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Zwischen hügeligen Wäldern im Jauntal liegt der Klopeiner See; seine maximale Tiefe beträgt 48 Meter. Durch Ringkanalisation und Tiefenwasserableitung weist er nahezu Trinkwasserqualität auf. Da sich Wasserbedingungen ändern können, prüfen Sie vor dem Schwimmen die aktuelle örtliche Empfehlung. Landschaft, Wasserregeln, Wege und Kultur setzen in Sankt Kanzian Am Klopeiner See unterschiedliche Schwerpunkte. So können Sie bereits bei der Planung entscheiden, ob der See, Bewegung in der Natur oder ein Blick auf die Geschichte im Vordergrund stehen soll.

See, Bewegung und praktische Orientierung

Für die Sportfischerei am Klopeiner See gilt jedes Jahr eine Saison vom 1. April bis zum 15. November; prüfen Sie die örtliche Regel vor dem Angeln nochmals. Beim Befahren des Sees sind ausschließlich Ruderboote gestattet. Auch diese Vorgabe sollten Sie vor dem Zuwasserlassen eines Bootes vor Ort prüfen. Für die Reiseplanung sind das zwei verschiedene Fragen: Bei der Fischerei ist der Zeitraum entscheidend, bei einer Bootsfahrt die zugelassene Bootsart.

Am Klopeiner See gibt es eine durchgehende Promenade zum Flanieren und Entspannen. Der Kleinsee lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad umrunden. Wer statt einer Runde lieber eine Abfahrt auf dem Mountainbike plant, findet einen Flow-Trail, der vom Steinerberg hinunterführt. Die Optionen unterscheiden sich in ihrer Bewegungsart: Spaziergang, Umrundung zu Fuß oder per Rad und bergab führende Mountainbike-Strecke setzen jeweils einen anderen Schwerpunkt.

Wege mit Aussicht und Kulturgeschichte

Der Slow Trail Kitzelberg beginnt am Westufer des Klopeiner Sees. Von seiner Aussichtsplattform reicht der Blick über den Klopeiner See, den Turnersee und das gesamte Jauntal. Der Kulturweg Gracarca erschließt insgesamt sechs Stationen. Für die Auswahl bieten beide Wege unterschiedliche Orientierung: Am Slow Trail steht die Aussicht über die drei genannten Bereiche im Mittelpunkt, während der Kulturweg mit seinen Stationen einen eigenen thematischen Schwerpunkt setzt.

Die Gracarca ist außerdem mit einer deutlich älteren Zeitschicht verbunden: Die bedeutende eisenzeitliche Höhensiedlung war vom 9. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. bewohnt. Am Grund des Klopeiner Sees wurde zudem ein etwa 1.700 Jahre alter römischer Einbaum entdeckt. In der Kirche in Wasserhofen befindet sich das Wandgemälde „Ecce Homo“ des Kärntner Künstlers Valentin Oman, das im Jahr 2001 entstand. Höhensiedlung, Fund am Seegrund und Wandgemälde setzen unterschiedliche zeitliche Akzente und eröffnen verschiedene Zugänge zur Geschichte der Gegend.

Walderlebniswelt und Badehaus

Die Walderlebniswelt erstreckt sich über mehr als 20.000 m². Zu ihr gehören ein 25 Meter hoher Baumwipfelpfad und eine 500 m² große Indoor-Spielewelt. Damit stehen innerhalb derselben Attraktion die große Fläche, der Weg in den Baumkronen und der Innenbereich als unterschiedliche Merkmale nebeneinander. Für Ihre Auswahl können Sie abwägen, welcher dieser Schwerpunkte Sie besonders interessiert.

Einen anderen Akzent setzt das Kärntner Badehaus am Klopeiner See: Es verfügt über sechs verschiedene Saunen und einen beheizten Infinity-Außenpool. Während Promenade, Trails und Kulturweg den Aufenthalt mit Bewegung und Entdeckungen verbinden, liegt der Schwerpunkt hier auf Sauna und Pool.

Weitere Reiseziele entdecken: Bleiburg, Koprein Petzen, Ruden, Steinerberg, Neuhaus, Feistritz Ob Bleiburg, Globasnitz, Eberndorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Völkermarkt.

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