ausgangspunkt zum Abseilen. Prüfen Sie vor der Reise die Bedingungen und Anbieter für das Abseilen; beim Wandern sollten Sie saisonale Bedingungen und den Routenzugang berücksichtigen.

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