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Auf fast 1.300 Metern Seehöhe liegt Heiligenblut Am Großglockner in einer Berglandschaft mitten im Nationalpark Hohe Tauern. Der Ort ist außerdem der südliche Zugang zur Großglockner-Hochalpenstraße. Kirchenkunst, Ausstellungen, Goldwaschen, Wintersport und Wanderrouten eröffnen unterschiedliche Themen für einen Aufenthalt – von einem historischen Schwerpunkt bis zu einer Reise mit Blick auf konkrete Tourendaten.

Berglandschaft und Aussicht

Auf 2.600 Metern Seehöhe bietet sich eine Aussicht auf den Großglockner und bis zu 40 weitere Dreitausender der Hohen Tauern. Der Blick reicht damit über den Großglockner hinaus auf zahlreiche weitere Gipfel des Gebirges. Wer bei der Wahl des Reiseziels vor allem das Hochgebirge im Blick hat, findet in Heiligenblut sowohl die hoch gelegene Ortslage als auch diese Panorama-Perspektive als prägende Themen.

Kirchenkunst und lokale Traditionen

Der spätgotische Hochaltar der Pfarrkirche Heiligenblut wurde 1520 vollendet. Ein weiteres bemerkenswertes Werk ist das 1496 entstandene, 13 Meter hohe Sakramentshäuschen aus weißem Sandstein in der Pfarrkirche hl. Vinzenz. Es bewahrt die Heiligblutreliquie und die drei Getreideähren des Briccius auf. Die beiden Kunstwerke lassen sich anhand unterschiedlicher Details betrachten: Beim Hochaltar stehen spätgotischer Stil und Vollendungsjahr im Vordergrund, beim Sakramentshäuschen Entstehungsjahr, Höhe, Material und die bewahrten Objekte.

Auf dem Weg der Legenden begegnen Sie Alfred Markgraf von Pallavicini, Josef Schmidl, Franz Wallack, dem Heiligen Briccius und Alberth Wirth. Ein wiederkehrender religiöser Anlass ist die jährliche Pinzgauer Wallfahrt, die im Juni mit einem Gottesdienst in St. Vinzenz stattfindet. Wenn Sie Ihre Reise auf die Wallfahrt ausrichten, prüfen Sie den konkreten Gottesdiensttermin für das gewünschte Jahr.

Ausstellungen und Goldwaschen

Die Erlebnisausstellung im Haus der Steinböcke führt durch sieben Räume und drei Ebenen auf den Spuren des Steinwilds. Modelle, interaktive Spiele und filmische Darstellungen vermitteln Hochgebirgslebensräume sowie berühmte Gebirgsformationen aus der Adlerperspektive. Damit bietet das Haus der Steinböcke einen Zugang über verschiedene Medien und Ausstellungsräume zu Themen des Hochgebirges.

Eine andere Erlebnisform bietet das Goldgräberdorf, ein alpines Freilichtmuseum im Stil eines Goldgräberdorfs des 16. Jahrhunderts. Beim Goldwaschen geben professionelle Goldgräber Tipps; die erforderliche Ausrüstung kann gegen eine geringe Gebühr geliehen werden. Hier gehört die praktische Aktivität zum Besuchsthema, während im Haus der Steinböcke Modelle, Spiele und Filme im Mittelpunkt der Ausstellung stehen.

Winterreise oder Wanderung

Das Skigebiet Grossglockner/Heiligenblut verfügt über 55 Pistenkilometer und 11 Liftanlagen. Die Zahlen können sich mit künftigen Änderungen der Skigebietskonfiguration verändern; prüfen Sie sie deshalb für Ihre Reisezeit. So lässt sich der Wintersport als eigener Schwerpunkt in die Reiseplanung einbeziehen, ohne die Angaben als unveränderlich zu behandeln.

Bei den Wanderrouten unterscheiden sich die genannten Eckdaten. Der Gletscherweg Pasterze ist eine Wanderung mit etwa 400 Höhenmetern im Aufstieg und einer Dauer von ungefähr vier Stunden. Der Geotrail Tauernfenster führt von der Bergstation bis zum Hochtor. Ein rund 7 km langer interaktiver und pädagogischer Wanderweg verläuft vom Ortszentrum in Heiligenblut Am Großglockner bis zum Berggipfel Schareck. Für den Vergleich bedeutet das: Beim Gletscherweg sind ungefähre Zeit und Höhenmeter genannt, beim Weg zum Schareck Länge und Zielpunkt und beim Tauernfenster Start und Ziel. So können Sie die Touren anhand der jeweils angegebenen Orientierungspunkte unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Rangersdorf, Teuchl, Berg Im Drautal, Reißeck, Großkirchheim, Malta, Rennweg Am Katschberg, Obergottesfeld.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Spittal An Der Drau.

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