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Stöttera verbindet ein deutliches kulturhistorisches Motiv mit mehreren konkreten Ortsbezügen: Der Hexenhügel gehört zur Hallstattkultur; Kirche und Figurenbildstöcke ergänzen dieses Thema um weitere geschützte Denkmäler. Dazu kommen zwei unterschiedliche Routenbezüge, ein Begegnungspark und die Salzgrotte Wulkatal, für deren Besuch ein Termin vereinbart werden kann. Wer nach einer Ferienwohnung in Stöttera sucht, kann den Ort damit an kulturellen und weiteren Freizeitinteressen messen. Für die Entscheidung hilft es, die örtliche Kulturgeschichte von Routen und Freizeitangeboten getrennt zu betrachten: So zeigt sich, welcher Teil des Ortsprofils zum eigenen Aufenthalt passt.

Kulturgeschichte von der Hallstattkultur bis zur Kirche

Der Hexenhügel ist ein Großgrabhügel der Hallstattkultur, steht unter Denkmalschutz und zählt zu den bedeutendsten Bodendenkmälern des Burgenlandes. Die Filialkirche Zur Kreuzerhöhung an der Hauptstraße 52 setzt einen anderen historischen Akzent: Sie steht ebenfalls unter Denkmalschutz, wurde 1751 erbaut und 1826 umgebaut. Diese Bau- und Umbaujahre bilden einen späteren, genau datierten Bezugspunkt neben dem archäologischen Thema des Hügels. Wer die Ortsgeschichte zeitlich gliedern möchte, findet hier somit zwei klar unterscheidbare Ebenen: Hallstattkultur auf der einen, ein Kirchenbau mit zwei datierten Etappen auf der anderen.

Geschützte Figurenbildstöcke

Zum geschützten Denkmalbestand zählen außerdem drei Figurenbildstöcke: der hl. Johannes Nepomuk bei Hauptstraße 21, die Mariensäule beim Sportplatz 12 und der Gnadenstuhl bei Waldstraße 12a. Zusammen mit der Kirche zeigen sie, dass Stötteras religiöses Kulturerbe nicht nur aus einem einzelnen Kirchengebäude besteht. Die Bildstöcke sind eigene Denkmaltypen und durch ihre Namen sowie die jeweils angegebene Ortslage unterscheidbar. Für Ihre Auswahl eines Kulturthemas bedeutet das: Neben Baugeschichte und archäologischem Erbe gibt es mehrere einzeln benannte religiöse Kleindenkmäler, deren Ortsbezüge auf drei verschiedene Adressen verweisen.

Routen mit unterschiedlichen Ortsbezügen

Für Radinteressierte sind zwei unterschiedliche Routenbezüge relevant. Der Hexenhügelradweg B 33 wurde 2003 eröffnet und führt direkt am archäologischen Standort vorbei. Die Rosalia Genusstour führt als Rundtour durch Stöttera. Für die Wahl sind damit zwei verschiedene Merkmale hilfreich: Beim Hexenhügelradweg steht der direkte Bezug zu einem einzelnen Kulturdenkmal im Vordergrund, bei der Genusstour die Rundform durch Stöttera.

Park, Salzgrotte und Naturpark

Der BürgerInnenpark ist ein Begegnungspark für alle Generationen und verfügt über Schaukeln, Rutschen, eine Flying Fox, Wippen und einen Kletterturm. Damit bietet er einen Freizeitbaustein mit konkreter Spielgeräteausstattung. Für Besuche der Salzgrotte Wulkatal in Stöttera kann ein Termin vereinbart werden; wenn die Salzgrotte für Ihre Reise wichtig ist, beziehen Sie diese Terminmöglichkeit in die Planung ein.

Im größeren Rahmen gehört die Gemeinde Zemendorf-Stöttera zu den 13 Gemeinden des Naturparks Rosalia-Kogelberg. Für die überörtliche Einordnung ist damit die Gemeinde der Bezugspunkt; die Denkmäler selbst bilden den lokalen Kulturfokus Stötteras.

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