Krobathen ist im Netzplan des öffentlichen Verkehrs der Kärntner Linien verzeichnet. Für die Anreise ist das ein erster Orientierungspunkt; die konkrete Fahrt planen Sie passend zu Ihrem Reisetag. Kulturell eröffnen sich unterschiedliche historische Themen: In Wabelsdorf befindet sich der Keltenbrunnen, die Pfarrkirche von Poggersdorf enthält Reste römischer Grabinschriften, und die Pagode des Dhamma-Lichtes in St. Michael ob der Gurk wurde 1992 errichtet.
Anreise nach Krobathen
Prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag, wenn Sie Ihre Verbindung planen. So stimmen Sie die konkrete Anreise auf Ihre Reisedaten ab und können die Übernachtung nach dem tatsächlichen Reiseweg wählen.
Kulturgeschichte an verschiedenen Orten
Rekonstruktion und Fundgeschichte in Wabelsdorf
Der Keltenbrunnen Wabelsdorf in der Marktgemeinde Poggersdorf ist ein originalgetreu rekonstruiertes keltisch-römisches Tempelheiligtum. Als Rekonstruktion unterscheidet sich die Anlage von einem unverändert erhaltenen antiken Tempel. Zur archäologischen Geschichte gehört auch ein konkreter Fund: Bei der 1930 in Wabelsdorf freigelegten Anlage wurde ein Weihealtar des Genius Cucullatus entdeckt. Das Jahr 1930 bezeichnet die Freilegung, nicht das Errichtungsdatum des rekonstruierten Heiligtums. Bauwerk und Fund eröffnen damit zwei unterschiedliche Zugänge zur Geschichte des Platzes.
Kirchen und unterschiedliche Zeitschichten
Die Pfarrkirche von Poggersdorf wurde im 12. oder spätestens im 13. Jahrhundert errichtet und enthält Reste römischer Grabinschriften. Hier treffen mittelalterliche Baugeschichte und römische Inschriftenspuren in einem Kirchenbau zusammen. Die Datierung der Errichtung bleibt dabei ein Zeitraum; die Inschriftenreste stehen für einen anderen historischen Bezug.
Die Filialkirche hl. Georg in Wabelsdorf ergänzt diesen Blick auf die Kirchen: Ihr Kern reicht zumindest ins 13. Jahrhundert zurück. Die Kirche ist normalerweise verschlossen. Planen Sie deshalb keinen frei zugänglichen Innenbesuch ein. Wenn Sie den Innenraum sehen möchten, erkundigen Sie sich vorab nach einer Zugangsmöglichkeit.
Ein jüngeres Baujahr in St. Michael ob der Gurk
Die Pagode des Dhamma-Lichtes in St. Michael ob der Gurk wurde 1992 errichtet. Ihr Baujahr setzt einen späteren Zeitmarker als die mittelalterlichen Kirchen und erweitert den Vergleich über Kirchenbau und archäologische Spuren hinaus. Auch die Angabe 1930 beim Keltenbrunnen hat eine andere Bedeutung: Sie bezieht sich auf die Freilegung der Anlage, nicht auf ein Baujahr.
Historische Daten einordnen
Für den Vergleich zählt daher nicht nur die Jahreszahl, sondern auch, was sie datiert. Bei der Pfarrkirche geht es um einen Errichtungszeitraum, bei der Filialkirche um das Alter des Kerns, bei der Pagode um das Baujahr und beim Keltenbrunnen um ein archäologisches Ereignis. Diese Angaben beantworten unterschiedliche Fragen und sind keine gleichartigen Baujahre. So können Sie Kulturorte nach archäologischer Geschichte, mittelalterlichem Kirchenbau oder einem späteren Bauwerk einordnen, ohne die verschiedenen Zeitschichten zu vermischen.
Weitere Reiseziele entdecken: Weitensfeld im Gurktal, Sankt Veit an der Glan, Althofen, Metnitz, Launsdorf, Eberstein, Sand, Guttaring.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sankt Veit An Der Glan.