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Baldramsdorf liegt am Fuße des Goldeck und verbindet eine markante Burggeschichte mit Handwerk, Kirchenkunst und Aktivitäten am Berg. Für Ihre Planung stehen unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander: Im Ort und seinen Ortsteilen gibt es kulturhistorische Details zu entdecken, während das Goldeck je nach Jahreszeit zum Wandern oder Wintersport einlädt.

Ortenburg und Handwerk

Die Ortenburg wurde 1140 auf einem Felsvorsprung östlich von Baldramsdorf in 740 m Seehöhe fertiggestellt. Einst war sie die größte Burg Kärntens. Mit dem Namen Ortenburg verbunden ist auch das 1. Kärntner Handwerksmuseum im Schloss Ortenburg, dem „Paternschloß“, in Unterhaus. Es widmet sich der Geschichte alter Handwerke und Gewerbe.

Auf rund 700 m² Ausstellungsfläche präsentiert das Museum mehr als 40 Handwerke und Gewerbe in über 30 Werkstätten beziehungsweise Abteilungen. Die Werkstattinszenierungen orientieren sich an historischen Vorbildern. Bilddokumente, persönliche Schilderungen, Fotos, Schaubilder, Tafeln und Meisterbriefe vermitteln den Werkstattcharakter; auch die Beratung von Handwerkern fließt in die Gestaltung ein. So bietet das Museum einen konkreten Einblick in verschiedene traditionelle Arbeitsbereiche und deren Darstellung.

Kirchenkunst mit unterschiedlichen Zeitspuren

Die Pfarrkirche Baldramsdorf ist ein repräsentativer spätgotischer Kirchenbau. Laut Inschrift wurde sie 1522 von Baumeister Laurenz Rieder kunstvoll eingewölbt. Der freistehende Westturm besitzt spätgotische Untergeschosse; sein Obergeschoss und der Helm stammen aus dem Jahr 1885. Im Inneren erstreckt sich ein reiches Netzrippengewölbe über zwei Oktogonalpfeilern und Wandpfeilern. Im Nordchor befindet sich ein Netzrippengewölbe, im Südchor ein Sternrippengewölbe.

Auch andere Orte in der Gemeinde bewahren eigene künstlerische Details. Das Fastentuch von Baldramsdorf ist auf 1555 datiert und umfasst 39 Bildfelder. Die Filialkirche in Gendorf beherbergt eine Statuette des heiligen Nikolaus aus der Mitte des 15. Jahrhunderts; die Filialkirche in Rosenheim zeigt Darstellungen der Dreifaltigkeit.

Die Kapelle am Lampersberg besitzt eine Flachdecke mit farbenfrohen Schablonenmalereien und Inschriften aus dem frühen 16. Jahrhundert. Von Rosenheim aus ist die Kapelle St. Lambert am Lampersberg über einen Forstweg in etwa einer Stunde zu Fuß erreichbar. Die ungefähre Gehzeit gibt Ihnen einen eigenen zeitlichen Anhaltspunkt für diesen Ausflug.

Das Goldeck nach Jahreszeit erleben

Das 2.142 m hohe Goldeck ist mit der Gondelbahn erreichbar. Im Sommer bietet der Berg Möglichkeiten zum Wandern, im Winter zum Skifahren und Snowboarden. Die Umlaufbahn „Talbahn Goldeck“ bringt Besucher direkt zum Speichersee im Wandergebiet Goldeck. Prüfen Sie vor der Fahrt den saisonalen Betrieb der Bahn. Von der Talstation der Goldeckbahn in Schwaig, Gemeinde Baldramsdorf, ist auch die Goldeck-Hütte zu Fuß erreichbar; berücksichtigen Sie bei der Planung die jeweiligen Bergbedingungen.

Wege und Zeitrahmen unterscheiden

Für unterschiedliche Vorhaben sind verschiedene Streckenangaben verfügbar. Der 1,2 Kilometer lange Wald- und Bienenlehrpfad führt von Unterhaus in Richtung Ortenburg. Zur Kapelle St. Lambert gelangen Sie von Rosenheim aus über einen Forstweg in etwa einer Stunde zu Fuß. Die Goldeck-5G-Herausforderung ist dagegen als eintägige Wanderung über fünf Gipfel angelegt: Goldeck, Martennock, Staff, Eckwand und Latschur. Länge, ungefähre Gehzeit und Tagesformat helfen Ihnen, die Angebote nach dem gewünschten Rahmen einzuordnen.

Zum Freizeitangebot, das mit Baldramsdorf verbunden ist, zählt außerdem Radfahren auf dem Drauradweg. Damit stehen neben den kulturhistorischen Themen auch Aktivitäten am Berg und auf dem Rad zur Auswahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Aschbach, Egg, Seeboden, Großkirchheim, Weinberg, Sachsenburg, Innerkrems, Stampfen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Spittal An Der Drau.

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