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Kirchbach liegt zwischen den Gailtaler Alpen und den Karnischen Alpen. Für die Wahl eines Aufenthalts geben unterschiedliche Themen Orientierung: der Mühlenwanderweg zwischen Kirchbach und Treßdorf, die Baugeschichte der Pfarrkirche und die Tradition des Gailtaler Almkäses. So können Sie die Interessen in den Mittelpunkt stellen, die für Ihre Reise zählen, statt aus den verschiedenen Angeboten eine feste Route abzuleiten.

Wanderwege und Strecken

Der Mühlenwanderweg Treßdorf-Kirchbach führt durch Treßdorf weiter zur Treßdorfer Wassermühle. Als Rundwanderung verbindet der Mühlenwanderweg Kirchbach und Treßdorf. Der historische Hennebergweg liegt im Gemeindegebiet von Kirchbach und Dellach. Eine andere Routenform beschreibt die Rundtour WY_N10 Kirchbach-Stranig-Treßdorf-Kirchbach durch das Gemeindegebiet von Kirchbach. Die Angaben unterscheiden sich also danach, ob eine Verbindung zwischen zwei Orten, ein historischer Wanderweg oder eine Rundtour im Gemeindegebiet im Vordergrund steht.

Für eine weitere Strecke sind konkrete Endpunkte und ein ungefähres Maß genannt: Sie führt von der Gundersheimer Gailbrücke etwa 10 Kilometer entlang des Gailflusses bis zur Waidegger Gailbrücke, ohne wesentliche Steigungen. Im Winter gibt es in Kirchbach und Umgebung Möglichkeiten zum Langlaufen. Diese saisonale Option hat einen anderen Rahmen als die beschriebenen Wanderwege; planen Sie sie entsprechend für einen Winteraufenthalt ein.

Kirchbachs Baugeschichte

Die Pfarrkirche Kirchbach wurde 1768/69 barock umgebaut und geht auf einen spätgotischen Vorgängerbau zurück. Am westlichen Ortsende liegt Schloss Thurn am Tabor, das 1364 erstmals urkundlich erwähnt wurde. In Treßdorf lässt sich die Besitzfolge des MaroschHofs 600 Jahre zurückverfolgen. Diese drei Bau- und Ortsgeschichten haben jeweils einen eigenen zeitlichen Bezug: die Entwicklung eines Kirchenbaus, eine erste urkundliche Erwähnung und eine lange nachvollziehbare Besitzfolge.

Als nahe gelegenen weiteren Architekturpunkt nennt die Umgebung von Kirchbach die Filialkirche St. Helena am Wieserberg. Sie ist ein romanischer Saalbau mit spätgotischem Turm und liegt in der Gemeinde Dellach. Die Ortsangabe hilft, sie von den Bauwerken in Kirchbach selbst zu unterscheiden.

Almkäse und saisonale Anlässe

Almwirtschaft hat in Kirchbach große Tradition. Auf zahlreichen Almen wird Gailtaler Almkäse nach alten Rezepten hergestellt. Der grenzüberschreitende Käsewanderweg in den Karnischen Alpen ist 30 Kilometer lang und kann zu Fuß, mit dem Mountainbike oder zu Pferd zurückgelegt werden.

Das Apfelfest in Kirchbach findet jedes Jahr am ersten Sonntag im Oktober statt. Wenn Sie Ihre Reise daran ausrichten möchten, prüfen Sie das Datum für das jeweilige Jahr. Auch das solarbeheizte Kirchbacher Freibad ist ein saisonaler Punkt für die Planung. Zur Anlage gehören ein Beachvolleyballplatz, ein Spielplatz und eine große Liegewiese; informieren Sie sich vor der Reise über den saisonalen Betrieb.

Weitere Aktivitäten

In Waidegg verfügt die Anlage Nassfeldgolf über einen 18-Loch-Platz und einen angeschlossenen 6-Loch-Übungsplatz. Ein Flug startet am Stöfflerberg auf 1.150 Metern Seehöhe und landet in Kirchbach gegenüber dem Freibad auf 642 Metern Seehöhe. Wenn Sie diesen Flug einplanen, klären Sie die Betreiberarrangements vorab.

Kirchbach lässt sich damit anhand klar unterscheidbarer Schwerpunkte auswählen: Rundwanderung und Mühlen, historische Bauwerke, Almwirtschaft oder saisonale Aktivitäten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hermagor.

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